Dorotheum Briefmarken 7138. Auktion
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Dorotheum Briefmarken 7138. Auktion


Dienstag 07.11.2017

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Dorotheum
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Berechtigung

§ 1. (1) Die DOROTHEUM GmbH & Co KG (im folgenden kurz DOROTHEUM genannt) führt
nach den Bestimmungen der Gewerbeordnung idgF Versteigerungen von beweglichen Sachen
durch und übernimmt Aufträge zum Verkauf durch Versteigerung nach Maßgabe dieser
Geschäftsbedingungen, sofern nichts anderes vereinbart wird. Zwingende gesetzliche Regelungen,
insbesondere jene des Konsumentenschutzgesetze s , bleiben unberührt. Entgegenstehende
Geschäftsbedingungen der Vertragspartner sind nicht Vertragsgrundlage und unwirksam.
(2) Die Versteigerung kann im eigenen Namen, kommissionsweise oder vermittlungsweise in- oder
außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten, im Internet oder mit Hilfe jedes sonstigen Vertriebsmediums
erfolgen.


Übernahme von Gegenständen/Punzierung

§ 2. (1) Zur Versteigerung werden bewegliche Gegenstände aller Art, soweit deren Verkauf gesetzlich
zulässig ist, übernommen. Nicht übernommen werden Gegenstände, die nach den Umständen
den Verdacht erwecken, dass sie entwendet, veruntreut oder geschmuggelt sind.
(2) Das DOROTHEUM ist berechtigt, die Übernahme von Gegenständen ohne Angabe von
Gründen abzulehnen.
(3) Das DOROTHEUM ist berechtigt, den gesetzlichen Punzierungsvorschriften nicht entsprechende
Objekte auf Gefahr und Kosten des Einbringers/Verpfänders nachzupunzieren oder einer
Nachpunzierung durch dritte Personen zuzuführen. Zur Feststellung von Art und Ausmaß der
Punzierungspflicht kann das DOROTHEUM selbst Feingehaltsprüfungen vo rnehmen oder
S a c h ve rständigengutachten auf Kosten des Einbringers/ Verpfänders erstellen lassen. Nicht
punzierbare oder nicht durch Versteigerung verwertbare Edelmetallgegenstände können durch
Einschmelzung verwertet werden, ebenso Münzen, die zum Materialwert nicht absetzbar sind.
Die Gebühren für die gesetzliche Punzierungskontrolle werden vom DOROTHEUM dem
Einbringer/ Verpfänder ebenso weiterverrechnet wie Einhebungs- und Manipulationsentgelte hiefür
sowie Gebühren für die Vornahme von Feingehaltsprüfungen und Punzierungen.


Datenschutz/Datenänderungen

§ 3. (1) Das DOROTHEUM gibt Personaldaten ohne Zustimmung des Betroffenen nicht bekannt,
soweit nicht eine gesetzliche Auskunftspflicht besteht oder Ansprüche auf den Versteigerungsgegenstand
von dritter Seite geltend gemacht werden.Werden von dritter Seite Ansprüche auf den
Versteigerungsgegenstand aus welchem Titel immer geltend gemacht, ist das DOROTHEUM
berechtigt, diesem Dritten
a) die Daten einer gemäß diesen Geschäftsbedingungen in Verbindung mit § 1425 ABGB
erfolgten oder beabsichtigten gerichtlichen Hinterlegung und/oder
b) die Personalien (Name, Adresse, Telefonnummer, etc.) des Einbringers des betroffenen
Gegenstandes bekanntzugeben.
(2) Das DOROTHEUM ist berechtigt, die vom Einbringer bekannt gegebenen Daten für Zwecke
der Buchhaltung sowie zu internen Marktforschungs- und Marketingzwecken zu erheben, bearbeiten,
speichern und nutzen. Diese Daten werden vom DOROTHEUM zur Erfüllung von gesetzlichen
Vorschriften, zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs und zu Werbezwecken verwendet. Der
Einbringer stimmt weiters der Übertragung der Daten an Konzern- und Partnerunternehmen des
DOROTHEUM, wie z.B. derzeit an Partner der "International Auctioneers", zu, die diese für die oben
aufgezählten Zwecke verwenden dürfen. Der Einbringer stimmt hiermit weiters der Zusendung von
Werbematerial durch das DOROTHEUM und seine Partnerunternehmen ausdrücklich zu. Diese
Zustimmungen können jederzeit schriftlich, mit Fax oder per email widerrufen werden.
(3) Wer Namen oder Adresse,Telefon-,Telefaxnummer oder e-mail-Anschrift unrichtig angibt oder
spätere Änderungen dem DOROTHEUM nicht mitteilt, hat den sich hieraus ergebenden Schaden
selbst zu tragen bzw. dem DOROTHEUM zu ersetzen. Zustellungen an die zuletzt dem
DOROTHEUM bekanntgegebene Anschrift gelten auch dann als wirksam erfolgt, wenn sich der
Einbringer an dieser Anschrift nicht oder nicht mehr aufhalten sollte.


Versteigerungsauftrag/Übernahmsschein

§ 4. (1) Das DOROTHEUM erstellt bei Übergabe ein Verzeichnis der übernommenen
Gegenstände, sofern nicht eine andere Listung vereinbart wird. Nach der Übernahme erhält der
Einbringer einen Übernahmsschein oder auf seinen Wunsch eine Ausfertigung/Kopie des
Versteigerungsvertrages. Wird ein Übernahmsschein ausgestellt, erklärt sich der Einbringer
spätestens durch die Annahme des Übernahmsscheines mit den Versteigerungsbedingungen, bei
Einzeleinbringungen auch mit der Beschreibung des Gegenstandes und mit dem Ausrufpreis
und/oder Limit einverstanden.
(2) Die Auszahlung des Versteigerungserlöses, der Widerruf des Versteigerungsauftrages und die
Rückgabe unverkauft gebliebener Objekte erfolgt gegen Legitimation des Einbringers. Wurde
hingegen ein Übernahmsschein ausgestellt, erfolgt jede Verfügung über den Gegenstand oder den
Versteigerungserlös nur gegen Vorlage dieser Urkunde. Das DOROTHEUM kann vom Überbringer
des Übernahmsscheines bei begründeten Bedenken zusätzlich den schriftlichen Nachweis seiner
Verfügungsberechtigung verlangen.
(3) Bei Verlust des Übernahmsscheines kann das DOROTHEUM seine Leistungen von der gerichtlichen
Kraftloserklärung des Übernahmsscheines abhängig machen.


