Ulrich Felzmann 161. Auktion
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Ulrich Felzmann 161. Auktion


Dienstag 06.03.2018

Los von Los bis Anfangszeit CET Beschreibung
1 1693 10:00 CET Numismatik, Einzellose Teil 1

Mittwoch 07.03.2018

Los von Los bis Anfangszeit CET Beschreibung
1694 2341 10:00 CET Numismatik, Einzellose Teil 2
2342 2812 14:00 CET Numismatik, Sammlungen

Donnerstag 08.03.2018

Los von Los bis Anfangszeit CET Beschreibung
3001 3860 10:00 CET Philatelie, Flug- und Zeppelinpost, Aerophilatelie
4001 4877 15:00 CET Philatelie, International und Altdeutschland

Freitag 09.03.2018

Los von Los bis Anfangszeit CET Beschreibung
4878 6196 10:00 CET Philatelie, Deutschland ab 1872

Samstag 10.03.2018

Los von Los bis Anfangszeit CET Beschreibung
6501 8044 10:00 CET Philatelie, Sammlungen
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Auktionshaus Ulrich Felzmann
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Versteigerungsbedingungen

Allgemeine Versteigerungsbedingungen

Versteigerungsbedingungen e@uction

Versteigerungsbedingungen Saalauktion

Die auch ohne schriftliche Anerkennung bei Abgabe persönlicher oder schriftlicher Gebote ausschließlich maßgebend sind.

1. Der Versteigerer handelt im eigenen Namen für Rechnung seiner Auftraggeber, die unbenannt bleiben, als Kommissionär.

2. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, während der Versteigerung Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge auszubieten oder zurückzuziehen.

3. Die zur Versteigerung kommenden Sachen können vor der Auktion besichtigt werden. Die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen sind keine Garantien im Sinne des Kaufrechts. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für Mängel, soweit es die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten eingehalten hat. Außer bei Sammlungen verpflichtet sich das Auktionshaus jedoch, wegen begründeter Mängelrügen, die ihm bis spätestens eine Woche nach Empfang der Sachen anzuzeigen sind, innerhalb der Verjährungsfrist von einem Jahr seine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers wird der gezahlte Kaufpreis einschließlich des Aufgeldes erstattet; ein darüber hinausgehender Anspruch – auch auf Erstattung von Kosten der Reklamation wie Porti, Prüfgebühren u.a. – ist ausgeschlossen.

4. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den Höchstbietenden. Der Versteigerer kann in begründeten Fällen den Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Er kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen worden ist oder wenn der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonstige Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei gleichhohen Geboten hat ein schriftliches Gebot Vorrang vor Geboten im Saal. Telefonische Gebote bedürfen nachfolgender Bestätigung in Schriftform, wie auch der Versteigerer grundsätzlich keinerlei Haftung für das Zustandekommen der Telefonverbindung und der Übermittlung bzw. des Empfangs der – auch der per Email oder über das Internet abgegebenen – Gebote übernimmt. Bei Vorbehaltszuschlägen ist der Bieter bis zur Klärung mit dem Einlieferer an sein Gebot gebunden, mindestens jedoch sechs Wochen; das gleiche gilt bei Abgabe von Untergeboten und Nachverkauf. Gebote wie „bestens“ steigern bis zum zehnfachen Ausrufpreis mit.

5. Die Teilnahme über das Internet („Live-Bidding“) und die Nutzung der dafür vom Auktionshaus bereit gehaltenen Systeme ist beschränkt auf den Stand der aktuellen technischen Ausstattung des Auktionshauses. Das Auktionshaus behält sich vor, entsprechende Änderungen zu implementieren. Die Teilnehmer akzeptieren, dass technische Störungen auftreten können und sind gehalten, das Auktionshaus entsprechend zu informieren. Auktionshaus und Auktionator haften nicht für Störungen der Online-Verbindung, ebenso nicht für die Kompatibilität der verwendeten Hard- und Software. Verkäufer und Bieter haben keine Ansprüche gegen Auktionshaus und Auktionator, wenn ein Gebot bzw. Zuschlag nicht bzw. nicht rechtzeitig zustande kommt.

6. Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Erwerber über. Das Eigentum an der ersteigerten Sache wird erst mit vollständigem Zahlungseingang beim Auktionshaus auf den Erwerber übertragen. 


7. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Die Sachen sind sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen. Falls im Inland der Erwerber Versendung wünscht, geht sie auf seine Kosten und, soweit er selbst Unternehmer ist, auch auf seine Gefahr.

8. Die zu versteigernden Lose werden differenzbesteuert verkauft. Die Berechnungs-grundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld bildet der Zuschlagspreis.
Pro Auktionslos wird eine Gebühr von € 2,- erhoben. Bei differenzbesteuerter Ware wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen.

Für Käufer aus Ländern der Europäischen Union gilt:
Verbraucher zahlen einheitlich ein Aufgeld von 23,8 %
zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung.

Für Gewerbetreibende im Sinne des UStG zahlen bei differenzbesteuerter Ware 23,8 % Aufgeld
(im Aufgeld ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19% enthalten) zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung. Für Händler wird bei regelbesteuerter Ware ein Aufgeld von 20 % zuzüglich 19 % MwSt. auf die Summe aus Zuschlag, Aufgeld, Losgebühr und Porto/Versicherung erhoben. Der innereuropäische Warenverkehr kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von der Umsatzsteuer befreit werden.

Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt: Käufer zahlen 20 % Aufgeld zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung. Führt das Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG die Ware selbst in Drittländer aus, wird die Rechnung ohne gesetzliche Umsatzsteuer erstellt. Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte ins Drittland ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, bei Vorlage der notwendigen Ausfuhrnachweise erstattet.
Im Drittland anfallende Importsteuern oder Zölle trägt der Käufer in jedem Fall selbst.

Für Goldmünzen, die umsatzsteuerbefreit sind, gilt ein Aufgeld von 20 %.

9. Der Rechnungsbetrag ist mit dem Zuschlag fällig und zahlbar in bar oder durch bankbestätigten Scheck. Zahlungen auswärtiger Erwerber, die schriftlich oder telefonisch geboten haben, sind binnen einer Woche nach Rechnungsdatum fällig. Bei Kauf für einen Dritten haftet der Bieter mit diesem als Gesamtschuldner.

10. Bei Zahlungsverzug oder Abnahmeverweigerung der zugeschlagenen Lose verliert der Käufer seine Rechte aus dem Zuschlag. Als Verzugsschaden werden 1,5 % Zinsen pro Monat berechnet. Im Übrigen kann das Auktionshaus wahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, dass die Sache in einer weiteren Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat. Bei der endgültigen Nichtabnahme zugeschlagener Lose, spätestens jedoch drei Monate nach dem ursprünglichen Versteigerungstermin, stellt der Versteigerer dem Schuldner mindestens die ausgefallenen Versteigerungsprovisionen als Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Rechnung. Dem Schuldner bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass dem Versteigerer ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe als diese Pauschale entstanden ist.

11. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist Düsseldorf. Es gilt deutsches Recht; das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs findet keine Anwendung.

12. Vorstehende Bedingungen gelten sinngemäß auch für den Nachverkauf. Die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden keine Anwendung. Der Nachverkauf unverkaufter Lose findet für einen begrenzten Zeitraum statt. Die über einen Onlinekatalog oder eine Onlineplattform erteilten Zuschläge oder Zusagen über einen Zuschlag per Email, Telefon oder sonstige Art, gelten erst ab Zugang der Rechnung als verbindlich. Zu den Zuschlagsbeträgen werden die Aufgelder gemäß Punkt 8 dieser Bedingungen berechnet.

13. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen davon unberührt. Bei fremdsprachiger Losbeschreibung ist stets die deutsche Fassung maßgeblich.

Stand: Januar 2017
Der Versteigerer


Mit der Abgabe von Geboten für Lose aus der NS-Zeit, die mit NS-Emblemen und/oder NS-Symbolen oder ähnlichem versehen sind, verpflichtet sich der Bieter dazu, diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Sammelzwecke zu erwerben und in keiner Weise propagandistisch im Sinne des § 86, 86a StGB zu benutzen.


