Dr. Derichs Köln 155. Auktion
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Informationen zur Online-Streitschlichtung

"Online Dispute Resolution" (ODR platform by EU regulation)

Link to EU online dispute resolution (splatform)

Information according to Paragraph. 14 of EU Regulation no. 524/2013 (ODR Regulation)


Information for online dispute resolution: The European Commission presents an Internet platform for online dispute settlement (so-called "ODR platform") as a focal point for the extrajudicial settlement of disputes concerning contractual obligations arising from online contracts on goods or services used.

The EU Commission OS platform can be accessed at the link: https://ec.europa.eu/consumers/odr

We can be reached via e-mail address: derichs_gmbh@web.de

Impressum

DR. WILHELM DERICHS GMBH
Burgmauer 22
50667 Köln

Telefon: +(49) 221-257 66 02
Fax:+(49) 221-257 67 45
E-Mail: derichs_gmbh@web.de
Internet: http://www.auktionshaus-derichs.de/

Geschäftsführer: Roland Meiners

AMTSGERICHT KÖLN HRB 18802
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 122776601
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Roland Meiners

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Dr. Derichs Köln 155. Auktion - "Die Deutsche Reichspost 1871" - Dr. Peter Müller (Gerolstein)

Auktionstermin: 16. März 2019

Dr. Wilhelm Derichs GmbH
Bonner Straße 501
50968 Köln (Marienburg)

Tel.: 0221-2576602
Fax: 0221-2576745

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Datenschutzbestimmungen

Informationen zur Online-Streitschlichtung

Besondere Auktionsbedingungen:

Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 22% des Zuschlagspreises. Bei schriftlichen Bietern wird das Porto und die Versicherungspauschale gesondert berechnet. Die gesetzliche Mehrwertsteuer von zur Zeit 19% wird nur auf die Nebenkosten (Aufgeld, Porto, Versicherung etc.) berechnet,...mehr

× Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 22% des Zuschlagspreises. Bei schriftlichen Bietern wird das Porto und die Versicherungspauschale gesondert berechnet. Die gesetzliche Mehrwertsteuer von zur Zeit 19% wird nur auf die Nebenkosten (Aufgeld, Porto, Versicherung etc.) berechnet, weil in diesen Fällen eine reine Vermittlungsleistung erbracht wird. Lieferungen in Drittländer sind gegen Vorlage des Ausfuhrnachweises von der Umsatzsteuer auf die Provision, Porto und Versicherung befreit. Lieferungen an Abnehmer aus anderen EU-Ländern mit Umsatzsteuer-ID-Nummer erfolgen unter Anwendung des Reverse Charge-Verfahrens, d.h. die Provision, das Porto und die Versicherung unterliegen nicht der deutschen Umsatzsteuer; der Käufer ist in diesen Fällen verpflichtet, die Umsatzsteuer in seiner Umsatzsteuer-Erklärung in seinem Heimatland anzugeben. Während der Auktion ausgestellte Rechnungen gelten nur vorbehaltlich einer Nachprüfung auf Irrtümer.

Los 827

Deutsche Auslandspost Türkei, Vorläufer

  • Michel

    NDP 15,17(3)