Abgelehnte Gegenstände

§ 5. (1) Gegenstände, die dem DOROTHEUM zur Versteigerung übergeben oder zugesendet
werden, deren Übernahme zur Versteigerung jedoch abgelehnt wird sowie infolge einer Kündigung
gemäß § 9 Abs. 2 nicht verwertete Gegenstände werden auf Kosten und Gefahr des Einbringers
und gegen Verrechnung von Lagergebühren gelagert.Werden solche Gegenstände nach erfolgter
Aufforderung vom Einbringer innerhalb von 14 Tagen nicht abgeholt, ist das DOROTHEUM
berechtigt, sie ihm auf seine Kosten und Gefahr zurückzusenden, bei dritten Personen einzulagern
oder bei Gericht zu hinterlegen. Gegenstände, deren Lagerung, Übersendung oder Hinterlegung
unwirtschaftlich ist, können vernichtet werden. Bei Gegenständen, deren Rückgabe aus rechtlichen,
moralischen, ethischen, gesellschafts- oder geschäftspolitischen Gründen unmöglich oder für das
DOROTHEUM unzumutbar ist, kann eine Aufforderung zur Abholung vor dem Gerichtserlag
entfallen.
(2) Das DOROTHEUM behält sich das Recht vor, aus wichtigen Gründen jedes Objekt von der
Versteigerung bis zur Erteilung des Zuschlages zurückzuziehen.


Schätzung, Beschreibung, Preisbestimmung

§ 6. Die Experten des DOROTHEUMS beschreiben bei Versteigerungen im eigenen Namen und
bei Kommissionsversteigerungen die Versteigerungsobjekte mit der jeweils gebotenen Sorgfalt und
Gewissenhaftigkeit und nehmen dementsprechend die Ausrufpreise an. Diese Beschreibung beruht
auf subjektiven Überzeugungen der Experten. Ihre Angaben, auch wenn sie im Vorfeld eines
Versteigerungsauftrages gemacht wurden, stellen jedenfalls keine Zusicherung einer bestimmten
Eigenschaft oder eines bestimmten Wertes dar. Das Dorotheum übernimmt für Angaben in diesem
Zusammenhang keine Haftung, insbesondere auch nicht nach Maßstäben der §§1299f ABGB. Das
DOROTHEUM haftet Einbringern, die Verbraucher sind, für Schäden aus einer Unrichtigkeit seiner
Preisbestimmungen oder Beschreibungen ausschließlich bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. In
allen anderen Fällen sind jede Reklamation und jede Haftung gegenüber dem Einbringer
ausgeschlossen. Sofern die Beschreibung und/oder Preisfestsetzung nicht durch das DOROTHEUM
erfolgt, sondern durch den Einbringer selbst oder durch externe Experten oder Sachverständige
sowie bei Vermittlungsverkäufen übernimmt das DOROTHEUM ebenfalls keinerlei Haftung.


Zustimmung des Einbringers

§ 7. (1) Der Einbringer kann sich die Zustimmung zur Bestimmung der Ausrufpreise, der
Beschreibung, oder sonstigen Versteigerungsmodalitäten, wie des -ortes, -mediums oder des
-termines, etc., oder zur Herabsetzung des Ausrufpreises oder Limits bis zum Ablauf des
2. Werktages nach dem Tag der Auftragserteilung ausdrücklich vorbehalten. Ungeachtet eines
allfälligen Zustimmungsvorbehaltes ist das DOROTHEUM jederzeit berechtigt, die Beschreibung aus
wichtigem Grund zu ändern.
(2) Mit dem Einbringer kann vereinbart werden, dass ein Gegenstand nicht unter einem
Mindestpreis verkauft wird (Limit).


Herabsetzung von Ausrufpreisen und Limiten, Änderung von Vereinbarungen

§ 8. (1) Die Ausrufpreise oder Limite von Gegenständen, die bei einer Versteigerung unverkauft
geblieben sind, können vom DOROTHEUM herabgesetzt werden, es sei denn, der Einbringer hat
sich die Zustimmung hierzu vorbehalten. Besteht kein Limit, ist die sukzessive Herabsetzung der
Ausrufpreise auch bereits anlässlich des ersten Ausbietungsversuches bis zur Verkäuflichkeit zulässig,
es sei denn, der Einbringer hat sich die Zustimmung hierzu vorbehalten. Die Beschreibung oder
sonstigen Versteigerungsmodalitäten, wie -ort, -medium oder -termin, etc., können vo m
DOROTHEUM geändert werden, es sei denn, der Einbringer hat sich die Zustimmung hierzu
vorbehalten.
(2) Hat sich der Einbringer die Zustimmung zur Festsetzung oder zur Herabsetzung der
Ausrufpreise oder Limite, zur Änderung der Beschreibung oder sonstigen Versteigerungsmodalitäten
vorbehalten, wird ihm das DOROTHEUM eine Liste der übergebenen Gegenstände mit den
vom DOROTHEUM vorgesehenen bzw. herabgesetzten Ausrufpreisen oder Limiten oder mit den
geänderten Beschreibungen oder sonstigen Versteigerungsmodalitäten eingeschrieben oder mit
Telefax oder mit e-mail (an die vom Einbringer bekanntgegebene Anschrift, Telefaxnummer oder
e-mailadresse) übersenden.
(3) Der Einbringer ist berechtigt innerhalb einer ihm eingeräumten angemessenen Frist
Einwendungen gegen Beschreibung oder Ausrufpreise oder Limite oder sonstige Versteigerungsmodalitäten,
deren Zustimmung er sich vorbehalten hat, zu erheben. Erhebt er fristgerecht solche
Einwendungen, verpflichtet er sich damit gleichzeitig zur fristgerechten Zurückziehung und Abholung
der von ihm übergebenen Gegenstände gegen Bezahlung der hiefür vereinbar ten Gebühren.
Kommt der Einbringer dieser Verpflichtung nicht fristgerecht nach, kann das DOROTHEUM die
Gegenstände ohne weitere Verständigung zu den geänderten Preisen oder Bedingungen
versteigern.


