Oskar Hörrle Auktion
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Oskar Hörrle Auktion


Freitag 24.03.2017

Anfangszeit Los von Los bis
11:00 1 931

Samstag 25.03.2017

Anfangszeit Los von Los bis
11:00 1001 1775
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Auktionshaus Oskar Hörrle
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Versteigerungsbedingungen

 

Durch die Teilnahme an der Versteigerung werden folgende Bedingungen anerkannt:

 

  1. Die Versteigerung erfolgt öffentlich und freiwillig im Namen und auf Rechnung des Einlieferers, welche unbenannt bleiben. Der Versteigerer ist berechtigt, einzelne Personen ohne Angabe von Gründen von der Versteigerung auszuschließen. Das Auktionshaus übt durch den Versteigerer das Hausrecht aus. Die zur Versteigerung kommenden Objekte können vor der Versteigerung besichtigt und geprüft werden. Dabei haften die Interessenten für die von ihnen verursachten Beschädigungen an den ausgestellten Objekten.

 

  1. Die Objekte werden versteigert in dem Zustand, in dem sie sich im Augenblick der Versteigerung befinden. Beanstandungen können nach dem Zuschlag nicht mehr vorgebracht werden.

 

  1. Jeder Bieter erhält eine Bieternummer. Nur unter dieser Nummer abgegebene Gebote werden während der Versteigerung beachtet.

 

  1. Der Versteigerer übernimmt für alle Objekte hinsichtlich Größe, Gewicht, Zustandsbeschreibung, Beschädigung, Provenienz etc. keine Gewähr und keine Haftung. Ausgenommen hiervon bleibt die Haftung des Versteigerers für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Versteigerers oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Versteigerers beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Versteigerers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Versteigerers beruhen. Beschreibungen im Katalog sind keine Eigenschaftszusicherung, sondern dienen ausschließlich der Beschreibung und Identifikation des Objektes. Alle Angaben im Katalog oder in der entsprechenden Internet-Präsentation beruhen auf den bis zum Zeitpunkt der Auktion veröffentlichten oder sonst allgemein zugänglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese Angaben im Zustandsbericht werden nach bestem Wissen und Gewissen erteilt. Sie sind keine Beschaffenheitsangabe nach § 434ff BGB, sondern dienen ausschließlich der unverbindlichen Information. Der Erhaltungszustand wird im Katalog nicht durchgängig erwähnt, so dass fehlende Angaben keine Beschaffenheitsangabe begründen.

 

  1. Der Aufruf der Lose erfolgt zum Limitpreis. Die Preise verstehen sich in Euro. Die im Katalog angegebenen Preise dienen – ohne Gewähr für die Richtigkeit – lediglich als Anhaltspunkt für den Verkehrswert der zu versteigernden Gegenstände. Bei unlimitierten Objekten werden Gebote unter 5,00 € nicht berücksichtigt. Gesteigert wird im Regelfall um jeweils 10% des vorangegangenen Gebots in Euro. Es liegt im Ermessen des Auktionators, bei Bedarf, eine andere Steigerungsrate zu wählen.

 

  1. Der Versteigerer kann den Zuschlag ablehnen oder unter Vorbehalt erteilen. Wird ein geringeres Gebot bei einem limitierten Los abgegeben, bleibt es im Ermessen des Versteigerers, den Zuschlag zu verweigern oder unter Vorbehalt zu erteilen. Der Zuschlag unter Vorbehalt wird unwirksam, wenn während der Versteigerung oder nach Auktionsende ein Bieter ein höheres Gebot abgibt oder das Limit bietet. Bei einem Zuschlag unter Vorbehalt bleibt der Bieter bis zu drei Wochen nach Auktionsende an sein Gebot gebunden.

Fernmündliche Auskünfte des Versteigerers während oder unmittelbar nach der Auktion über die Versteigerung betreffende Vorgänge, insbesondere Zuschläge und Zuschlagspreise, sind nur verbindlich, solange sie schriftlich bestätigt werden.

 

  1. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, während der Versteigerung Katalognummern zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge anzubieten oder zurückzuziehen. Schriftliche Vorgebote, die sich auf ein solches Objekt beziehen, werden dadurch hinfällig.

 

  1. Telefonisch, mündlich (Saalbieter) und schriftlich abgegebene Gebote stehen sich gleich. Bei gleich hohen Geboten, unabhängig ob im Auktionssaal, telefonisch, schriftlich oder per Internet abgegeben, gilt das zeitlich früher eingegangene Gebot. Bei Zweifel entscheidet das Los.

 

  1. Bei telefonischen Geboten wird ein im Saal anwesender Mitarbeiter des Auktionshauses beauftragt, nach Anweisung des Telefonbieters, Gebote abzugeben. Das Auktionshaus haftet nicht für das Zustandekommen der Leitung bzw. deren Aufrechterhaltung oder bei Übermittlungsfehler zum Zeitpunkt des Aufrufes. Das Risiko der Nichterreichbarkeit des Bieters liegt bei dem Bieter. Die Voraussetzungen für Telefonbieter gelten sinngemäß auch für Online-Bieter (Homepage, Internet-Portale). Bei Bietern über Internetportale haftet das Auktionshaus nicht für eine Übermittlung seitens der Online-Plattformen. Gebote per Email werden nur in Ausnahmefällen angenommen, ansonsten nicht berücksichtigt.

 

  1. Telefonische Gebote bedeuten automatisch Gebote des Limitpreis, auch wenn der telefonische Bieter zum Aufruf des Objektes nicht erreichbar sein sollte.

