Dr. Derichs Köln 155. Auktion
16. März 2019

Informationen zur Online-Streitschlichtung

"Online Dispute Resolution" (ODR platform by EU regulation)

Link to EU online dispute resolution (splatform)

Information according to Paragraph. 14 of EU Regulation no. 524/2013 (ODR Regulation)


Information for online dispute resolution: The European Commission presents an Internet platform for online dispute settlement (so-called "ODR platform") as a focal point for the extrajudicial settlement of disputes concerning contractual obligations arising from online contracts on goods or services used.

The EU Commission OS platform can be accessed at the link: https://ec.europa.eu/consumers/odr

We can be reached via e-mail address: derichs_gmbh@web.de

Impressum

DR. WILHELM DERICHS GMBH
Burgmauer 22
50667 Köln

Telefon: +(49) 221-257 66 02
Fax:+(49) 221-257 67 45
E-Mail: derichs_gmbh@web.de
Internet: http://www.auktionshaus-derichs.de/

Geschäftsführer: Roland Meiners

AMTSGERICHT KÖLN HRB 18802
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 122776601
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Roland Meiners


Auktionstermin: 16. März 2019

Dr. Wilhelm Derichs GmbH
Bonner Straße 501
50968 Köln (Marienburg)

Tel.: 0221-2576602
Fax: 0221-2576745


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Besondere Auktionsbedingungen:

Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 22% des Zuschlagspreises. Bei schriftlichen Bietern wird das Porto und die Versicherungspauschale gesondert berechnet. Die gesetzliche Mehrwertsteuer von zur Zeit 19% wird nur auf die Nebenkosten (Aufgeld, Porto, Versicherung etc.) berechnet,...mehr

Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 22% des Zuschlagspreises. Bei schriftlichen Bietern wird das Porto und die Versicherungspauschale gesondert berechnet. Die gesetzliche Mehrwertsteuer von zur Zeit 19% wird nur auf die Nebenkosten (Aufgeld, Porto, Versicherung etc.) berechnet, weil in diesen Fällen eine reine Vermittlungsleistung erbracht wird. Lieferungen in Drittländer sind gegen Vorlage des Ausfuhrnachweises von der Umsatzsteuer auf die Provision, Porto und Versicherung befreit. Lieferungen an Abnehmer aus anderen EU-Ländern mit Umsatzsteuer-ID-Nummer erfolgen unter Anwendung des Reverse Charge-Verfahrens, d.h. die Provision, das Porto und die Versicherung unterliegen nicht der deutschen Umsatzsteuer; der Käufer ist in diesen Fällen verpflichtet, die Umsatzsteuer in seiner Umsatzsteuer-Erklärung in seinem Heimatland anzugeben. Während der Auktion ausgestellte Rechnungen gelten nur vorbehaltlich einer Nachprüfung auf Irrtümer.

Los 827 Deutsche Auslandspost Türkei, Vorläufer

  • MichelNDP 15,17(3)
Beschreibung

Norddeutscher Postbezirk 1/2 Gr. orange und 2 Gr. ultramarin im senkrechten Dreierstreifen als 6 1/2-Groschen-Frankatur auf Brief mit dem extrem seltenen K1 "Constantinopel D.R.P.A. 25.8.71" viermal auf den Marken und nochmals klar daneben abgeschlagen nach Paris/Frankreich mit nebengesetztem schwarzen "P.D.". In Paris erreichte der Brief seinen Empfänger nicht und lief zurück nach Constantinopel, wobei er zur entsprechenden Kennzeichnung den Schreibschrift-Ra1 "Retour." erhielt. Dieser "D.R.P.A."-Stempel ist der mit Abstand seltenste Stempel von Constantinopel, er wurde nur vom 18. August 1871 bis zum 19. September 1871 verwendet. Das sehr aufwändig gestaltete Dr. Steuer-Handbuch kann nur eine lose Marke und keinen Brief abbilden. Die enorme Seltenheit kann man auch daran "ablesen", daß die bis dato als beste NDP-Sammlung der Auktionsgeschichte geltende Generalkonsul-Geuther-Sammlung, die 2001 unter dem Pseudonym "Kampen-Sammlung" versteigert wurde, nicht einmal eine lose Marke vorweisen konnte. Daß dieser Stempel hier auf einem Brief vorliegt, der nicht die einfachste Frankatur zeigt, sondern ins Ausland und wieder retour gelaufen ist, erscheint dem Betrachter als unglaublich, würde er es hier nicht mit eigenen Augen wahrnehmen. Doppelt geprüft Dr. Lantelme. (Der Katalogwert nach Michel/Dr. Steuer beträgt 30.500 Euro, wobei ein Katalogwert für ein solches Unikat nur von rein sekundärer Bedeutung ist.).