Zurückziehung von Gegenständen, Kündigung

§ 9. (1) Der Einbringer kann die Gegenstände bis vierundzwanzig Stunden vor Beginn der Auktion
gegen Entrichtung der vereinbarten Zurückziehungsgebühren zurückziehen.
(2) Das Vertragsverhältnis kann vom DOROTHEUM aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung
schriftlich, per Telefax, mündlich, t e l e fonisch oder mittels elektronischer Benachrichtigung
aufgekündigt werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
a) der Einbringer es trotz Aufforderung unterlässt, dem DOROTHEUM Weisungen zur weiteren
Geschäftsabwicklung zu erteilen, oder
b) der Einbringer es trotz Aufforderung unterlässt, Sicherheiten für Verbindlichkeiten zu bestellen
oder eine angemessene Verstärkung der Sicherheiten vorzunehmen, oder
c) die Durchführung der Verwertung aus rechtlichen, moralischen, ethischen, gesellschafts- oder
geschäftspolitischen Gründen unmöglich oder für das DOROTHEUM unzumutbar ist, oder
d) nachträglich Ablehnungsgründe im Sinne des § 2 hervorkommen, oder
e) Zweifel an der erforderlichen Verfügungsbefugnis des Einbringers bestehen, oder
f) der Einbringer falsche Angaben über seine Identität, das Versteigungsobjekt oder dessen
Herkunft sowie jegliche sonstigen geschäftsrelevanten Umstände gemacht hat.
(3) Das DOROTHEUM ist berechtigt, bei einer Kündigung gemäß Abs. 2 mit Ausnahme des Falles
lit. c) die vereinbarten Zurückziehungsgebühren zu verrechnen.


Verkauf ohne Versteigerung

§ 10. (1) Bei einer oder mehreren Versteigerung(en) unverkauft gebliebene Gegenstände können
zum letzten Ausrufpreis oder Limit auch durch freihändigen Verkauf veräußert werden. Dies gilt
auch für gleichartige Gegenstände, bei denen aufgrund der Erfahrungen der Sachverständigen mit
einer Steigerung nicht zu rechnen ist.
(2) Sollten die im Verkauf präsentierten Gegenstände innerhalb eines angemessenen Zeitraumes
(ca. 6 Wochen) unverkauft bleiben, kann das DOROTHEUM den letzten Verkaufspreis weiter
herabsetzen, es sei denn, der Einbringer hat sich die Zustimmung hierzu vorbehalten.


Unverkauft gebliebene und zurückgezogene Gegenstände

§ 11. Das DOROTHEUM ist berechtigt, Gegenstände, die zu den vereinbarten oder geänderten
oder herabgesetzten Bedingungen nicht verkauft werden konnten und die vom Einbringer trotz
Aufforderung innerhalb der ihm eingeräumten Frist nicht gegen Bezahlung der hiefür vereinbarten
Gebühren zurückgezogen und abgeholt werden, sowie bereits zurückgezogene, jedoch trotz
Aufforderung nicht abgeholte Gegenstände ohne weitere Verständigung unter we i t e r e r
Herabsetzung der Ausruf- oder Limitpreise zu versteigern oder anderweitig zu verwerten, dem
Einbringer auf seine Kosten und Gefahr zurückzusenden bzw. auf seine Kosten und Gefahr zu lagern
oder gerichtlich zu hinterlegen. Gegenstände, deren Verwertung, Lagerung, Übersendung oder
Hinterlegung unwirtschaftlich ist, können vernichtet werden.


Pfandrecht gegenüber dem Einbringer

§ 12. (1) Das DOROTHEUM macht an allen ihm vom Einbringer übergebenen Sachen ein
Pfandrecht zugunsten aller gegenwärtigen und künftigen, auch bedingten, befristeten und noch nicht
fälligen Forderungen geltend, die ihm aus sämtlichen mit dem Einbringer abgeschlossenen
Rechtsgeschäften zustehen. Das Pfandrecht erstreckt sich auch auf Schadensersatzforderungen
einschließlich der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung. Das DOROTHEUM ist berechtigt,
Gegenstände, an welchen ein Pfandrecht besteht, ohne weitere Verständigung über den
Versteigerungstermin bzw. -ort nach den gesetzlichen Bestimmungen zu verwerten.
(2) Das DOROTHEUM ist dem Einbringer gegenüber jederzeit berechtigt, die Bestellung oder
angemessene Verstärkung von Sicherheiten für alle Verbindlichkeiten zu fordern, auch soweit diese
bedingt, befristet oder noch nicht fällig sind.


Vorschussgewährung/Aufrechnung

§ 13. (1) Das DOROTHEUM kann auf den zu erwartenden Erlös der übergebenen Gegenstände
Vorschüsse gewähren; hiefür werden Zinsen in der jeweils in den Geschäfträumlichkeiten des
DOROTHEUMS ausgehängten, bekanntgegebenen Höhe verrechnet.
(2) Bei bevorschussten Gegenständen kann das DOROTHEUM alle Verfügungen des Einbringers,
die die Einbringlichkeit des Vorschusses samt Zinsen und Nebengebühren gefährden könnten, wie
Zurückziehung oder Einschränkung des Versteigerungsauftrages, Beanspruchung eines Limites oder
sonstigen Vorbehaltes, Änderungen festgesetzter Auktionstermine etc., von der Rückzahlung des
Vorschusses samt Zinsen abhängig machen.
(3) Wenn ein bevorschusster Gegenstand bei einer Versteigerung unverkauft bleibt oder wenn der
Versteigerungserlös den Vorschuss samt Zinsen und Nebengebühren nicht deckt, so ist das
DOROTHEUM berechtigt, die persönliche Haftung des Einbringers in Anspruch zu nehmen. Dazu
genügt bereits ein einmaliger erfolgloser Ausbietungsversuch.
(4) Das DOROTHEUM kann seine Forderung auf Rückzahlung des Vorschusses samt Zinsen und
Nebengebühren aus wichtigem Grund, insbesondere nach einmaliger erfolgloser Ausbietung eines
Gegenstandes, oder bei Unterlassung der vom DOROTHEUM geforderten Bestellung oder angemessenen
Verstärkung von Sicherheiten sowie im Falle der Kündigung des Vertragsverhältnisses
gemäß § 9 Abs. 2, etc., ganz oder teilweise vorzeitig fällig stellen.
(5) Der Einbringer kann gegenüber dem Dorotheum und/oder dem Käufer nur mit jenen im
Zusammenhang mit seiner Verbindlichkeit stehenden Gegenforderungen aufrechnen, die gerichtlich
festgestellt oder vom Dorotheum oder dem Käufer ausdrücklich anerkannt wurden.
(6) Ein Zurückbehaltungsrecht des Einbringers aufgrund von Ansprüchen aus einem anderen
Geschäft mit dem Dorotheum oder dem Käufer ist ausgeschlossen.