Versteigerungsbedingungen e@uction

1. Geltungsbereich und Anerkennung Diese Versteigerungsbedingungen als „Allgemeine Geschäftsbedingungen e@uction“ (nachfolgend kurz AGB genannt), gelten für alle Geschäfts-beziehungen zwischen der Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG, Immermannstr. 51, 40210 Düsseldorf, Deutschland (nachfolgend „Versteigerer“) und den Teilnehmern an einer  „e@uction“ des Versteigerers auf dessen Auktionsplattform www.felzmann.de, auf der diese AGB jederzeit einsehbar und als herunterladbare PDF-Datei abspeicherbar sind. Sie werden mit Abgabe eines – auf welche Art auch immer erfolgten - Gebotes in ihrer jeweils geltenden Fassung vollinhaltlich und als alleine verbindlich anerkannt. Die AGB finden auch dann Anwendung, wenn andere Websites die Auktions-Website www.felzmann.de derart nutzen, dass sie den Zugang zu einer e@uction vollständig oder in Ausschnitten ermöglichen. Etwaige entgegenstehende oder abweichende AGBs von Teilnehmern an einer e@uction entfalten, auch wenn ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widersprochen wird, keine Wirksamkeit und werden vom Versteigerer nicht anerkannt, es sei denn, ihrer (teilweisen) Geltung wird ausdrücklich in Schriftform zugestimmt.

2. e@uction Die e@uction ist eine öffentliche und freiwillige Versteigerung der Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG (Versteigerer) von beweglichen Sachen aus dem Bereich der Numismatik und Philatelie im weitesten Sinn. Der Versteigerer handelt im eigenen Namen für Rechnung unbenannt bleibender Eigentümer (Einlieferer) als Kommissionär. Die e@uction findet als zeitlich begrenzte Veranstaltung nach den Bestimmungen der Verordnung über gewerbsmäßige Versteigerungen (BGBl Jg 1976, Teil I, 1346, Versteigerungsvorschriften – VerstV), nach den für Kommissionäre geltenden rechtlichen Bestimmungen des BGB und HGB und gemäß diesen Versteigerungsbedingungen als Online-Auktion auf der Internet-Auktionsplattform www.felzmann.de unter der Leitung eines während der Auktion persönlich anwesenden Auktionators in Euro statt.

3. Registrierung und Anmeldung Nach einer einmaligen Registrierung ist bei jeder e@ uction eine eigene Anmeldung mit Passwort erforderlich. Die Registrierung hat zu erfolgen durch eine geschäftsfähige natürliche Person mit wahrheitsgemäßen und vollständigen Daten unter einem eigenverantwortlich gewählten und geheim zu haltenden Passwort. Der Versteigerer haftet nicht für Schäden aus einer missbräuchlichen Verwendung eines Passwortes. Juristische Personen dürfen nur über namentlich genannte und vertretungs-berechtigte, natürliche Personen registriert werden. Pro Person ist nur eine Registrierung zulässig. Als Adresse darf kein Postfach angegeben werden. Der Teilnehmer ist verpflichtet, seine Registrierungsdaten aktuell zu halten. Schäden aus unrichtigen oder nicht aktuellen Daten hat der Teilnehmer zu tragen. Zustellungen an die letzte dem Versteigerer vom Auktionsteilnehmer mitgeteilte Adresse gelten unabhängig davon, ob sich der Auktionsteilnehmer dort (noch) aufhält, als wirksam erfolgt. Die Übertragung der Daten erfolgt verschlüsselt, um größtmögliche Sicherheit zu
gewährleisten. Der Versteigerer verpflichtet sich zur absoluten vertraulichen Behandlung der Daten. Eine Weitergabe von Kundendaten ist nur bei gesetzlichen Auskunftspflichten, aus Gründen der Vertragserfüllung zulässig.