 

  1. Schriftliche Gebote (per Fax, E-Mail, über Internetportale, über Homepage etc.) müssen dem Auktionshaus spätestens bis 12Uhr am Vortag des ersten Auktionstages vorliegen. Später eingehende schriftliche Gebote können, müssen jedoch nicht mehr vom Versteigerer berücksichtigt werden. Bei schriftlichen Geboten beauftragt der Interessent den Versteigerer, für ihn Gebote abzugeben. Es handelt sich trotz der fehlenden persönlichen Anwesenheit des Bieters um eine Versteigerung im Sinne § 156 BGB, bei der nach § 312d Abs. 4 Nr. 5 BGB das Widerrufsrecht des Bieters ausgeschlossen ist.

 

  1. Bei schriftlichen Geboten ist die Listennummer ausschlaggebend, nicht die Artikelbeschreibung. Unklarheiten gehen zu Lasten des Bieters. Schriftliche Gebote, die während der Vorbesichtigung persönlich abgeben werden, können vor Auktionsbeginn noch bearbeitet werden. Schriftliche Gebote werden nur mit dem Betrag vom Versteigerer in Anspruch genommen, um andere Gebote zu überbieten. Die Bearbeitung der Gebote in Abwesenheit des Bieters ist ein zusätzlicher und kostenloser Service des Auktionshauses, daher kann keine Zusicherung für deren Ausführung bzw. fehlerfreie Durchführung gegeben werden.

 

  1. Den Zuschlag erhält der Meistbietende nach dreimaligem Ausruf. Der Versteigerer kann den Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Ein Anspruch auf Annahme des Gebotes besteht jedoch grundsätzlich nicht. Wird ein Gebot abgelehnt, so bleibt das vorangegangene Gebot wirksam. Der Zuschlag verpflichtet den Bieter zur Abnahme. Bei Zweifeln, ob oder an wen ein Zuschlag erfolgt, ob ein Übergebot übersehen wurde, sowie bei allen anderen unklaren Fällen kann der Versteigerer das Los nochmals zum Ausruf bringen; ein bereits erfolgter Zuschlag wird bei erneutem Ausruf unwirksam. Mit dem Zuschlag kommt zwischen dem Auktionshaus und dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt wird, ein Kaufvertrag zustande und die Gefahr geht auf den Käufer über.

 

  1. Der Kaufpreis besteht aus dem Hammerpreis zuzüglich Aufgeld. Bei Käufern mit Wohnsitz innerhalb der EU wird auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld in Höhe von 23,5% (inkl. ges. MwSt.) berechnet. Die Summe von Zuschlag und Aufgeld beinhaltet die gesetzliche Umsatzsteuer von z. Zeit 7% (Bücher, Graphiken, Briefmarken etc.) bzw. 19% (Schmuck, Uhren, Möbel etc.). Von der Umsatzsteuer befreit sind auch Unternehmen in EU-Mitgliedsländern bei Angabe der USt.- ID-Nummer.

 

  1. Für Kunstwerke, aus deren Verkauf gemäß § 26 UrhG eine Folgerechtsabgabe entsteht, hat der Käufer diese Abgabe zu übernehmen und dem Auktionshaus bzw. dem Einlieferer/ Veräußerer zu erstatten. Die Höhe des Anteils des Veräußerungserlöses beträgt 4% für den Teil des Verkaufserlöses bis 50.000 €, 3% für den Teil des Erlöses von 50.001 € bis 200.000 €, 1% für den Teil des Erlöses von 200.001 € bis 350.000 €, 0,5% für den Teil des Erlöses von 350.001 € bis 500.000 € und 0,25% für den Teil des Veräußerungserlöses über 500.000,01 €. Der Gesamtbetrag der Folgerechtsvergütung aus einer Weiterveräußerung beträgt höchstens 12.500 €.

 

  1. Das Auktionshaus berechnet 2,00 Euro pro Los (Briefmarken, Münzen/ Medaillen und Postkarten) auf den Gesamtbetrag.

 

  1. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Die Zahlung des mit dem Zuschlag fälligen Gesamtbetrages ist in bar oder durch bankbestätigten Scheck bzw. Überweisung zu entrichten. Alle Steuern, Kosten, Gebühren der Überweisung oder der Scheckeinlösung gehen zu Lasten des Käufers. Persönlich an der Versteigerung teilnehmende Bieter haben den fälligen Betrag nach Auktionsende an das Auktionshaus zu zahlen. Die Aushändigung der Objekte erfolgt am Auktionstage erst nach Ende der Auktion. Bei Zuschlägen in Abwesenheit erfolgt die Rechnungsstellung per Email. Zahlungsverzug tritt 14 Tage nach Rechnungserhalt ein.

 

  1. Die versteigerten Objekte sind an Ort und Stelle der Auktion abzunehmen. Ein Versand der Objekte erfolgt nur im Auftrag des Käufers und auf dessen Kosten und Risiko. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass weder das Auktionshaus noch das Versandunternehmen (in der Regel DHL, DPD, Hermes) keine Haftung für Schäden, Verlust etc. übernehmen. Das Auktionshaus organisiert die Versicherung und den Transport der Objekte zum Käufer nur auf dessen schriftliche Anweisung hin und auf seine Kosten und Gefahr. Die Verpackung, Versicherung und Versendung ersteigerter Objekte erfolgt auf Kosten und Gefahr des Käufers; der Versteigerer ist lediglich Vermittler dieser Dienstleistungen.

Sollte der Ersteigerer eine andere Versandart wünschen, muss er dies dem Auktionshaus ausdrücklich und in Schriftform mitteilen (siehe auch Informationen).

 

  1. Die Abholtermine entnehmen Sie dem Aushang bzw. nach persönlicher Terminabsprache mit dem Auktionshaus.

 

  1. Die Gefahr geht mit Zuschlag auf den Käufer über, der Eigentumsübergang nach vollständiger Zahlung. Erfüllungsort ist der Ort der Auktion.