Schaustellung/Zustandsbericht/Lichtbildproduktion

§ 14. (1) Die Wahl oder Änderung des Versteigerungsortes, -mediums und -termines, des Ortes
und Termines der Schaustellung und die Wahl der dafür erforderlichen Transportmittel, sowie die
Herausgabe, Gestaltung oder Änderung von Versteigerungskatalogen oder sonstiger Werbemittel
bleibt dem DOROTHEUM überlassen.
(2) Die Schaustellung erfolgt mindestens an zwei Tagen. Die Versteigerungsobjekte werden real
und/oder mit technischen/elektronischen Hilfsmitteln schaugestellt. Dabei erhält jeder
Kaufinteressent im Rahmen der Möglichkeiten die Gelegenheit, die Beschaffenheit und den Zustand
dieser Gegenstände zu überprüfen. Bei Internetauktionen erfolgt die Schaustellung durch
Beschreibung und Abbildung des Versteigerungsobjektes während der Ausbietungszeit. Das
DOROTHEUM ist insbesondere auch berechtigt, die Objekte in einer Filiale oder Repräsentanz des
DOROTHEUMS oder bei einem dem DOROTHEUM sonst nahestehenden Unternehmen, sowohl
im Inland als auch im Ausland zu präsentieren.
(3), Kaufinteressenten können vor der Auktion einen kostenpflichtigen Zustandsbericht anfordern.
Leitet das DOROTHEUM Zustandsberichte dritter Sachverständiger weiter, ist jede Haftung für die
Richtigkeit ausgeschlossen.
(4) Bei den Beschreibungen wird entweder der Ausrufpreis oder die vom Sachverständigen als
Orientierungshilfe angenommene Preisspanne, innerhalb derer von ihm das Meistbot erwartet wird,
angegeben.
(5) Gibt das DOROTHEUM für bestimmte Versteigerungen Werbemittel (Kataloge, Verzeichnisse,
Folder, etc.) heraus, werden möglichst alle zur Versteigerung gelangenden Objekte aufgenommen.
Der Einbringer stimmt grundsätzlich der Abbildung seiner Gegenstände unter Kostenersatzpflicht
entsprechend dem jeweiligen Tarif des DOROTHEUMS zu. Sofern nicht bei Übergabe zwischen
dem DOROTHEUM und dem Einbringer eine Vereinbarung über die konkreten
Abbildungsmodalitäten getroffen wird, wird folgendes Vorgehen vereinbart: Das DOROTHEUM
übersendet dem Einbringer einen Vorschlag über die Modalitäten und Kosten der Abbildung. Der
Einbringer hat die Möglichkeit, sich dagegen innerhalb von 8 Tagen ab Zugang auszusprechen,
widrigenfalls das DOROTHEUM berechtigt ist, die Abbildung auf Kosten des Einbringers
vorschlagsgemäß vorzunehmen.
(6) Die zur Versteigerung gelangenden Gegenstände werden bei der Versteigerung körperlich oder
mit visuellen technischen/elektronischen Hilfsmitteln präsentier t oder es wird auf den
Schaustellungsor t hingewiesen.
(7) Das DOROTHEUM behält sich das Recht vor, die von den eingebrachten Gegenständen
hergestellten Lichtbilder zu welchem Zweck immer, insbesondere auch der allgemeinen Bewerbung
der Geschäftstätigkeit des DOROTHEUMS zu verwenden, vervielfältigen und zu verbreiten.