4. Versteigerungskatalog, Losbeschreibungen und -Besichtigung Die zu versteigernden Stücke werden mindestens zwei Wochen lang in Form von beschriebenen Losen in einem Online-Versteigerungskatalog (der auf Wunsch
auch als herunterladbare PDF-Datei ausdruckbar ist) als Einladung zur Angebotsabgabe präsentiert. Die Losbeschreibungen werden von Experten nach ihren subjektiven Überzeugungen mit größter Sorgfalt sowie nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen. Sie stellen weder Garantien im Sinne des Kaufrechtes noch Zusicherungen einer bestimmten Eigenschaft oder eines bestimmten Wertes dar. Sie dienen lediglich zur Information, Erläuterung, Einordnung und Abgrenzung. Bei Münzen werden die Angaben zur Erhaltung streng nach dem im Münzhandel üblichen Einstufungen zur Erhaltung vorgenommen. Die Lose werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich bei der Versteigerung befinden. Die Besichtigung aller Lose kann sowohl detailliert im Internet als auch real an zwei Tagen vor der Versteigerung nach Termin-vereinbarung am Standort des Versteigerers oder an anderen Orten je nach Entscheidung Versteigerers (z.B. auf Briefmarkenmessen) erfolgen. Bei der realen Besichtigung können sich Interessenten in einem persönlichen Gespräch Eigenschaften von Losen erläutern lassen.

5. (Vor-) Gebote, Steigerungsstufen und Untergebote Ab Präsentation des Online-Versteigerungskataloges können auf alle Lose online oder schriftlich Vorgebote abgegeben werden. Durch Vorgebote beauftragt und bevollmächtigt der Bieter den Versteigerer, stellvertretend für ihn Gebote abzugeben und im Falle eines Zuschlages den dadurch entstehenden Kaufvertrag für den Bieter mit dem Versteigerer abzuschließen. Der Bieter befreit den Versteigerer für diesen Fall von dem entgegen stehenden Regelungen des § 181 BGB (Insichgeschäft). An den Versteigerer übermittelte (schriftliche) Gebote werden gemäß den Steigerungssätzen streng Interesse wahrend jedoch ohne Gewähr ausgeführt. Das heißt, ein übermitteltes Maximalgebot wird nur insoweit ausgeschöpft, als es notwendig ist, um ein schon vorliegendes Gebot oder später einlangende Konkurrenzgebote um eine Steigerungsstufe zu überbieten.

Die Steigerungsstufen betragen:
bis 50 €        2 €            
bis 100 €      5 €       
ab 100 €       10 €           
ab 300 €       20 €        
ab 700 €       50 €       
ab 1.000 €    100 € 
ab 3.000 €    200 €         
ab 7.000 €    500 €   
ab 10.000 €  1.000 €            
ab 30.000 €  2.000 €

Untergebote werden nicht akzeptiert. Nicht den Steigerungsstufen entsprechende Gebote werden aufgerundet, Gebote wie beispielsweise „jedenfalls“, „bestens“ oder „unbedingt“ werden nach Ermessen des Versteigerers bis zum zehnfachen Rufpreis ausgeführt, haben aber keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag. Bei gleich hohen Geboten entscheidet die zeitliche Reihenfolge des Gebotseingangs. Anfragen zu vorliegenden (Höhen von) Geboten werden nicht beantwortet. Alle Vorgebote müssen zwei Stunden vor Auktionsbeginn beim Versteigerer eingelangt sein, ansonsten sie nicht mehr berücksichtigt werden.
Der Versteigerer und die Auktionatoren sind – auch ohne Angabe von Gründen – berechtigt, Gebote abzulehnen, Lose aus der Auktion zurückzuziehen, Lose zu einem Los zu vereinigen oder auf mehrere Lose aufzuteilen, IP-Adressen für die e@uction zu sperren, Personen ganz von der Auktion auszuschließen und deren eventuell schon abgegebenen Gebote aus der laufenden Auktion wieder herauszunehmen. Eine neuerliche Registrierung - und sei es nur indirekt über Dritte - zur Teilnahme an einer e@uction ist nach einem Ausschluss nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Versteigerers zulässig, anderenfalls die ausgeschlossene Person für alle Kosten und Schäden in Folge ihrer Neuanmeldung und (der Abwehr) ihrer Aktivitäten auf der Auktionsplattform des Versteigerers haftet.