 

  1. Wird die Zahlung, trotz Erinnerung und zweifacher Mahnung per Email, nicht im Zeitraum (siehe Abholtermine) geleistet, die Annahme verweigert oder ausdrücklich kein anderer Termin mit dem Versteigerer festgelegt, kann die Angelegenheit einem Anwalt übergeben werden. Wird ein neuer Termin, der durch den Anwalt oder das Auktionshaus festgesetzt wurde, vom Bieter nicht wahrgenommen, geht der Bieter seine Rechte an dem Zuschlag verlustig und der Gegenstand wird auf seine Kosten noch einmal versteigert. In diesem Fall haftet der Bieter für den Ausfall, dagegen hat er auf einen Mehrerlös keinen Anspruch. Bieter, die nicht persönlich oder durch Beauftragte an einer Versteigerung teilgenommen haben, müssen den Versteigerungsgegenstand unverzüglich, spätestens acht Tage nach dem Zuschlag beim Versteigerer abholen. Gerät er mit dieser Verpflichtung in Verzug und erfolgt keine Abholung trotz einer vom Versteigerer gesetzten Nachfrist, kann dieser Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, mit der Maßgabe, dass er den Gegenstand nochmals versteigern und seinen Schaden in derselben Weise wie bei Zahlungsverzug des Käufers berechnen kann.

 

  1. Der Käufer hat eine Frist von 3 Wochen nach erfolgtem Zuschlag, die ersteigerten Objekte abzuholen. Nach Ablauf dieser Frist hat das Auktionshaus das Recht, die Objekte auf Kosten und Gefahr des Käufers einzulagern. Bei einer Selbsteinlagerung werden pro Objekt 10€/Tag für Lagerkosten berechnet. Der Termin für die Herausgabe eingelagerter Versteigerungsobjekte ist mit dem Versteigerer abzustimmen. Das Auktionshaus trägt in keinem Fall Haftung für Verlust oder Beschädigung nicht abgeholter oder mangels (auch unvollständiger) Bezahlung nicht übergebener Objekte.

 

  1. Diese Versteigerungsbedingungen regeln sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Bieter bzw. Käufer und dem Auktionator. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters bzw. Käufers haben keine Geltung. Mündliche Nebenanreden bestehen nicht. Änderungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.

 

  1. Solange Kataloginhaber, Auktionsteilnehmer und Bieter sich nicht gegenteilig äußern, versichern sie, dass sie die im Katalog beschriebenen und abgebildeten Gegenstände aus der Zeit des Dritten Reichs lediglich zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken erwerben (§§ 86a, 86 Strafgesetzbuch). Das Auktionshaus, die Versteigerer sowie die Einlieferer bieten und geben diese Gegenstände nur unter diesen Voraussetzungen an bzw. ab.

 

  1. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, die nicht zu den in § 4 HGB bezeichneten Gewerbetreibenden gehören, mit juristischen Personen, mit öffentlich-rechtlichen Sondervermögen und mit Personen, die ihren Sitz im Ausland haben, wird vereinbart, dass Erfüllungsort und Gerichtsstand Heidelberg ist.

 

  1. Schadensersatzansprüche gegen den Versteigerer, seine Vertreter, Arbeitnehmer, Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen, sei es aus Verzug, Unmöglichkeit der Leistung, positiver Vertragsverletzung, Verschulden bei Vertragsabschluss oder aus unerlaubter Handlung, sind ausgeschlossen. Ausgenommen hiervon bleibt die Haftung des Versteigerers für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Versteigerers oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Versteigerers beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Versteigerers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Versteigerers beruhen.

 

  1. Für die Rechtsbeziehungen zwischen dem Versteigerer und dem Käufer gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des Gesetzes über den internationalen Kauf beweglicher Sachen sowie des einheitlichen Gesetzes über den Abschluss von internationalen Kaufverträgen über bewegliche Sachen wird ausgeschlossen.

 

  1. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, wird die Gültigkeit der übrigen Bedingungen davon nicht berührt. Die unwirksame Bedingung ist durch eine wirksame Bedingung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Gehalt und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

 

 

 

 

 

 

 

Informationen

 

Zustandsbeschreibung

Die in diesem Katalog angegebenen Zustandsbeschreibungen dienen lediglich als Anhaltspunkte für gröbere Beschädigungen. Das Fehlen solcher Hinweise besagt nicht, dass das Objekt sich in einem einwandfreien Zustand befindet.

Postkarten werden wie folgt eingeordnet: I – sehr gut, bestens, II – gut, III – mäßig, IV – schadhaft

 

Maße

Sämtliche Maße im Katalog sind in cm angegeben.

 

Besichtigung

Die Auktionsobjekte werden während der Auktion auf 3 Bildschirmen angezeigt. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung bei falschen Einblendungen.

 

Warenversand/ Spedition

Sobald der Käufer das Paket in Empfang nimmt, ist die Sendung auf äußerliche Schäden bzw. Auffälligkeiten zu überprüfen.

Wünscht ein Käufer einen Versand per Spedition, so ist dies vom Käufer selbst zu organisieren. Ohne Vollmacht und Vorlage einer Rechnungskopie kann die ersteigerte Ware nicht ausgehändigt werden.

 

Versand von Münzen, Briefmarken und Postkarten

Briefmarken, Postkarten und Münzen werden vom Auktionshaus aus Versicherungsgründen nur als Paket versandt (DHL, DPD, Hermes etc.). Sollte der Ersteigerer eine andere Versandart wünschen, muss er dies ausdrücklich und in Schriftform dem Auktionshaus mitteilen.

 

 

 

Stand 2014-01

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Informationen zur Online-Streitschlichtung

Online-Streitschlichtung“ (OS-Plattform nach EU-VO)

Link zur Online-Streitschlichtung(splattform) der EU

Informationspflicht lt. Art. 14 der EU-Verordnung Nr. 524/2013 (ODR-VO)

Information zur Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission stellt ab dem 15.2.2016 eine Internet-Plattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten (sogenannte „OS-Plattform“) bereit, die als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertraglichen Verpflichtungen, die aus Online-Verträgen über Waren oder Dienstleistungen erwachsen, dient.