Ausbietung/Gebote

§ 15. (1) Der Auktionsleiter ist berechtigt, ausnahmsweise Lose zu trennen, zu vereinigen, in einem
zweiaktigen Bietvorgang auszubieten, zurückzuziehen oder die Versteigerung abweichend von der
vorgesehenen Reihenfolge vorzunehmen. Im Fall eines zweiaktigen Bietvorganges werden die
betroffenen Objekte ausdrücklich genannt und zunächst einzeln ausgeboten, die Meistbote und
jeweiligen Meistbieter notiert und zunächst noch kein Zuschlag erteilt. Sodann werden sie unter ein
Los zusammengezogen und unter Berücksichtigung der bereits erzielten Meistbote und Limite von
allenfalls unbebotenen Objekten als Sammlung angeboten. Die Zuschlagserteilung erfolgt sodann zu
dem für die Sammlung gebotenen Meistbot oder zu den Einzelmeistboten, je nachdem, wodurch
unter Einbeziehung der Limite für allenfalls unbebotene Objekte ein höherer Preis erzielt wird.
(2) Das DOROTHEUM behält sich das Recht vor, Gebote ohne Angabe von Gründen abzulehnen
Mit der Abgabe seines Gebotes bestätigt der Bieter, dass er den Gegenstand vor der Auktion
besichtigt und sich der Übereinstimmung mit der Beschreibung vergewissert hat. Der Bieter ist an
sein Gebot bis zum Ablauf des dritten Werktages nach dem Auktionstag gebunden.
(3) Gesteigert wird in der Regel um ca. 10% des Ausrufpreises bzw. des letzten Angebotes.
Angebote unter dem Ausrufpreis werden nicht berücksichtigt. Der Vertragsabschluss erfolgt durch
die Annahme des jeweils höchsten Gebotes (Meistbot), somit durch den Zuschlag mit den Worten
"Zum dritten". Bei Intern e t ve rsteigerungen gilt der Zuschlag zum Auktionsende an den
Meistbietenden als erteilt sofern die Auktionsbedingungen keine andere Regelung vorsehen. Wird
der mit dem Einbringer vereinbarte Mindestpreis nicht erreicht, wird kein Zuschlag erteilt. Erfolgt
anlässlich der Ausbietung eine sukze s s i ve Herabsetzung des Ausrufpreises, beginnt der
Steigerungsvorgang mit dem ersten gültigen Gebot. Wird lediglich von einem Bieter ein Gebot
abgegeben, erhält dieser Bieter den Zuschlag. Die Zuschlagserteilung kann vom Eintritt von
Bedingungen abhängig gemacht werden.
(4) Die Entscheidung über die Annahme eines Gebotes, bei Meinungsverschiedenheiten, bei
behaupteten Mehrfachangeboten, wenn ein Gebot übersehen oder nicht wahrgenommen wurde
oder sonst unbeachtet blieb oder der Auktionsleiter sich über das Vorliegen oder Nichtvorliegen
eines Gebotes in einem Irrtum befand, o bliegt ausschließlich dem DOROTHEUM. Das
DOROTHEUM ist aus diesen Gründen berechtigt, einen schon erteilten Zuschlag in der Auktion
oder innerhalb von 3 Werktagen danach aufzuheben und den Gegenstand in derselben oder einer
späteren Auktion neuerlich auszubieten.
(5) Das DOROTHEUM ist berechtigt, bei Versteigerungen mitzubieten und Gegenstände durch
Selbsteintritt zu erwerben.
(6) Unve rkauft gebliebene Gegenstände können zum letzten Ausrufpreis oder Limit im
Nachverkauf unter Einhebung der hiefür aktuell geltenden Gebühren veräußert werden.


Kaufpreis, Bezahlung, Eigentumsübergang

§ 16. (1) Der Kaufpreis (Meistbot zuzüglich Gebühren und aller anfallenden Steuern und Abgaben)
ist sofort nach dem Zuschlag zur Bezahlung fällig. Das DOROTHEUM ist berechtigt, dem Käufer aus
wirtschaftlich gebotenen Gründen den Kaufpreis ganz oder teilweise zu stunden. Wird eine
Stundung abgelehnt, kann der Zuschlag auch nachträglich aufgehoben und der Gegenstand neuerlich
in derselben oder einer späteren Auktion ausgeboten werden. Bei Aufhebung des Zuschlages
ist das DOROTHEUM auch berechtigt, den Zuschlag nachträglich dem Zweitbestbieter zu dessen
letztem Gebot zu erteilen. Teilzahlungen für ein oder mehrere ersteigerte Objekte dürfen vom
DOROTHEUM nach dessen alleiniger Wahl jeder gegenüber dem Käufer aus welchem Rechtsgrund
immer bestehenden Forderung angerechnet werden.
(2) Die Ausfolgung und der Eigentumsübergang hinsichtlich der ersteigerten Objekte erfolgt erst
nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises einschließlich aller Zinsen, Gebühren, Kosten und
Spesen.
(3) Das DOROTHEUM wird nach Zahlung einen Ausfolgeschein ausstellen. Die Übergabe des
ersteigerten Gegenstandes erfolgt nur gegen Abgabe des Ausfolgescheines.
(4) Der Käufer kann gegenüber dem Dorotheum und/oder dem Verkäufer nur mit jenen im
Zusammenhang mit seiner Verbindlichkeit stehenden Gegenforderungen aufrechnen, die gerichtlich
festgestellt oder vom Dorotheum oder dem Verkäufer ausdrücklich anerkannt wurden.
(5) Ein Zurückbehaltungsrecht des Käufers aufgrund von Ansprüchen aus einem anderen Geschäft
mit dem Dorotheum oder dem Verkäufer ist ausgeschlossen.
(6) Der Käufer haftet nach Zuschlagserteilung für die vollständige und rechtzeitige Kaufpreiszahlung
auch im Fall der Bekanntgabe nach Zuschlagser teilung, dass er für eine dritte Person mitgeboten
hat. Stellt das DOROTHEUM auf Wunsch des Käufers eine Rechnung an die namhaft gemachte
dritte Person aus, erklärt das DOROTHEUM damit ausschließlich die Akzeptanz einer schlichten
(zusätzlichen) Erfüllungsverpflichtung durch die namhaft gemachte dritte Person, ohne ihr weitere
Rechte wie insbesondere Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsansprüche, etc. einzuräumen, sowie
unter Aufrechterhaltung der vollständigen Haftung des Käufers.


Pfandrecht gegenüber dem Käufer

§ 17. Das DOROTHEUM macht an allen Sachen des Käufers ein Pfandrecht geltend, unabhängig
davon, ob der Käufer diese in einer Versteigerung oder in einem sonstigen Verkauf erworben hat
oder ob diese Sachen auf eine andere Art in die Innehabung irgendeiner Stelle des DOROTHEUMS
gelangt sind. Dieses Pfandrecht dient zur Sicherung aller gegenwärtigen und künftigen, auch
bedingten, befristeten und noch nicht fälligen Forderungen, die ihm aus sämtlichen mit dem Käufer
abgeschlossenen Rechtsgeschäften zustehen. Das Pfandrecht erstreckt sich auch auf
Schadensersatzforderungen einschließlich der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung.