Beschreibung

Norddeutscher Postbezirk 1/2 Gr. orange und 2 Gr. ultramarin im senkrechten Dreierstreifen als 6 1/2-Groschen-Frankatur auf Brief mit dem extrem seltenen K1 "Constantinopel D.R.P.A. 25.8.71" viermal auf den Marken und nochmals klar daneben abgeschlagen nach Paris/Frankreich mit nebengesetztem schwarzen "P.D.". In Paris erreichte der Brief seinen Empfänger nicht und lief zurück nach Constantinopel, wobei er zur entsprechenden Kennzeichnung den Schreibschrift-Ra1 "Retour." erhielt. Dieser "D.R.P.A."-Stempel ist der mit Abstand seltenste Stempel von Constantinopel, er wurde nur vom 18. August 1871 bis zum 19. September 1871 verwendet. Das sehr aufwändig gestaltete Dr. Steuer-Handbuch kann nur eine lose Marke und keinen Brief abbilden. Die enorme Seltenheit kann man auch daran "ablesen", daß die bis dato als beste NDP-Sammlung der Auktionsgeschichte geltende Generalkonsul-Geuther-Sammlung, die 2001 unter dem Pseudonym "Kampen-Sammlung" versteigert wurde, nicht einmal eine lose Marke vorweisen konnte. Daß dieser Stempel hier auf einem Brief vorliegt, der nicht die einfachste Frankatur zeigt, sondern ins Ausland und wieder retour gelaufen ist, erscheint dem Betrachter als unglaublich, würde er es hier nicht mit eigenen Augen wahrnehmen. Doppelt geprüft Dr. Lantelme. (Der Katalogwert nach Michel/Dr. Steuer beträgt 30.500 Euro, wobei ein Katalogwert für ein solches Unikat nur von rein sekundärer Bedeutung ist.).

Einer der wertvollsten Briefe der Vorläufer-Ausgaben der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter. Zweifellos der bedeutendste "Constantinopel"-Brief mit einer "NDP"-Frankatur.

Referenz: Abgebildet im Buch "Die Deutsche Reichspost 1871" (S. 89).

VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN

 

1. Die Versteigerung erfolgt öffentlich und freiwillig gegen sofortige Barzahlung in Schweizer

Franken. Fremde Währungen werden zum Tageskurs oder gemäss Gutschrift einer Schweizer Grossbank entgegengenommen.

 

2. Sämtliche Lose werden in fremdem Namen und auf fremde Rechnung versteigert.

 

3. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, von der Reihenfolge abzuweichen, Lose

zusammenzulegen oder zurückzuziehen.

 

4. Die Mindeststeigerungsstufen betragen:

 

bis 50.-- CHF 2.-- 1'050.-- bis 2'000.-- CHF 50.--

55.-- bis 100.-- CHF 5.-- 2'100.-- bis 4'000.-- CHF 100.--

110.-- bis 400.-- CHF 10.-- 4'200.-- bis 10'000.-- CHF 200.--

420.-- bis 1000.-- CHF 20.-- 10'500.-- bis CHF 500.--

 

5. Den Zuschlag erhält der Meistbietende. Bei gleich hohen Geboten erhalten die schriftlichen Gebote den Vorrang, wobei die Reihenfolge des Eingangs massgebend ist. In ZweifelsfälIen oder bei Streitigkeiten erfolgt ein nochmaliger Ausruf. Den Entscheid darüber hat der Auktionator.

 

Der Zuschlag erfolgt nicht unbedingt zum schriftlich gebotenen Höchstbetrag, sondern so niedrig wie

möglich. Wenn Sie zum Beispiel für ein Los CHF 500.-- bieten, das nächst tiefere Gebot aber bei

CHF 400.--liegt, wird Ihnen das Los um eine Versteigerungsstufe über dem zweithöchsten Gebot, also für den Betrag von CHF 420.-- zugeschlagen.

 

6. Zum Zuschlagspreis wird ein Aufgeld (Kommission) von 20% sowie die gesetzliche Mehrwehrtsteuer von 7.7% auf den Totalbetrag erhoben.

Bei Export entfällt die Mehrwertsteuer (Ausfuhrnachweis).

 

7. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme: Saalbieter gegen Barzahlung, schriftliche Bieter 5 Tage nach Empfang der Rechnung bzw. Voraus-Rechnung.

 

Bei Bezahlung mit Kreditkarten wird eine Gebühr von 3,5 % vom Rechnungsbetrag erhoben.

Banküberweisungen haben spesenfrei auf unser Konto bei der Migros Bank Luzern zu erfolgen.