Die OS-Plattform der EU-Kommission ist erreichbar unter dem Link: http://ec.europa.eu/consumers/odr

Wir sind erreichbar über die E-Mail-Adresse: info@oskarhoerrle-auktionen.de


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Oskar Hörrle Auktion

Auktionstermin: 24. - 25. März 2017

Auktionshaus Oskar Hörrle
Kaiserstraße 70
69115 Heidelberg
Germany

Tel: +49 (0)6221-20914
Fax: +49 (0)6221-167586

Weitere Infos zur Auktion

Zeitplan

Zahlungsmöglichkeiten:

  • Rechnung
  • Überweisung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Informationen zur Online-Streitschlichtung

Besondere Auktionsbedingungen:

Der Kaufpreis besteht aus dem Hammerpreis zuzüglich Aufgeld. Bei Käufern mit Wohnsitz innerhalb der EU wird auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld in Höhe von 23,5% (inkl. ges. MwSt.) berechnet. Die Summe von Zuschlag und Aufgeld beinhaltet die gesetzliche Umsatzsteuer von z. Zeit. 7% (Bücher,...mehr

× Der Kaufpreis besteht aus dem Hammerpreis zuzüglich Aufgeld. Bei Käufern mit Wohnsitz innerhalb der EU wird auf den Zuschlagspreis ein Aufgeld in Höhe von 23,5% (inkl. ges. MwSt.) berechnet. Die Summe von Zuschlag und Aufgeld beinhaltet die gesetzliche Umsatzsteuer von z. Zeit. 7% (Bücher, Graphiken, Briefmarken etc.) bzw. 19% (Schmuck, Uhren, Möbel etc.). Von der Umsatzsteuer befreit sind auch Unternehmen in EU-Mitgliedsländern bei Angabe der USt.--ID-Nummer.

Das Auktionshaus berechnet 2,00 Euro pro Los (Briefmarken, Münzen und Postkarten) auf den Gesamtbetrag.

Versand von Münzen, Briefmarken und Postkarten:
Briefmarken, Postkarten und Münzen werden vom Auktionshaus aus Versicherungsgründen nur als Paket versandt (DHL, DPD, Hermes etc.). Sollte der Ersteigerer eine andere Versandart wünschen, muß er dies ausdrücklich und in Schriftform dem Auktionshaus mitteilen.

Die Zahlung des mit dem Zuschlag fälligen Gesamtbetrages ist in bar oder durch bankbestätigten Scheck / Überweisung zu entrichten. Alle Steuern, Kosten, Gebühren der Überweisung oder der Scheckeinlösung gehen zu Lasten des Käufers.

Los 249

Deutsche Auslandspost China

Beschreibung

1 Feldpostkarte aus China mit sechs verschiedenen Stempeln u.a. S. B. Ostas. Exped Prov.-Kolonne 1, Frankatur Deutsch, China, Frankreich, Indien, USA, gelaufen am Oktober 1900

Versteigerungsbedingungen


Allgemeine Versteigerungsbedingungen

Versteigerungsbedingungen e@uction

Versteigerungsbedingungen Saalauktion

Die auch ohne schriftliche Anerkennung bei Abgabe persönlicher oder schriftlicher Gebote ausschließlich maßgebend sind.

1. Der Versteigerer handelt im eigenen Namen für Rechnung seiner Auftraggeber, die unbenannt bleiben, als Kommissionär.

2. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, während der Versteigerung Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge auszubieten oder zurückzuziehen.

3. Die zur Versteigerung kommenden Sachen können vor der Auktion besichtigt werden. Die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen sind keine Garantien im Sinne des Kaufrechts. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für Mängel, soweit es die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten eingehalten hat. Außer bei Sammlungen verpflichtet sich das Auktionshaus jedoch, wegen begründeter Mängelrügen, die ihm bis spätestens eine Woche nach Empfang der Sachen anzuzeigen sind, innerhalb der Verjährungsfrist von einem Jahr seine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers wird der gezahlte Kaufpreis einschließlich des Aufgeldes erstattet; ein darüber hinausgehender Anspruch – auch auf Erstattung von Kosten der Reklamation wie Porti, Prüfgebühren u.a. – ist ausgeschlossen.

4. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden. Der Versteigerer kann in begründeten Fällen den Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Er kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden ist oder wenn der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonstige Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei gleichhohen Geboten hat ein schriftliches Gebot Vorrang vor Geboten im Saal. Telefonische Gebote bedürfen nachfolgender Bestätigung in Schriftform, wie auch der Versteigerer grundsätzlich keinerlei Haftung für das Zustandekommen der Telefonverbindung und der Übermittlung bzw. des Empfangs der – auch der per Email oder über das Internet abgegebenen – Gebote übernimmt. Bei Vorbehaltszuschlägen ist der Bieter bis zur Klärung mit dem Einlieferer an sein Gebot gebunden, mindestens jedoch sechs Wochen; das gleiche gilt bei Abgabe von Untergeboten und Nachverkauf. Gebote wie „bestens“ steigern bis zum zehnfachen Ausrufpreis mit.

5. Die Teilnahme über das Internet („Live-Bidding“) und die Nutzung der dafür vom Auktionshaus bereit gehaltenen Systeme ist beschränkt auf den Stand der aktuellen technischen Ausstattung des Auktionshauses. Das Auktionshaus behält sich vor, entsprechende Änderungen zu implementieren. Die Teilnehmer akzeptieren, dass technische Störungen auftreten können und sind gehalten, das Auktionshaus entsprechend zu informieren. Auktionshaus und Auktionator haften nicht für Störungen der Online-Verbindung, ebenso nicht für die Kompatibilität der verwendeten Hard- und Software. Verkäufer und Bieter haben keine Ansprüche gegen Auktionshaus und Auktionator, wenn ein Gebot bzw. Zuschlag nicht bzw. nicht rechtzeitig zustande kommt.

6. Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Erwerber über. Das Eigentum an der ersteigerten Sache wird erst mit vollständigem Zahlungseingang beim Auktionshaus auf den Erwerber übertragen. 


7. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Die Sachen sind sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. Falls im Inland der Erwerber Versendung wünscht, geht sie auf seine Kosten und, soweit er selbst Unternehmer ist, auch auf seine Gefahr.

8. Die zu versteigernden Lose werden differenzbesteuert verkauft. Die Berechnungs-grundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld bildet der Zuschlagspreis.
Pro Auktionslos wird eine Gebühr von € 2,- erhoben. Bei differenzbesteuerter Ware wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen.

Für Käufer aus Ländern der Europäischen Union gilt:
Verbraucher zahlen einheitlich ein Aufgeld von 23,8 %
zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung.

Für Gewerbetreibende im Sinne des UStG zahlen bei differenzbesteuerter Ware 23,8 % Aufgeld
(im Aufgeld ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19% enthalten) zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung. Für Händler wird bei regelbesteuerter Ware ein Aufgeld von 20 % zuzüglich 19 % MwSt. auf die Summe aus Zuschlag, Aufgeld, Losgebühr und Porto/Versicherung erhoben. Der innereuropäische Warenverkehr kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von der Umsatzsteuer befreit werden.

Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt: Käufer zahlen 20 % Aufgeld zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung. Führt das Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG die Ware selbst in Drittländer aus, wird die Rechnung ohne gesetzliche Umsatzsteuer erstellt. Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte ins Drittland ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, bei Vorlage der notwendigen Ausfuhrnachweise erstattet.
Im Drittland anfallende Importsteuern oder Zölle trägt der Käufer in jedem Fall selbst.

Für Goldmünzen, die umsatzsteuerbefreit sind, gilt ein Aufgeld von 20 %.

9. Der Rechnungsbetrag ist mit dem Zuschlag fällig und zahlbar in bar oder durch bankbestätigten Scheck. Zahlungen auswärtiger Erwerber, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, sind binnen einer Woche nach Rechnungsdatum fällig. Bei Kauf für einen Dritten haftet der Bieter mit diesem als Gesamtschuldner.

10. Bei Zahlungsverzug oder Abnahmeverweigerung der zugeschlagenen Lose verliert der Käufer seine Rechte aus dem Zuschlag. Als Verzugsschaden werden 1,5 % Zinsen pro Monat berechnet. Im Übrigen kann das Auktionshaus wahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, dass die Sache in einer weiteren Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat. Bei der endgültigen Nichtabnahme zugeschlagener Lose, spätestens jedoch drei Monate nach dem ursprünglichen Versteigerungstermin, stellt der Versteigerer dem Schuldner mindestens die ausgefallenen Versteigerungsprovisionen als Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Rechnung. Dem Schuldner bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass dem Versteigerer ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe als diese Pauschale entstanden ist.

11. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist Düsseldorf. Es gilt deutsches Recht; das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs findet keine Anwendung.

12. Vorstehende Bedingungen gelten sinngemäß auch für den Nachverkauf. Die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden keine Anwendung. Der Nachverkauf unverkaufter Lose findet für einen begrenzten Zeitraum statt. Die über einen Onlinekatalog oder eine Onlineplattform erteilten Zuschläge oder Zusagen über einen Zuschlag per Email, Telefon oder sonstige Art, gelten erst ab Zugang der Rechnung als verbindlich. Zu den Zuschlagsbeträgen werden die Aufgelder gemäß Punkt 8 dieser Bedingungen berechnet.

13. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt. Bei fremdsprachiger Losbeschreibung ist stets die deutsche Fassung maßgeblich.

Stand: Januar 2017
Der Versteigerer


Mit der Abgabe von Geboten für Lose aus der NS-Zeit, die mit NS-Emblemen und/oder NS-Symbolen oder ähnlichem versehen sind, verpflichtet sich der Bieter dazu, diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Sammelzwecke zu erwerben und in keiner Weise propagandistisch im Sinne des § 86, 86a StGB zu benutzen.


Versteigerungsbedingungen e@uction

1. Geltungsbereich und Anerkennung
Diese Versteigerungsbedingungen als „Allgemeine Geschäftsbedingungen e@uction“ (nachfolgend kurz AGB genannt), gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG, Immermannstr. 51, 40210 Düsseldorf, Deutschland (nachfolgend „Versteigerer“) und den Teilnehmern an einer „e@uction“ des Versteigerers auf dessen Auktionsplattform www.felzmann.de, auf der diese AGB jederzeit einsehbar und als herunterladbare PDF-Datei abspeicherbar sind. Sie werden mit Abgabe eines – auf welche Art auch immer erfolgten - Gebotes in ihrer jeweils geltenden Fassung vollinhaltlich und als alleine verbindlich anerkannt. Die AGB finden auch dann Anwendung, wenn andere Websites die Auktions-Website www.felzmann.de derart nutzen, dass sie den Zugang zu einer e@uction vollständig oder in Ausschnitten ermöglichen. Etwaige entgegenstehende oder abweichende AGBs von Teilnehmern an einer e@uction entfalten, auch wenn ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widersprochen wird, keine Wirksamkeit und werden vom Versteigerer nicht anerkannt, es sei denn, ihrer (teilweisen) Geltung wird ausdrücklich in Schriftform zugestimmt.

2. e@uction
Die e@uction ist eine öffentliche und freiwillige Versteigerung der Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG (Versteigerer) von beweglichen Sachen aus dem Bereich der Numismatik und Philatelie im weitesten Sinn. Der Versteigerer handelt im eigenen Namen für Rechnung unbenannt bleibender Eigentümer (Einlieferer) als Kommissionär. Die e@uction findet als zeitlich begrenzte Veranstaltung nach den Bestimmungen der Verordnung über gewerbsmäßige Versteigerungen (BGBl Jg 1976, Teil I, 1346, Versteigerungsvorschriften – VerstV), nach den für Kommissionäre geltenden rechtlichen Bestimmungen des BGB und HGB und gemäß diesen Versteigerungsbedingungen als Online-Auktion auf der Internet-Auktionsplattform www.felzmann.de unter der Leitung eines während der Auktion persönlich anwesenden Auktionators in Euro statt.