Erfüllung, Rücktritt vom Vertrag, Deckungsverkauf

§ 18. Erfüllt der Käufer seine Verpflichtungen aus dem mit ihm geschlossenen Kaufvertrag und
diesen Geschäftsbedingungen trotz einer Zahlungsaufforderung innerhalb der ihm eingeräumten
Frist nicht oder nicht vollständig, ist das DOROTHEUM unbeschadet allfälliger anderer Rechte
berechtigt, für sich und/oder den Einbringer
1. entweder weiter auf der Erfüllung des Kaufvertrages zu bestehen und den Käufer neben der
Kaufpreiszahlung zur Bezahlung aller Zinsen, Kosten und Aufwendungen, einschließlich der
Kosten rechtsfreundlicher Vertretung zur Durchsetzung der Erfüllung des Kaufvertrages,
heranzuziehen, oder
2. vom Kaufvertrag zurückzutreten. In diesem Fall behält sich das DOROTHEUM für sich
und/oder den Einbringer vor, vom Käufer den Ersatz des gesamten von ihm verursachten
Schadens, der sich nach einem Deckungsverkauf insbesondere aus angefallenen Gebühren,
Spesen,Aufwendungen und Ausfällen an geringeren Kaufpreisen einschließlich aller Kosten und
Aufwendungen sowie der Kosten rechtsfreundlicher Vertretung, etc., ergeben kann, zu
verlangen, oder
3. den Gegenstand für Rechnung des Käufers wiederzuversteigern.
Das DOROTHEUM ist berechtigt, alle Zahlungen des Käufers auf diese offenen Forderungen anzurechnen.
Das DOROTHEUM ist im Falle eines Kommissionsverkaufes berechtigt, diese Forderungen
nach Maßgabe der gesetzlichen Kommissionsbestimmungen an den Einbringer abzutreten. Im Falle
eines Deckungsverkaufes oder der Wiederversteigerung für den Käufer durch das DOROTHEUM
wird der Käufer hinsichtlich der dabei zur Anwendung gelangenden Gebühren wie ein Einbringer
behandelt.


Übernahme, Gefahrenübergang,Versendung, Wiederversteigerung nicht abgeholter Gegenstände

§ 19. (1) Ersteigerte Objekte sind sofort zu bezahlen und zu übernehmen. Sie lagern ab Zuschlag
bis zur Übernahme jedenfalls auf Gefahr des Käufers. Die Verpackung und jeder Versand erfolgt auf
alleinige Gefahr und Kosten des Käufers.
(2) Werden ersteiger te Gegenstände vom Käufer oder einem von ihm beauftragten
Frachtführer/Spediteur nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach dem Tag der Zuschlagserteilung
abgeholt, ist das DOROTHEUM berechtigt, Kosten für die Lagerung in Rechnung zu stellen oder sie
auf Kosten und Gefahr des Käufers bei einem Lagerhalter einzulagern.Wird die Abholung durch den
Käufer oder einen von ihm beauftragten Frachtführer/Spediteur nicht innerhalb einer Frist von
90 Tagen nach dem Tag der Zuschlagserteilung bewirkt, ist das DOROTHEUM berechtigt, das
ersteigerte Objekt auf alleinige Kosten und Gefahr des Käufers der Wiederversteigerung
zuzuführen. Dabei wird der säumige Käufer hinsichtlich der Gebühren wie ein Einbringer behandelt.


Echtheitsgarantie,Voraussetzung und Umfang

§ 20. (1) Das DOROTHEUM garantiert bei Verkäufen im eigenen Namen Käufern die Richtigkeit
seiner Angaben über die Urheberschaft (Künstlerbezeichnung), über den Hersteller, über den
Herstellungszeitpunkt, über den Ursprung, das Alter, über die Epoche, über den Kulturkreis der
Herstellung oder Verwendung sowie über Materialien, aus welchen die Gegenstände hergestellt sind
unter folgenden Voraussetzungen:
Unrichtig sind solche Angaben dann, wenn sie nicht den allgemein zugänglichen wissenschaftlichen
Erkenntnissen und den Meinungen allgemein anerkannter Sachverständiger entsprechen. Als
wesentlich unrichtig gelten solche Angaben dann,wenn ein durchschnittlicher Normkäufer den Kauf
bei Nichtzutreffen der jeweiligen Angaben nicht geschlossen hätte.
Weist der Käufer innerhalb von drei Jahren ab dem Tag der Zuschlagserteilung nach, dass solche
Angaben des DOROTHEUMS wesentlich unrichtig sind, erhält der Käufer Zug um Zug gegen
Rückstellung des unveränderten Gegenstandes den Kaufpreis zurück. Bei Käufern, für die der
abgeschlossene Kauf zum Geschäftsbetrieb ihres Unternehmens gehört, ist weiters vorausgesetzt,
dass sie das DOROTHEUM unverzüglich nach Entstehen erster begründeter Zweifel an der
Richtigkeit hievon verständigen.
Ändern sich die allgemein zugänglichen wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Meinungen allgemein
anerkannter Sachverständiger bis zum Zeitpunkt der Reklamation durch den Käufer und deren
Abwicklung, ist das DOROTHEUM nach seinem ausschließlichen Ermessen berechtigt, den Ankauf
entweder zu Lasten des Einbringers zu stornieren oder die Reklamation abzulehnen.
Weist der zurückgegebene Gegenstand eine Beschädigung oder Abnützung auf, die zum Zeitpunkt
des Vertragsabschlusses noch nicht vorhanden war, ist das DOROTHEUM berechtigt, angemessene
Reparaturkosten und/oder eine allfällige Wertminderung vom Kaufpreis in Abzug zu bringen. Hat
der Käufer den zurückgesendeten Gegenstand bereits genutzt, steht dem DOROTHEUM überdies
ein angemessenes Nutzungsentgelt zu.
Der Einbringer stimmt dieser, dem Käufer gewährten Garantie ausdrücklich zu. Für Anwendungsfälle
dieser Echtheitsgarantie erklärt der Einbringer seine Zustimmung, die Rückabwicklung zwischen
dem DOROTHEUM und dem Käufer gegen sich gelten zu lassen, und verpflichtet sich seinerseits
zur sofortigen Rückstellung des- mit Ausnahme des konkreten Anwendungsfalles des vorherigen
Absatzes- unverminderten Versteigerungserlöses an das DOROTHEUM Zug um Zug gegen
Rückerhalt des unveränderten Versteigerungsobjektes.
(2) Das DOROTHEUM gewährt die Garantie nach Abs. 1 oder sonstige mit gesonderter Erklärung
eingeräumte Garantien neben den gesetzlichen Gewährleistungs- und Irrtumsrechten der
Konsumenten, die durch diese Garantien nicht eingeschränkt we r d e n . Bei gebrauchten
Gegenständen beträgt die Frist für die gesetzliche Gewährleistung 1 Jahr.
(3) Sonstige Reklamationen und Ansprüche welcher Art auch immer betreffend den Preis, die
Beschaffenheit und den Zustand der ersteigerten Gegenstände oder Schadensersatzansprüche,
soweit sie nicht ohnehin von der Echtheitsgarantie gemäß Abs. 1 umfasst sind, sind gegenüber dem
DOROTHEUM und jenen Personen, für die es ohne den Haftungsausschluss einzustehen hätte, ausgeschlossen,
sofern bei Kaufverträgen mit Konsumenten im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes
darüberhinausgehende Ansprüche nicht in grobfahrlässigem, oder vorsätzlichem Verhalten von
Mitarbeitern des DOROTHEUMS begründet sind.
(4) Bei exekutiv versteigerten Objekten ist jede Reklamation gesetzlich ausgeschlossen.
(5) Bei Vermittlungsverkäufen übernimmt das DOROTHEUM keinerlei Gewährleistung oder sonstige
Haftung.