Einer der wertvollsten Briefe der Vorläufer-Ausgaben der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter. Zweifellos der bedeutendste "Constantinopel"-Brief mit einer "NDP"-Frankatur.

Referenz: Abgebildet im Buch "Die Deutsche Reichspost 1871" (S. 89).

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Versteigerungs-Bedingungen

Unsere Ausrufpreise sind Startpreise, Untergebote werden nicht berück-
sichtigt. Der Auktionator kann ohne Angabe von Gründen Personen von
der Auktion ausschliessen.
Die Versteigerung erfolgt gegen schriftliche Gebote. Uns bekannten Kun-
den werden die Lose per Rechnung zugesandt. Es liegt jedoch im Ermes-
sen des Auktionators Vorausrechnungen zu stellen. Diese ist nach Erhalt
innert 10 Tagen auf unser Konto zu bezahlen. Bei Schecks gilt die unwider-
-
net. Bei Zahlungsverzug erfolgt eine kostenlose Erinnerung und 30 Tage
nach Erhalt der Rechnung, ohne Bezahlung, werden1% Verzugszins pro
Monat fällig.
Zum Zuschlagspreis wird ein Aufgeld von 20% erhoben, sowie die gesetz-
liche Mehrwertsteuer von 7.7% berechnet.
-
teste sind verbindlich. Reklamationen sind innert 10 Tagen nach Erhalt der
Lose einzureichen. Posten, Partien und Sammlungen können nicht rekla-
miert werden. Bis zur vollständigen Bezahlung der Auktionsrechnung blei-
ben die Lose Eigentum des Auktionators, bzw. des Einlieferers und der
Käufer hat keinen Anspruch auf Auslieferung.
Der Auktionator haftet für die Echtheit der verkauften Briefmarken und
Münzen für die Dauer eines Jahres. Bei berechtigter Beanstandung wird
jedes Los zurückgenommen. Der Zuschlagspreis und auch das Aufgeld,
mit der Mehrwertsteuer, wird zurückbezahlt. Bei unberechtigten Reklama-
tionen haftete der Käufer für sämtliche Unkosten.
Gerichtsstand für beide Parteien ist Basel-Stadt.

Steigerungsstufen/Echelle d’encheres
Lose von/de 0.– bis/à 50.– | 2.–
Lose von/de 50.– bis/à 300.– | 10.–
Lose von/de 300.– bis/à 800.– | 20.–
Lose von/de 800.– bis/à 1500.– | 50.–
Lose von/de 1500.– bis/à 3000.– | 100.–
Lose von/de 3000.– bis/à 8000.– | 300.–
Lose von/de 8000.– bis/à 15000.– | 500.–
Lose von/de 15000.– bis/à 30000.– | 1000.–
Lose von/de 30000.– bis/à 80000.– | 2000.–
Lose von/de 80000.– bis/à 150000.– | 5000.–
Alle Angaben in Schweizer Franken (CHF)
Gebots-Lose Minimum CHF 10.–

Auktion Verkauft Zuschlag (ohne Gewähr)

18500.00 EUR

Ende der Gebotsabgabe:

Samstag 16.03.2019, 08:00 CET

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Aktuelle Uhrzeit (MET): 24.04.2019 - 21:58