 

3. Registrierung und Anmeldung
Nach einer einmaligen Registrierung ist bei jeder e@uction eine eigene Anmeldung mit Passwort erforderlich. Die Registrierung hat zu erfolgen durch eine geschäftsfähige natürliche Person mit wahrheitsgemäßen und vollständigen Daten unter einem eigenverantwortlich gewählten und geheim zu haltenden Passwort. Der Versteigerer haftet nicht für Schäden aus einer missbräuchlichen Verwendung eines Passwortes. Juristische Personen dürfen nur über namentlich genannte und vertretungsberechtigte, natürliche Personen registriert werden. Pro Person ist nur eine Registrierung zulässig. Als Adresse darf kein Postfach angegeben werden. Der Teilnehmer ist verpflichtet, seine Registrierungsdaten aktuell zu halten. Schäden aus unrichtigen oder nicht aktuellen Daten hat der Teilnehmer zu tragen. Zustellungen an die letzte dem Versteigerer vom Auktionsteilnehmer mitgeteilte Adresse gelten unabhängig davon, ob sich der Auktionsteilnehmer dort (noch) aufhält, als wirksam erfolgt. Die Übertragung der Daten erfolgt verschlüsselt, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Der Versteigerer verpflichtet sich zur absoluten vertraulichen Behandlung der Daten. Eine Weitergabe von Kundendaten ist nur bei gesetzlichen Auskunftspflichten, aus Gründen der Vertragserfüllung zulässig.

4. Versteigerungskatalog, Losbeschreibungen und -besichtigung
Die zu versteigernden Stücke werden mindestens zwei Wochen lang in Form von beschriebenen Losen in einem Online-Versteigerungskatalog (der auf Wunsch auch als herunterladbare PDF-Datei ausdruckbar ist) als Einladung zur Angebotsabgabe präsentiert.
Die Losbeschreibungen werden von Experten nach ihren subjektiven Überzeugungen mit größter Sorgfalt sowie nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen. Sie stellen weder Garantien im Sinne des Kaufrechtes noch Zusicherungen einer bestimmten Eigenschaft oder eines bestimmten Wertes dar. Sie dienen lediglich zur Information, Erläuterung, Einordnung und Abgrenzung. Bei Münzen werden die Angaben zur Erhaltung streng nach dem im Münzhandel üblichen Einstufungen zur Erhaltung vorgenommen. Die Lose werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich bei der Versteigerung befinden.
Die Besichtigung aller Lose kann sowohl detailliert im Internet als auch real an zwei Tagen vor der Versteigerung nach Terminvereinbarung am Standort des Versteigerers oder an anderen Orten je nach Entscheidung Versteigerers (z. B. auf Briefmarkenmessen) erfolgen. Bei der realen Besichtigung können sich Interessenten in einem persönlichen Gespräch Eigenschaften von Losen erläutern lassen.

5. (Vor-) Gebote, Steigerungsstufen und Untergebote
Ab Präsentation des Online-Versteigerungskataloges können auf alle Lose online oder schriftlich Vorgebote abgegeben werden. Durch Vorgebote beauftragt und bevollmächtigt der Bieter den Versteigerer, stellvertretend für ihn Gebote abzugeben und im Falle eines Zuschlages den dadurch entstehenden Kaufvertrag für den Bieter mit dem Versteigerer abzuschließen. Der Bieter befreit den Versteigerer für diesen Fall von dem entgegen stehenden Regelungen des § 181 BGB (Insichgeschäft). An den Versteigerer übermittelte (schriftliche) Gebote werden gemäß den Steigerungssätzen streng Interesse wahrend jedoch ohne Gewähr ausgeführt. Das heißt, ein übermitteltes Maximalgebot wird nur insoweit ausgeschöpft, als es notwendig ist, um ein schon vorliegendes Gebot oder später einlangende Konkurrenzgebote um eine Steigerungsstufe zu überbieten.

Die Steigerungsstufen betragen:
bis 50 € 2 €
bis 100 € 5 €
bis 500 € 10 €
bis 1.000 € 20 €
bis 2.000 € 50 €
bis 5.000 € 100 €
bis 10.000 € 200 €
und darüber 500 €

Untergebote werden nicht akzeptiert. Nicht den Steigerungsstufen entsprechende Gebote werden aufgerundet, Gebote wie beispielsweise „jedenfalls“, „bestens“ oder „unbedingt“ werden nach Ermessen des Versteigerers bis zum zehnfachen Rufpreis ausgeführt, haben aber keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag. Bei gleich hohen Geboten entscheidet die zeitliche Reihenfolge des Gebotseingangs. Anfragen zu vorliegenden (Höhen von) Geboten werden nicht beantwortet. Alle Vorgebote müssen zwei Stunden vor Auktionsbeginn beim Versteigerer eingelangt sein, ansonsten sie nicht mehr berücksichtigt werden.


Der Versteigerer und die Auktionatoren sind – auch ohne Angabe von Gründen – berechtigt, Gebote abzulehnen, Lose aus der Auktion zurückzuziehen, Lose zu einem Los zu vereinigen oder auf mehrere Lose aufzuteilen, IP-Adressen für die e@uction zu sperren, Personen ganz von der Auktion auszuschließen und deren eventuell schon abgegebenen Gebote aus der laufenden Auktion wieder herauszunehmen. Eine neuerliche Registrierung - und sei es nur indirekt über Dritte - zur Teilnahme an einer e@uction ist nach einem Ausschluss nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Versteigerers zulässig, anderenfalls die ausgeschlossene Person für alle Kosten und Schäden in Folge ihrer Neuanmeldung und (der Abwehr) ihrer Aktivitäten auf der Auktionsplattform des Versteigerers haftet.

