47. Weltphila Auktion - Die Franconia Sammlung
Blättern in aktueller Suche

47. Weltphila Auktion - Die Franconia Sammlung

10.07.2017 um 13:00 Uhr CEST

Montag 10.07.2017

Los von Los bis Anfangszeit CEST
1 215 13:00 CEST
×
Welt Phila
×
Versteigerungsauftrag und Einlieferungsbedingungen

Der Auftraggeber erteilt der Firma Welt-Phila GmbH in 90443 Nürnberg, Frauentorgraben 73 den Auftrag, die übergebenen Briefmarken, Ganzstücke usw. zu versteigern.

  1. Die Versteigerung ist öffentlich und freiwillig und erfolgt mit Ausnahme eigener Lose in fremdem Namen gegen sofortiger Bezahlung.
  2. Vom Erlös der Einlieferung erhält der Versteigerer vom Auftragsgeber folgende Provision:                                                              
 22% Provision vom Zuschlag zzgl. MWST.
  1. Das dem Versteigerer übergebene Material wird mit besonderer Sorgfalt behandelt. Es wird vom Versteigerer gegen die üblichen        Risiken der Lagerung versichert. Die Kosten 0,90% vom Schätzwert       trägt der Auftraggeber.
  2. Es entstehen dem Einlieferer sonst keine weiteren Kosten, wie z.B.     Fotogebühren, keine Abzüge für unverkaufte Lose.
  3. Der Versteigerer kann die Aufteilung und Bearbeitung der Einlieferung  nach eigenem Ermessen wenn vom Einlieferer nichts anderes vorgegeben, was der Schriftform bedarf, vornehmen. Die Schätzpreise   werden aufgrund der Marktlage vom Versteigerer festgesetzt.
  4. Der Versteigerer ist berechtigt, Lose bis zu 20% unter dem Ausrufpreis zuzuschlagen, grössere Untergebote werden nur unter Vorbehalt angenommen und der Zuschlag nur dann erteilt, wenn der Einlieferer    zustimmt.
  5. Der Versteigerer ist berechtigt, nach eigenem Ermessen die               eingelieferte Ware, auf Echtheit und Erhaltung von einem anerkannten   philatelistischen Prüfer, auf Kosten des Einlieferers prüfen und             kennzeichnen zu lassen.
  6. Zieht der Einlieferer seinen Versteigerungsauftrag zurück, so ist der      Versteigerer berechtigt, 20% zzgl. MWST vom Schätzpreis als pauschalen Ersatz für entstandene Kosten und entgangene Provisionen zu verlangen. Der konkrete Schadensnachweis ist vom Versteigerer nicht zu erbringen.
  7. Bleiben Lose auf der Auktion unverkauft, ist der Versteigerer ermächtigt, innerhalb von 4 Wochen nicht verkaufte Auktionslose 20%   unter dem Schätzpreis zu verkaufen.
  8. Die Abrechnung beginnt mit dem Einlieferer 8 Wochen nach Beendigung der Auktion. Vor Zahlung durch den Käufer hat der Einlieferer keinen Anspruch auf Auszahlung des Versteigerungserlöses. Sofern der Versteigerer die ersteigerten Lose dem Käufer bereits ausgehändigt hat, haftet er dem Einlieferer für  den Erlös.
  9. Vertragsbestandteil sind die im Auktionskatalog abgedruckten     Versteigerungsbedingungen.
  10. Vorschusszahlungen werden großzügigst gewährt. Der Vorschuss wird mit 0,7% pro angefangenem Monat verzinst. Wird ein Vorschuss   durch den Netto-Erlös nicht gedeckt, so ist der Restbetrag spätestens 10 Tage nach Abrechnungsdatum fällig.
  11. Mündliche Abreden sind nicht getroffen. Änderungen oder Ergänzungen  dieses Vertrags bedürfen der Schriftform.
  12. Sollte einer der vorstehenden Bestimmungen ganz oder teilweise   unwirksam sein, wird die Gültigkeit der übrigen davon nicht betroffen.
  13. Erfüllungsort sowie Gerichtsstand für beide Teile ist Nürnberg. Es gilt    deutsches Recht.