6. Preisfindungsverfahren und Zuschlag Auf jedes Los kann ab dessen Aufruf - z. B. mit einem durch Vorgebote angesteigertem Ausrufwert - unmittelbar ein um eine Steigerungsstufe höheres Übergebot als Live-Online-Gebote abgegeben werden. Jedes vorliegende Höchstgebot löst die mit Zwischenpausen versehene Aufrufsequenz „ZUM ERSTEN, ZUM ZWEITEN UND ZUM DRITTEN!“ aus. Jedes Übergebot startet als neues Höchstgebot die Sequenz von Neuem. Erst wenn die Sequenz nicht mehr von einem Übergebot unterbrochen wird, läuft sie mit „ZUM DRITTEN“ aus bzw. wird so das Höchstgebot als Meistgebot zugeschlagen, der Zuschlag an den Meistbietenden erteilt. Durch dieses Preisfindungsverfahren, bei dem die Bieter direkt in einem zeitlich unbegrenzten gegenseitigen Wettbewerb unmittelbar auf konkurrierende Gebote augenblicks- und situationsbedingt in Form des Überbietens reagieren können, wird - als ein wichtiges Wesenselement einer Versteigerung - ein zum Zeitpunkt der Auktion am Markt für Verkäufer und Käufer bestmöglicher Preis erreicht. Wurde auf ein Los nur ein Gebot abgegeben, erfolgt der Zuschlag zum Ausrufpreis. Der Versteigerer und die Auktionatoren sind in begründeten Fällen berechtigt, den Zuschlag zurückzunehmen und das Los erneut anzubieten. Mit dem Zuschlag geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Käufer über, das Eigentum jedoch erst mit vollständigem Zahlungseingang des Gesamtrechnungsbetrages beim Versteigerer.

7. Vertragsabschluss und Gesamtrechnung Jedes Gebot auf ein Los stellt ein rechtsverbindliches Angebot an den Versteigerer zum Abschluss eines Kaufvertrages dar, das solange wirksam bleibt, bis ein Übergebot abgegeben wird oder die Versteigerung ohne Erteilung des Zuschlages geschlossen wird. Mit der in Verbindung mit dem Zuschlag vom Auktionator ausgesprochenen Willenserklärung der Annahme des Höchstgebotes kommt ein im Wege einer Versteigerung geschlossener Kaufvertrag zwischen dem Bieter und dem Versteigerer zustande. (§ 156 BGB). Der Kaufvertrag verpflichtet den Käufer zur Abnahme aller von ihm ersteigerten Lose und zur
Begleichung des Gesamtrechnungsbetrages in Euro. Das gilt auch für durch Fehleingaben des Bieters entstandene Zuschläge.

8. Aufgeld und Mehrwertsteuer Die Berechnungsgrundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld bildet der Zuschlagspreis (Nettopreis) der Lose, die differenzbesteuert ohne Ausweis der Mehrwertsteuer verkauft werden.
Für Käufer aus Ländern der Europäischen Union gilt: Verbraucher zahlen einheitlich ein Aufgeld von 23,8 %. Händler im Sinne des UstG zahlen bei differenzbesteuerter Ware 23,8 % Aufgeld (Im Aufgeld ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19% enthalten), zuzüglich Porto und Versicherung. Für Händler kann die Rechnung regelbesteuert ausgestellt werden. Das Aufgeld beträgt dann 20 % zuzüglich 19 % MWSt. auf die Summe aus Zuschlag, Aufgeld und Porto/Versicherung. Der innereuropäische Warenverkehr kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen (mit Umsatzsteuer-ID-Nr.) von der Umsatzsteuer befreit werden.
Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt: Käufer zahlen 20 % Aufgeld. Führt das Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG die Ware selbst oder durch Dritte in Drittländer aus, wird die Rechnung ohne gesetzliche Umsatzsteuer erstellt. Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte ins Drittland ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, bei Vorlage der notwendigen Ausfuhrnachweise erstattet. Im Drittland anfallende Importsteuern oder Zölle trägt der Käufer in jedem Fall selbst.
Für Goldmünzen, die umsatzsteuerbefreit sind, gilt ein Aufgeld von 20 %.