6. Preisfindungsverfahren und Zuschlag
Auf jedes Los kann ab dessen Aufruf - z. B. mit einem durch Vorgebote angesteigertem Ausrufwert - unmittelbar ein um eine Steigerungsstufe höheres Übergebot als Live-Online-Gebote abgegeben werden. Jedes vorliegende Höchstgebot löst die mit Zwischenpausen versehene Aufrufsequenz „ZUM ERSTEN, ZUM ZWEITEN UND ZUM DRITTEN!“ aus. Jedes Übergebot startet als neues Höchstgebot die Sequenz von Neuem. Erst wenn die Sequenz nicht mehr von einem Übergebot unterbrochen wird, läuft sie mit „ZUM DRITTEN“ aus bzw. wird so das Höchstgebot als Meistgebot zugeschlagen, der Zuschlag an den Meistbietenden erteilt.
Durch dieses Preisfindungsverfahren, bei dem die Bieter direkt in einem zeitlich unbegrenzten gegenseitigen Wettbewerb unmittelbar auf konkurrierende Gebote augenblicks- und situationsbedingt in Form des Überbietens reagieren können, wird - als ein wichtiges Wesenselement einer Versteigerung - ein zum Zeitpunkt der Auktion am Markt für Verkäufer und Käufer bestmöglicher Preis erreicht. Wurde auf ein Los nur ein Gebot abgegeben, erfolgt der Zuschlag zum Ausrufpreis. Der Versteigerer und die Auktionatoren sind in begründeten Fällen berechtigt, den Zuschlag zurückzunehmen und das Los erneut anzubieten. Mit dem Zuschlag geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Käufer über, das Eigentum jedoch erst mit vollständigem Zahlungseingang des Gesamtrechnungsbetrages beim Versteigerer.

7. Vertragsabschluss und Gesamtrechnung
Jedes Gebot auf ein Los stellt ein rechtsverbindliches Angebot an den Versteigerer zum
Abschluss eines Kaufvertrages dar, das solange wirksam bleibt, bis ein Übergebot abgegeben wird oder die Versteigerung ohne Erteilung des Zuschlages geschlossen wird. Mit der in Verbindung mit dem Zuschlag vom Auktionator ausgesprochenen Willenserklärung der Annahme des Höchstgebotes kommt ein im Wege einer Versteigerung geschlossener Kaufvertrag zwischen dem Bieter und dem Versteigerer zustande. (§ 156 BGB). Der Kaufvertrag verpflichtet den Käufer zur Abnahme aller von ihm ersteigerten Lose und zur Begleichung des Gesamtrechnungsbetrages in Euro. Das gilt auch für durch Fehleingaben des Bieters entstandene Zuschläge.

8. Aufgeld und Mehrwertsteuer
Die Berechnungsgrundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld bildet der Zuschlagspreis (Nettopreis) der Lose, die differenzbesteuert ohne Ausweis der Mehrwertsteuer verkauft werden. Für Käufer aus Ländern der Europäischen Union gilt: Verbraucher zahlen einheitlich ein Aufgeld von 20 %. Händler im Sinne des UstG zahlen bei differenzbesteuerter Ware 20 % Aufgeld (Im Aufgeld ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19% enthalten), zuzüglich Porto und Versicherung. Für Händler kann die Rechnung regelbesteuert ausgestellt werden. Das Aufgeld beträgt dann 16,8 % zuzüglich 19 % MWSt. auf die Summe aus Zuschlag, Aufgeld und Porto/Versicherung. Der innereuropäische Warenverkehr kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (mit Umsatzsteuer-ID-Nr.) von der Umsatzsteuer befreit werden. Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt: Käufer zahlen 16,8 % Aufgeld. Führt das Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG die Ware selbst oder durch Dritte in Drittländer aus, wird die Rechnung ohne gesetzliche Umsatzsteuer erstellt. Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte ins Drittland ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, bei Vorlage der notwendigen Ausfuhrnachweise erstattet. Im Drittland anfallende Importsteuern oder Zölle trägt der Käufer in jedem Fall selbst. Für Goldmünzen, die umsatzsteuerbefreit sind, gilt ein Aufgeld von 16,8 %.


9. Versand, Selbstabholung und Barzahlung
Der kostenpflichtige Versand der ersteigerten Lose erfolgt zum Selbstkostenpreis kurzfristig nach Zahlungseingang durch die Post oder einem privaten Zustellunternehmen nach Entscheidung des Versteigerers. Eine andere Versandform bedarf der Zustimmung des Versteigerers. Der Versand erfolgt an die vom Käufer dem Versteigerer bekannt gegebene Adresse und falls der Käufer Unternehmer ist, auch auf dessen Gefahr. Bei vorheriger Bekanntgabe durch den Käufer ist bis zu sieben Tagen nach Auktionsschluss nach Terminvereinbarung eine Selbstabholung mit Barzahlung des Gesamtrechnungsbetrages aller vom Käufer ersteigerten Lose beim Versteigerer möglich.