 

Versteigerungsbedingungen

die auch ohne schriftliche Anerkennung bei Einsendungen von Geboten, Erteilung von Kaufaufträgen oder persönlichen Geboten auf der Auktion ausschliesslich massgebend sind

bis      30  € -  €    2,-       bis 80 €  -  €    5,-

bis    400 €  -   € 10,-       bis 1000 €  -  €  20,-

bis  2000 € -  €  50,-      bis 5000 €   -   € 100,-

bis 10000 €  -   € 200,-       darüber     -    € 500,-

Aufschlag für alle Käufer: 22% Provision aus Zuschlagsumme,Los-  gebühr pro Los 2 €, zuzüglich Porto und Versicherung (bei Versand) + 19% Mehrwertsteuer aus allen Aufschlägen.                 

Für die mit “x” gekennzeichneten Lose werden zusätzlich 19 % MWST auf den Zuschlagspreis gerechnet. Diese MWST von 19 % entfällt für einen Händler im EG-Binnenmarkt mit Umsatzsteuer -ID-Nr. und bei Kunden die nicht der EU angehören, wenn der Versand an die Heimatanschrift erfolgt.

  1. Die Versteigerung ist öffentlich und freiwillig und erfolgt mit Ausnahme eigener Lose in fremden Namen gegen sofortige Bezahlung.
  2. Die Steigerungssätze lauten wie folgt:
  3. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebotes kein höheres Gebot abgegeben wird. Bei Missverständnissen kann das Los nochmals aufgerufen werden, bei gleichen Geboten entscheidet das Los. Umgruppierungen der Lose oder innerhalb der Lose sowie Zurückziehung eines Loses behalten wir uns vor.
  4. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Das Eigentum der ersteigerten Lose geht erst nach Zahlung des vollen Kaufpreises, die Gefahr bereits mit dem Zuschlag auf den Käufer über. Die Zustellung der gekauften Lose erfolgt für Rechnung und Gefahr des Käufers.
  5. Die Rechnung ist bei Saalbietern sofort fällig, ansonsten mit Zustellung der Auktionsrechnung. Wer für Dritte bietet, haftet neben dem Dritten als Selbstschuldner. Alle Beträge die 14 Tage nach der Versteigerung bzw. der Zustellung der Auktionsrechnung nicht beim Auktionator eingegangen sind, werden Verzugszinsen in Höhe von 1% pro Monat berechnet. Der Versteigerer kann nach weiteren 8 Tagen frei über die Auktionslose verfügen, muss es aber nicht. Im Falle eines Mindererlöses haftet der erste Käufer für den entgangenen Gewinn, ferner trägt er entstandene Kosten ; dagegen hat er auf einen Mehrerlös keinen Anspruch.
  6. Bei fotografierten Marken ist für Rand, Zähnung, Zentrierung, Stempel usw. die Abbildung massgebend. Reklamation - gleich welcher Art - müssen spätestens 10 Tage nach Übernahme oder Zustellung mit den beanstandeten Marken beim Versteigerer eingehen, wenn Rückgabe während der Auktion unmöglich ist. Die Lose oder Marken müssen unverändert, daher im Originalzustand sein. Jede Reklamation ist ausgeschlossen, wenn die Lose oder Marken nicht mehr im Originalzustand sind. Als solche nachteiligen Veränderungen gelten insbesondere Ablösen, Behandlungen mit Wasser, Chemikalien etc. Der Versteigerer kann verlangen, dass für jede Reklamation Atteste anerkannter Prüfer beigebracht werden. Die Kosten hierfür hat der Käufer zu tragen. Qualitätsbezeichnungen unterliegen individuellen Ansichten und können daher nie Begründung für eine Reklamation sein Die Reklamationsfrist gilt als überschritten, wenn Lose nicht fristgemäss d.h. spätestens 14 Tage nach der Auktion, abgenommen     werden. Bei Losen, die 3 oder mehr Marken enthalten, können Reklamationen wegen geringer Fehler einzelner Stücke nicht berücksichtigt werden. Marken mit Fehlerbeschreibung können wegen anderer Fehler nicht reklamiert werden. Grössere Lose können gebrauchte und ungebrauchte Marken enthalten. Reklamationen bei Sammlungen und Sammellosen sind ausgeschlossen. Katalogberechnungen gelten stets als circa. Wird eine Begutachtung durch einen Prüfer gewünscht, ist die Beantragung einer Verlängerung der Reklamationsfrist notwendig, damit diese Marken mit den Einlieferern noch nicht abgerechnet  werden. Erhalten wir einen solchen  Bescheid nicht, können wir in Zukunft spätere Reklamation, gleich welcher Art, nicht mehr anerkennen. Alle Reklamationen werden für Rechnung der Einlieferer erledigt. Nach Auszahlung des Erlöses an den Einlieferer kann der Käufer evtl. Reklamationen nur gegen den Einlieferer geltend machen. Die vorstehenden Versteigerunsbedingungen gelten sinngemäss auch für alle Geschäfte, welche ausserhalb der Auktion mit Auktionsmarken abgeschlossen werden. Bei anerkannten Reklamationen hat der Käufer Anspruch auf Erstattung von Kaufpreis und Provision, weitergehende Ansprüche des Käufers sind ausgeschlossen. Schadensersatzansprüche gegen den Versteigerer, sei es aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, positiver Vertragsverletzung, Verschulden bei Vertragsschluss oder aus unerlaubter Handlung sind ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht durch vorsätzlicher oder grob fahrlässiges Handeln verursacht worden ist.
  7. Einlieferer und Ersteigerer haben bei berechtigten Reklamationen nach Abschluss der Auktion die Möglichkeit, vom Versteigerer den Namen und die Anschrift des Vertragspartners zu erfahren. Ansichtssendungen erfolgen für Rechnung und Gefahr des Empfängers gegen Portoerstattung und postwendende Rücksendung. Bei nicht rechtzeitiger Rücksendung haftet der Empfänger zum vollen Zuschlagspreis + Prozenten.
  8. Die Beschreibung der Lose erfolgen mit grösster Sorgfalt und nach bestem Wissen, sie stellen jedoch keine zugesicherten Eigenschaften dar.
  9. Schriftliche Aufträge werden ohne Extraberechnung, bestmöglich, aber ohne Gewähr ausgeführt. Der angegebene Betrag wird erst dann angewendet, wenn gegengeboten wird oder gleiches Mindestgebot vorliegt. Höchstgebotsaufträge wie “bestens” (= bis zum 5fachen Ausruf) oder “unbedingt” Haben keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag.
  10. Der Versteigerer behält sich vor, ohne Angabe von Gründen, Personen von der Auktion auszuschliessen, insbesondere solche, die während der Versteigerung handeln tauschen oder sich sonst wie störend bemerkbar machen, ebenso Bieter, die Lose nicht abgenommen haben.
  11. Gerichtsstand Nürnberg
×