 

8. Die Aushändigung der Lose erfolgt grundsätzlich erst nach vollständiger Barzahlung der Auktions-rechnung. Es liegt allein im Ermessen des Versteigerers, Lose gegen Rechnung auszuhändigen. Dem Ersteigerer ausgehändigte Lose bleiben bis zur vollständigen Bezahlung des Rechnungsbetrages anvertrautes Gut. Wird die Zustellung gekaufter Lose durch die Post oder auf anderem Wege verlangt, so erfolgt dies auf Gefahr des Käufers. Verpackung, Porto und Versicherung werden extra belastet. Der Rechnungsbetrag ist spätestens innert 20 Tagen nach Rechnungsstellung zu begleichen, falls vor der Auktion keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

 

9. Beanstandungen irgendwelcher Art sind bei Anwesenheit des Käufers oder dessen Stellvertreters an der Auktion sofort nach Aushändigung der Lose zu erheben, von schriftlichen Bietern spätestens fünf Tage nach Zustellung der Lose. Für abgebildete Lose gilt für Schnitt, Zähnung und Stempel die

Abbildung.

 

10. Die angebotenen Briefmarken sind mit Sorgfalt beschrieben. Für alle ungeprüft zum Verkauf gelangten Einzellose gewähren wir eine Echtheitsgarantie für die Dauer eines Jahres.

 

Das Reklamationsrecht erlischt im weiteren, falls Marken verändert wurden. Ausnahme bildet das

Anbringen von Prüfzeichen durch Experten, die für Irrtümer haften. Bei behaupteten Fälschungen

oder Reparaturen, die Einzelstücke ohne Atteste betreffen, hat der Käufer des Loses den Nachweis

zu erbringen und der Reklamation das Attest eines anerkannten Prüfers beizufügen, worauf

der Zuschlagspreis inkl. Aufgeld, Mehrwertsteuer und Attestkosten zurückerstattet werden. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

 

 

 

 

Bei Losen, welche zwei oder mehr Marken enthalten (Lots, Posten, Sammlungen etc.), ist jede

Reklamation ausgeschlossen. Hier gilt gekauft wie besehen. Katalogpreisangaben des Einlieferers sind für den Versteigerer nicht verbindlich.

 

11. Bei Zahlungsverzug werden pro Mahnung eine Gebühr von CHF 20.-- und 1 % Zins pro angefangenem Monat berechnet. Der Versteigerer behält sich vor, entweder auf Zahlung des Kaufpreises zu klagen oder das Kaufgeschäft aufzuheben und ohne weitere Benachrichtigung über die Lose anderweitig zu verfügen, unter Belastung einer etwaigen Preisdifferenz. Eine Lieferungspflicht besteht also in diesem Falle nicht mehr, wohl aber nach wie vor die Pflicht zur Abnahme.

 

12. Der Versteigerer kann, ohne Angabe von Gründen, Personen von der Auktion ausschliessen. Handel und Tausch sind in den Auktionslokalitäten untersagt.

 

13. Erfüllungsort und ausschliesslicher Gerichtsstand ist für alle Beteiligten Horw. Die Versteigerungsfirma behält sich jedoch das Recht vor, den Schuldner an seinem Wohnort/Sitz zu belangen. Es gelten im übrigen die Gantbestimmungen der Gemeinde Horw.

 

14. Durch die Abgabe von Geboten und Kaufaufträgen werden die vorstehenden Versteigerungsbedingungen vollumfänglich anerkannt. Diese gelten auch sinngemäss für alle Geschäfte, die ausserhalb der Versteigerung mit Auktionsmaterial abgeschlossen werden.

 

 

Die Schatztruhe:

Roger Günther, Michael Honegger, Gregorio Iamello

KANTONSSTRASSE 19

POSTFACH 119

Tel. ++41 (0)41 342 18 14

Fax ++41 (0)41 342 18 16

CH-6048 HORW / SWITZERLAND

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Saalauktion

Ausruf

18000.00 EUR

Ende der Gebotsabgabe:

Samstag 16.03.2019, 08:00 CET

Ihr Maximalgebot:

EUR

Aktuelle Uhrzeit (MET): 21.02.2019 - 19:47