Schadenersatz,Versicherung

§ 21. (1) Das DOROTHEUM und jene Personen, für die es ohne den Haftungsausschluss
einzustehen hätte, können nicht zum Ersatz leicht fahrlässig herbeigeführten Schadens herangezogen
werden und haften gegenüber Unternehmern auch nicht für schlichte grobe Fahrlässigkeit. Für
Schäden, die durch Naturereignisse oder höhere Gewalt entstehen, für Schäden die sich als Folge
längerer Lagerung ergeben sowie für Schäden infolge einer Kündigung gemäß § 9 Abs. 2 oder
entgangenen Gewinn übernimmt das DOROTHEUM keine Haftung. Das DOROTHEUM haftet
dem Käufer eines Gegenstandes für den Verlust oder die Beschädigung desselben bei grobem
Verschulden, gegenüber Unternehmern jedoch nur bei mindestens krasser grober Fahrlässigkeit
seiner Bediensteten bis zur Höhe des bezahlten Kaufpreises (Versicherungswert gegenüber dem
Käufer), dem Einbringer gegenüber bis zur Höhe des Versicherungswertes.Versicherungswert ist das
Limit, oder 120% des Ausrufpreises, wenn kein Limit vereinbart wurde.
(2) Die Haftung nach Abs. 1 besteht dem Einbringer gegenüber vom Zeitpunkt der Übernahme des
Gegenstandes bis zum Zuschlag. Bei unverkauft gebliebenen Gegenständen haftet das
DOROTHEUM dem Einbringer gegenüber bis zur Rücknahme, längstens aber bis zum Ablauf der
in den §§ 5 und 11 festgelegten Fristen.
(3) Im Falle der Ersatzpflicht wird bei Verlust des Gegenstandes der bezahlte Kaufpreis bzw. der
Versicherungswert, bei Beschädigung die Wertminderung, höchstens jedoch der Versicherungswert,
ersetzt. Dabei wird der Einbringer vom DOROTHEUM so gestellt, wie er stünde, wenn der
Gegenstand zu einem dem Versicherungswert entsprechenden Meistbot versteigert worden wäre.
Hat das DOROTHEUM für einen Gegenstand den Versicherungswert ersetzt, geht dieser in sein
Eigentum über.
(4) Das DOROTHEUM versichert die eingebrachten Gegenstände zum Versicherungswert gegen
Feuer, Einbruchsdiebstahl und gegebenenfalls gegen Transportschäden. Wenn aufgrund dieser
Versicherungen dem DOROTHEUM Ersatzleistungen zufließen, werden diese zur anteilsmäßigen
Entschädigung der Betroffenen verwendet, auch wenn das DOROTHEUM für derartige Schäden
nicht haften sollte.


Auszahlung des Erlöses

§ 22. (1) Nach Ablauf des zehnten Arbeitstages nach Eingang des gesamten Kaufpreises beim
DOROTHEUM frühestens jedoch nach dreißig Tagen nach dem Auktionstag kann der Einbringer
diesen abzüglich Steuern, Einbringer- und Käufergebühren, allfälliger Kosten,Vorschüsse und Zinsen
beheben.Wurde ein Übernahmsschein ausgestellt, erfolgt die Auszahlung nur gegen Rückgabe des
Übernahmsscheines.
(2) Wurden mehrere Gegenstände übergeben, können auch Teilzahlungen für einzelne, bereits
verkaufte Gegenstände nach Maßgabe des vorigen Absatzes vom Einbringer insoweit behoben
werden, als noch ausreichende Deckung für alle Forderungen des DOROTHEUMS aus welchem
Rechtsgrund immer verbleibt.
(3) Erhebt der Käufer eine Reklamation, ist das DOROTHEUM berechtigt, die Auszahlung an den
Einbringer bis zur endgültigen Erledigung dieser Reklamation vorläufig auszusetzen.
(4) Bei Vorliegen einer berechtigten Reklamation des Käufers ist das DOROTHEUM berechtigt, die
Auszahlung des Versteigerungserlöses an den Einbringer endgültig ganz oder teilweise zu
verweigern oder einen bereits ausbezahlten Versteigerungserlös von diesem ganz oder teilweise
zurückzufordern.
(5) Bei Auszahlung des Versteigerungserlöses wird dem Einbringer eine Abrechnung ausgefolgt. Das
DOROTHEUM ist nicht verpflichtet, den Einbringer von sich aus über das Versteigerungsergebnis
zu informieren. Auch ist es nicht verpflichtet, dem Einbringer den Käufer bekanntzugeben. Das
D O ROTHEUM übernimmt keine Haftung für die Einbringlichkeit des Kaufpreises, bei
Kommissionsverkäufen auch dann nicht, wenn es dem Einbringer den Käufer nicht mit der
Ausführungsanzeige bekanntgibt. Ebenso stellt die Nichtbekanntgabe der Daten des Käufers keinen
Selbsteintritt des DOROTHEUMS dar.
(6) Auf Wunsch des Einbringers überweist das DOROTHEUM den Versteigerungserlös im
Bankenverkehr nach Maßgabe der vorangegangenen Bestimmungen auf alleinige Kosten des
Einbringers.