9. Versand, Selbstabholung und Barzahlung Der kostenpflichtige Versand der ersteigerten Lose erfolgt zum Selbstkostenpreis kurzfristig nach Zahlungseingang durch die Post oder einem privaten Zustellunternehmen nach Entscheidung des Versteigerers. Eine andere Versandform bedarf der Zustimmung des Versteigerers. Der Versand erfolgt an die vom Käufer dem Versteigerer bekannt gegebene Adresse und falls der Käufer Unternehmer ist, auch auf dessen Gefahr. Bei vorheriger Bekanntgabe durch den Käufer ist bis zu sieben Tagen nach Auktionsschluss nach Terminvereinbarung eine Selbstabholung mit Barzahlung des Gesamtrechnungsbetrages aller vom Käufer ersteigerten Lose beim Versteigerer möglich.

10. Fälligkeit Der Gesamtrechnungsbetrag ist binnen einer Woche nach Rechnungsdatum fällig. Die Zahlung des Käufers hat spesenfrei und ohne jeden Abzug im Voraus per Banküberweisung auf eines der in der Auktionsrechnung genannten Bankkonten zu erfolgen. Die Zahlung ist so zu leisten, dass sie spätestens 14 Tage nach Rechnungszustellung beim Versteigerer eingelangt ist. Eventuelle Kosten des Geldverkehrs hat der Käufer zu tragen. Zahlungen in Fremdwährungen werden gemäß Abrechnungstag und Euro-Gutschrift einer Großbank entgegengenommen, wobei Differenzen durch Wechselkursschwankungen zu Lasten des Käufers gehen. Ein Anspruch auf Herausgabe von ersteigerten Losen besteht erst nach vollständigem Zahlungseingang des
Gesamtrechnungsbetrages für alle vom Käufer in der Auktion ersteigerten Lose plus allfällig aufgelaufener Kosten und Zinsen. Jede davon abweichende Zahlungsweise ist nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung mit dem Versteigerer zulässig. Bei Kauf für einen Dritten haftet der Bieter mit diesem als Gesamtschuldner. Mit einer auf Wunsch des Käufers vom Versteigerer auf den Namen der dritten Person ausgestellten Rechnung wird vom Versteigerer nur eine weitere Erfüllungsverpflichtung der dritten Person anerkannt, weitere Rechte werden der dritten Person nicht eingeräumt. Die Haftung des Käufers bleibt davon unberührt.

11. Zahlungsverzug, Abnahmeverweigerung und Teilzahlungen Bei Zahlungsverzug oder Abnahmeverweigerung der zugeschlagenen Lose verliert der Käufer seine Rechte aus den Zuschlägen. Als Verzugsschaden werden 1,5 % Zinsen pro Monat berechnet. Im Übrigen kann der Versteigerer wahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, dass die Sache in einer weiteren Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat. Bei der endgültigen Nichtabnahme zugeschlagener Lose, spätestens jedoch drei Monate nach dem ursprünglichen Versteigerungstermin, stellt der Versteigerer dem Schuldner mindestens die ausgefallenen Versteigerungsprovisionen als Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Rechnung. Dem Schuldner bleibt vorbehalten nachzuweisen, dass dem Versteigerer ein Schaden überhaupt nicht oder in wesentlich geringerer Höhe als diese Pauschale entstanden ist. Teilzahlungen eines Käufers für mehrere ersteigerte Lose dürfen nach Wahl des Versteigerers gegen jede aus welchem Rechtsgrund auch immer bestehende Forderung gegenüber dem Käufer angerechnet werden. Der Käufer kann gegenüber dem Versteigerer und/oder Einlieferer nur mit solchen Gegenforderungen aufrechnen, die sowohl im Zusammenhang mit seiner Verbindlichkeit stehen als auch gerichtlich festgestellt oder vom Versteigerer bzw. Einlieferer ausdrücklich anerkannt wurden. Zurückbehaltungsrechte des Käufers wegen Forderungen aus anderen Geschäften mit dem Versteigerer oder dem Einlieferer sind unzulässig.