Informationen zur Online-Streitschlichtung

Online-Streitschlichtung“ (OS-Plattform nach EU-VO)

Link zur Online-Streitschlichtung(splattform) der EU

Informationspflicht lt. Art. 14 der EU-Verordnung Nr. 524/2013 (ODR-VO)

Information zur Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission stellt ab dem 15.2.2016 eine Internet-Plattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten (sogenannte „OS-Plattform“) bereit, die als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertraglichen Verpflichtungen, die aus Online-Verträgen über Waren oder Dienstleistungen erwachsen, dient.

Die OS-Plattform der EU-Kommission ist erreichbar unter dem Link: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Wir sind erreichbar über die E-Mail-Adresse: webmaster@welt-phila.de


Impressum

Welt - Phila GmbH
Frauentorgraben 73
90443 Nürnberg
Geschäftsführer: Alexander Schulz


Telefon: 0911-24 252 70
Fax:         0911-24 183 40

info@welt-phila.de

Umsatzsteuer-Nr. 241/142/21011

HRB Nürnberg 21025

×
47. Weltphila Auktion - Die Franconia Sammlung

Auktionstermin: 10. Juli 2017
Live-Auktion ab: 10.07.2017 um 13:00 Uhr CEST

Welt - Phila GmbH
Frauentorgraben 73
90443 Nürnberg
Geschäftsführer: Alexander Schulz
Tel.: 0911-24 252 70
Fax: 0911-24 183 40

Weitere Infos zur Auktion

Zeitplan

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Überweisung
  • US-$ Schecks

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Informationen zur Online-Streitschlichtung

Besondere Auktionsbedingungen:

Vom Erlös der Einlieferung erhält der Versteigerer vom Auftragsgeber 22% Provision vom Zuschlag zzgl. MWST.