10. Fälligkeit
Der Gesamtrechnungsbetrag ist binnen einer Woche nach Rechnungsdatum fällig. Die Zahlung des Käufers hat spesenfrei und ohne jeden Abzug im Voraus per Banküberweisung auf eines der in der Auktionsrechnung genannten Bankkonten zu erfolgen. Die Zahlung ist so zu leisten, dass sie spätestens 14 Tage nach Rechnungszustellung beim Versteigerer eingelangt ist. Eventuelle Kosten des Geldverkehrs hat der Käufer zu tragen. Zahlungen in Fremdwährungen werden
gemäß Abrechnungstag und Euro-Gutschrift einer Großbank entgegengenommen, wobei Differenzen durch Wechselkursschwankungen zu Lasten des Käufers gehen. Ein Anspruch auf Herausgabe von ersteigerten Losen besteht erst nach vollständigem Zahlungseingang des Gesamtrechnungsbetrages für alle vom Käufer in der Auktion ersteigerten Lose plus allfällig aufgelaufener Kosten und Zinsen. Jede davon abweichende Zahlungsweise ist nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem Versteigerer zulässig. Bei Kauf für einen Dritten haftet der Bieter mit diesem als Gesamtschuldner. Mit einer auf Wunsch des Käufers vom Versteigerer auf den Namen der dritten Person ausgestellten Rechnung wird vom Versteigerer nur eine weitere Erfüllungsverpflichtung der dritten Person anerkannt, weitere Rechte werden der dritten Person nicht eingeräumt. Die Haftung des Käufers bleibt davon unberührt.

11. Zahlungsverzug, Abnahmeverweigerung und Teilzahlungen
Bei Zahlungsverzug oder Abnahmeverweigerung der zugeschlagenen Lose verliert der Käufer seine Rechte aus den Zuschlägen. Als Verzugsschaden werden 1,5 % Zinsen pro Monat berechnet.  Im Übrigen kann der Versteigerer wahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, dass die Sache in einer weiteren Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat. Bei der endgültigen Nichtabnahme zugeschlagener Lose, spätestens jedoch drei Monate nach dem ursprünglichen Versteigerungstermin, stellt der Versteigerer dem Schuldner mindestens die ausgefallenen Versteigerungsprovisionen als Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Rechnung. Dem Schuldner bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass dem Versteigerer ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe als diese Pauschale entstanden ist. Teilzahlungen eines Käufers für mehrere ersteigerte Lose dürfen nach Wahl des Versteigerers gegen jede aus welchem Rechtsgrund auch immer bestehende Forderung des Versteigerers gegenüber dem Käufer angerechnet werden. Der Käufer kann gegenüber dem Versteigerer und/oder Einlieferer nur mit solchen Gegenforderungen aufrechnen, die sowohl im Zusammenhang mit seiner Verbindlichkeit stehen als auch gerichtlich festgestellt oder vom Versteigerer bzw. Einlieferer ausdrücklich anerkannt wurden. Zurückbehaltungsrechte des Käufers wegen Forderungen aus anderen Geschäften mit dem Versteigerer oder dem Einlieferer sind unzulässig.

12. Mängel
Der Versteigerer übernimmt keine Haftung für Mängel, soweit er die ihm obliegende Sorgfaltspflicht erfüllt hat. Alle Sammlungen, Sammellose, Händlerposten, Engros-Lose und Nachlässe werden „wie besehen“ versteigert – Mängelrügen sind ausgeschlossen. Außer bei Sammlungen verpflichtet sich das Auktionshaus jedoch, wegen begründeter Mängelrügen, die ihm bis spätestens eine Woche nach Empfang der Sachen anzuzeigen sind, innerhalb der Verjährungsfrist von einem Jahr seine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers wird der gezahlte Kaufpreis einschließlich des Aufgeldes erstattet; ein darüber hinausgehender Anspruch – auch auf Erstattung von Kosten der Reklamation wie Porti, Prüfgebühren u.a. – ist ausgeschlossen.

13. Rechtskreis, Erfüllungsort und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht. Das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenverkaufs und die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden keine Anwendung. Sollte eine oder mehrere Bedingungen dieser Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bedingungen. Die unwirksamen Bedingungen sind durch wirksame Bedingungen zu ersetzen, die den unwirksamen in ihrem wirtschaftlichen Gehalt und Zweck am Nächsten kommen. Dasselbe gilt für Rechtslücken. Bei allen Texten in mehreren Sprachen ist bei Auffassungsunterschieden ausschließlich die deutsche Formulierung verbindlich.
Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist Düsseldorf.


14. Besondere Bedingungen zur e@uction
Die Teilnahme an der e@uction und die Nutzung der dafür vom Auktionshaus bereit gehaltenen Systeme ist beschränkt auf den Stand der aktuellen technischen Ausstattung des Auktionshauses. Das Auktionshaus behält sich vor, entsprechende Änderungen zu implementieren. Die Teilnehmer akzeptieren, dass technische Störungen auftreten können und sind gehalten, das Auktionshaus entsprechend zu informieren. Auktionshaus und Auktionator haften nicht für Störungen der Online-Verbindung, ebenso nicht für die Kompatibilität der verwendeten Hard- und Software. Verkäufer und Bieter haben keine Ansprüche gegen Auktionshaus und Auktionator, wenn ein Gebot bzw. Zuschlag nicht bzw. nicht rechtzeitig zustande kommt.

 

15. Nachverkauf 
Der Nachverkauf unverkaufter Lose findet für einen begrenzten Zeitraum statt. Die über einen Onlinekatalog oder eine Onlineplattform automatisch erteilten Zuschläge, oder Zusagen über einen Zuschlag per Email, Telefon oder sonstige Art, gelten erst ab Zugang der Rechnung als verbindlich. Zu den Zuschlagsbeträgen werden die Aufgelder gemäß Punkt 8 dieser Bedingungen berechnet. 

Mit der Abgabe von Geboten für Lose aus der NS-Zeit, die mit NS-Emblemen und/oder NS-Symbolen oder ähnlichem versehen sind, verpflichtet sich der Bieter dazu, diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Sammelzwecke zu erwerben und in keiner Weise propagandistisch im Sinne des § 86, 86a StGB zu benutzen.

Stand: April 2017
Der Versteigerer ×

Saalauktion

Minimum bid

100.00 EUR

Ende der Gebotsabgabe:

24.03.2017 09:00

Für diese Position können keine Gebote mehr entgegengenommen werden!

Aktuelle Uhrzeit (MET): 26.04.2017 - 17:44