Honorare, Entgelte, Spesenersatz

§ 23. (1) Art und Höhe der Honorare sowie die Bestimmung über ihre Einhebung werden in einem
Gebührentarif festgelegt und durch Aushang in den Geschäftsräumen des DOROTHEUMS
veröffentlicht. Der Gebührentarif bildet einen Bestandteil dieser Geschäftsordnung.
(2) Alle Spesen, die im Zusammenhang mit einem Geschäftsfall auflaufen, wie Postgebühren, Frachtund
Lagerko s t e n , Rechtsgebühren, Werbemittelkosten, etc., sind grundsätzlich nach dem
Verursacherprinzip entweder vom Einbringer oder Käufer dem DOROTHEUM zu ersetzen.


Kaufaufträge

§ 24. (1) Das DOROTHEUM ist berechtigt, schriftliche, telefonische, mit Telefax oder im
automationsunterstützten Datenverkehr erteilte Kaufaufträge unentgeltlich als Serviceleistung oder
entgeltlich zu übernehmen. Das DOROTHEUM wird für den Auftraggeber bis zu seinem
Ankaufslimit bei der Versteigerung mitbieten. Es behält sich das Recht vor, die Annahme von
Kaufaufträgen ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder eingelangte Kaufaufträge nicht zu
berücksichtigen. Das DOROTHEUM übernimmt in diesem Rahmen keinerlei Haftung für die
fehlerfreie Abwicklung von Kaufaufträgen. Bei entgeltlichen Kaufaufträgen ist jede Haftung des
DOROTHEUMS auf Schäden von Verbrauchern beschränkt, die sich aufgrund grobfahrlässigen oder
vorsätzlichen Verhaltens, bei Unternehmern nur aufgrund krass grob fahrlässigen oder vorsätzlichen
Verhaltens ergeben haben. Die Geltendmachung von Folgeschäden und entgangenem Gewinn ist
ausgeschlossen.
(2) Kaufaufträge, die keine eindeutige Bezeichnung des Gegenstandes oder der Versteigerung oder
keine ziffernmäßig bestimmte Höhe des Ankaufslimits enthalten, werden grundsätzlich nicht
angenommen.
(3) Kaufaufträge mit gleich hohen Ankaufslimiten werden grundsätzlich nach der Reihenfolge ihres
Einlangens gereiht.


Sensale

§ 25. (1) Sensale sind Personen, die vom DOROTHEUM zur ständigen Übernahme und
Durchführung von Kaufaufträgen unter Bedachtnahme auf die nachstehenden Bestimmungen
zugelassen werden.
(2) Sensale sind selbständig tätig und keine Mitarbeiter des DOROTHEUMS, sondern
Bevollmächtigte ihrer Auftraggeber. Für die Einhaltung der Pflichten der Sensale gegenüber ihren
jeweiligen Auftraggebern übernimmt das DOROTHEUM keine Haftung.
(3) Sensale haben ihren Auftraggebern gegenüber Anspruch auf Entgelt (Sensarie), das vom
DOROTHEUM bestimmt und im Namen und für Rechnung der Sensale eingehoben wird. Die
Sensarie wird durch Anschlag in den Geschäftsräumen kundgemacht.


Versteigerung verfallener Pfänder

§ 26. Für die Versteigerung verfallener Pfänder gelten, soweit die Geschäftsbedingungen für den
Versatzbetrieb (Pfand) nichts anderes vorsehen, die Bestimmungen der Allgemeinen
Geschäftsbedingungen Versteigerung sinngemäß.


Erfüllungsort, anzuwendendes Recht, Gerichtsstand

§ 27. (1) Erfüllungsort ist der Geschäftssitz jener Filiale/Abteilung, in welcher das jeweilige
Rechtsgeschäft abgeschlossen wurde.
(2) Sämtliche entstehende Rechtsstreitigkeiten unterliegen ausschließlich österreichischem
materiellen Recht. Das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs (CISG)
findet keine Anwendung.
(3) Als Gerichtsstand für alle sich mittelbar oder unmittelbar aus einem Versteigerungsgeschäft
ergebenden Streitigkeiten wird ausschließlich das für 1010 Wien örtlich und sachlich zuständige
österreichische Gericht vereinbart. Für Konsumenten im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes gilt
diese Vereinbarung nur, sofern sie weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt in
Österreich haben und auch nicht im Inland beschäftigt sind und dem nicht andere Regelungen
dagegenstehen.


Inkrafttreten dieser Geschäftsbedingungen am 1. Juli 2007.
Dorotheum GmbH ×
×
Dorotheum Briefmarken 7138. Auktion

Auktionstermin: 7. November 2017

Dorotheum GmbH & Co KG
Dorotheergasse 17
1010 Wien

Tel.: +43-1-515 60-0
Fax: +43-1-515 60-443

Weitere Infos zur Auktion

Zeitplan

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Besondere Auktionsbedingungen:

Auf den Zuschlag kommt ein Aufgeld von 22 % (einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer). Lose werden differenzbesteuert angeboten.

× Auf den Zuschlag kommt ein Aufgeld von 22 % (einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer). Lose werden differenzbesteuert angeboten.

Los 923

Österreich Feldpost Rumänien

Beschreibung

** - 1919 Kaiser Karl - nicht zur Ausgabe gelangte Feldpostserie im Viererblock komplett, taufrischer erlesener Prachtsatz! Attest Dr. Ferchenbauer(ANK I-XIII/ 17.200,-++) F

×

Auktion Verkauft

Zuschlag (ohne Gewähr)

4200.00 EUR

Ende der Gebotsabgabe:

Montag 06.11.2017, 16:00 CET

Für diese Position können keine Gebote mehr entgegengenommen werden!


Aktuelle Uhrzeit (MET): 15.12.2017 - 07:33