× Vom Erlös der Einlieferung erhält der Versteigerer vom Auftragsgeber 22% Provision vom Zuschlag zzgl. MWST.

Los 213

Sammlungen und Posten Altdeutschland Sammlungen

Beschreibung

In den Hauptnummern überkomplette Sammlung bis 1905, mit allen Spitzen wie Bayern Mi. Nr. 1, Sachsen Mi. Nr. 1, Schleswig-Holstein Mi. Nr. 1/2, Württemberg alle 18 Kr.- Werte, 70 Kr. etc., auf selbst gestalteten Vordruck

Versteigerungsbedingungen Hauptauktion

(Versteigerungsbediungen der Sonderauktion siehe unten)

1. Der Versteigerer handelt in fremdem Namen und für fremde Rechnung. Der Versteigerer ist berechtigt, die Rechte des Einlieferers aus dessen Auftrag und aus dem Zuschlag im Namen des Einlieferers geltend zu machen. Mit dem Zuschlag kommt ein Kaufvertrag zwischen dem Einlieferer und dem Ersteigerer zustande. Der Versteigerer ist auf Verlangen des Einlieferers oder des Erwerbers zur Namhaftmachung des jeweils anderen Vertragspartners rechtlich verpflichtet.

2. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, während der Versteigerung – unter Wahrung der Interessen der Einlieferer – Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge anzubieten oder zurückzuziehen.

3. Die zur Versteigerung kommenden Sachen können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Für die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen wird vom Ver­steigerer keine Garantie im Rechtssinne übernommen. Bei Sammellosen beziehen sich die dazu gemachten Angaben nicht auf eine vertraglich vereinbarte Beschaffenheit im kaufrechtlichen Sinne. Der Auktionator übernimmt auch keinerlei Garantie für einzelne Marken und deren Qualitäten, wenn diese aus Sammellosen stammen. Formulierungen wie „postfrisch“ oder „komplett“ geben den Eindruck von Stichproben wieder, sind aber keinerlei Zusicherung. Alle Sammellose werden nur so versteigert, wie sie sind und können nicht reklamiert werden. Bei Einzellosen kann der Käufer, der Unternehmer ist, den Versteigerer nicht wegen Sachmängeln in Anspruch nehmen, wenn dieser seine Sorgfaltspflichten erfüllt hat. Der Versteigerer wird aber bei begründeten Beanstandungen, die ihm spätestens 3 Wochen nach Auktionsschluss angezeigt werden, innerhalb einer Frist von 12 Monaten seine Mängelansprüche gegen den Einlieferer geltend machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme erstattet er dem Käufer den Kaufpreis, einschl. Aufgeld zurück; ein darüber hinausgehender Anspruch ist ausgeschlossen. Die Haftung für Körper- und Gesundheitsschäden bleibt unberührt.

4. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden. Der Versteigerer kann Bieter ohne Begründung von der Versteigerung ausschließen. Er kann den Zuschlag in begründeten Fällen verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Er kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden ist oder wenn der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei Vorbehaltszuschlägen ist der Bieter bis zur Klärung mit dem Einlieferer an sein Gebot gebunden, mindestens jedoch sechs Wochen; das gleiche gilt bei Abgabe von Untergeboten und für Erwerbe im Nachverkauf.

5. Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Erwerber über. Das Eigentum an der ersteigerten Sache wird erst mit vollständigem Zahlungseingang beim Versteigerer auf den Erwerber übertragen.

6. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Die Sachen sind sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. Falls der Erwerber Versendung wünscht, geht sie auf seine Kosten. Falls der Erwerber Unternehmer ist, geht die Gefahr in diesem Falle bereits mit der Übergabe an den Spediteur oder eine sonst zum Versand bestimmte Person oder Anstalt über. Sofern ein Versand, z.B. aufgrund nicht erfüllbarer zollrechtlicher Vorschriften, nicht möglich oder zumutbar ist, entscheidet der Auktionator nach eigenem Ermessen, nicht zu versenden, sondern dem Käufer lediglich die ersteigerten Lose zur Abholung bereitzustellen. In diesem Falle hat der Käufer das ersteigerte Gut auf eigene Kosten beim Auktionator abzuholen oder abholen zu lassen.

7. Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 20% des Zuschlagpreises sowie 2,– EURO pro Los. Bei schriftlichen Bietern werden das Porto und die Versicherungspauschale gesondert berechnet. Die gesetzliche
Mehrwertsteuer von z. Zt. 19% wird nur auf die Nebenkosten (Aufgeld, Losgebühr, Porto etc.) berechnet, weil eine reine Vermittlungsleistung erbracht wird. Für Ver mittlungsleistungen an Geschäftskunden aus anderen EU-Ländern mit USt.-Nr. wird das Reverse-Charge-Verfahren angewendet, d. h., die Provisionen, die Losgebühren und die sonstigen Kosten unterliegen nicht der deutschen Umsatzsteuer. Der Kunde ist in diesen Fällen verpflichtet, die Umsatzsteuer auf diese Entgelte in seinem Heimatland zu entrichten. Für Vermitt lungsleistungen an Geschäftskunden aus einem Drittland fällt keine Umsatzsteuer an, wenn die Unternehmereigenschaft in geeigneter Weise nachgewiesen wird. Die Vermittlungsleistung an Privat-Kunden aus Drittländern ist umsatzsteuerfrei, soweit der Ausfuhrnachweis erbracht werden kann.
Für Lose, die nach der Losnummer mit (D) gekennzeichnet sind, gilt: Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 23% des Zuschlagpreises sowie 2,– EURO pro Los. Bei schriftlichen Bietern werden das Porto
und die Versicherungspauschale gesondert berechnet. Da differenzbesteuerte Ware versteigert wird, entfällt die Erhebung der gesetzlichen Mehrwertsteuer von z.Zt. 19% auf die Zu schlags summe und die Nebenkosten
(Aufgeld, Losgebühr, Porto etc.), diese wird bei Rechnungslegung auch nicht ausgewiesen.
Während der Auktion ausgestellte Rechnungen gelten nur vorbehaltlich einer Nachprüfung auf Irrtümer.

8. Der Rechnungsbetrag ist mit dem Zuschlag fällig und zahlbar in bar oder durch bankbestätigten Scheck. Zahlungen auswärtiger Erwerber, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, sind binnen 10 Tagen nach Rechnungszustellung fällig.

9. Bei Zahlungsverzug werden Zinsen in Höhe von 2% pro Monat als Verzugsschaden berechnet. Im übrigen kann der Versteigerer wahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, dass die Sache in einer neuen Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen eventuellen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat.

10. Schriftliche Kaufgebote und Gebote per e-mail werden stets Interesse wahrend, jedoch ohne Gewähr, ausgeführt. Best- oder Höchstgebote werden bis zum 5fachen Ausrufpreis mitgesteigert. Bei Telefon-Geboten übernimmt der Versteigerer keine Gewähr für das Zustandekommen der Verbindung.

11. Solange Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Bieter sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, dass sie den Katalog und die darin abgebildeten Gegenstände aus der Zeit von 1933 bis 1945 nur zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebung, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichtserstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken erwerben (§§ 86a, 86 Strafgesetzbuch).

12. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist Dresden. Es gilt deutsches Recht. Das UN-Abkommen zu Verträgen über den internationalen Warenkauf (CISG) wird ausgeschlossen.

13. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt. Vorstehende Bestimmungen gelten sinngemäß auch für den Nachverkauf. Die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden darauf keine Anwendung.

×

Auktion Verkauft

Zuschlag (ohne Gewähr)

12500.00 EUR

Ende der Gebotsabgabe:

Montag 10.07.2017, 13:00 CEST


Aktuelle Uhrzeit (MET): 21.10.2017 - 17:57