12. Mängel Der Versteigerer übernimmt keine Haftung für Mängel, soweit er die ihm obliegende Sorgfaltspflicht erfüllt hat. Alle Sammlungen, Sammellose, Händlerposten, Engros-Lose und Nachlässe werden „wie besehen“ versteigert – Mängelrügen sind ausgeschlossen. Außer bei Sammlungen verpflichtet sich das Auktionshaus jedoch, wegen begründeter Mängelrügen, die ihm bis spätestens eine Woche nach Empfang der Sachen anzuzeigen sind, innerhalb der Verjährungsfrist von einem Jahr seine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend zu machen. Im Falle erfolgreicher Inanspruchnahme des Einlieferers wird der gezahlte Kaufpreis einschließlich des Aufgeldes erstattet; ein darüber hinausgehender Anspruch – auch auf Erstattung von Kosten der Reklamation wie Porti, Prüfgebühren u.a. – ist ausgeschlossen.

13. Rechtskreis, Erfüllungsort und Gerichtsstand Es gilt deutsches Recht. Das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenverkaufs und die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden keine Anwendung. Sollte eine oder mehrere Bedingungen dieser Versteigerungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bedingungen. Die unwirksamen Bedingungen sind durch wirksame Bedingungen zu ersetzen, die den unwirksamen in ihrem wirtschaftlichen Gehalt und Zweck am Nächsten kommen. Dasselbe gilt für Rechtslücken. Bei allen Texten in mehreren Sprachen ist bei Auffassungsunterschieden ausschließlich die deutsche Formulierung verbindlich. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen Verkehr ist Düsseldorf.

14. Besondere Bedingungen zur e@uction Die Teilnahme an der e@uction und die Nutzung der dafür vom Auktionshaus bereit gehaltenen Systeme ist beschränkt auf den Stand der aktuellen technischen Ausstattung des Auktionshauses. Das Auktionshaus behält sich vor, entsprechende Änderungen zu implementieren. Die Teilnehmer akzeptieren, dass technische Störungen auftreten können und sind gehalten, das Auktionshaus entsprechend zu informieren. Auktionshaus und Auktionator haften nicht für Störungen der Online-Verbindung, ebenso nicht für die Kompatibilität der verwendeten Hard- und Software. Verkäufer und Bieter haben keine Ansprüche gegen Auktionshaus und Auktionator, wenn ein Gebot bzw. Zuschlag nicht bzw. nicht rechtzeitig zustande kommt.

15. Nachverkauf Der Nachverkauf unverkaufter Lose findet für einen begrenzten Zeitraum statt. Die über einen Onlinekatalog oder eine Onlineplattform automatisch erteilten Zuschläge, oder Zusagen über einen Zuschlag per Email, Telefon oder sonstige Art, gelten erst ab Zugang der Rechnung als verbindlich. Zu den Zuschlagsbeträgen werden die Aufgelder gemäß Punkt 8 dieser Bedingungen berechnet.
Mit der Abgabe von Geboten für Lose aus der NS-Zeit, die mit NS-Emblemen und/oder NS-Symbolen oder ähnlichem versehen sind, verpflichtet sich der Bieter dazu, diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Sammelzwecke zu erwerben und in keiner Weise propagandistisch im Sinne des § 86, 86a StGB zu benutzen.

Stand: Dezember 2017 Der Versteigerer ×

Informationen zur Online-Streitschlichtung

Online-Streitschlichtung“ (OS-Plattform nach EU-VO)

Link zur Online-Streitschlichtung(splattform) der EU

Informationspflicht lt. Art. 14 der EU-Verordnung Nr. 524/2013 (ODR-VO)

Information zur Online-Streitbeilegung: Die EU-Kommission stellt eine Internet-Plattform zur Online-Beilegung von Streitigkeiten (sogenannte „OS-Plattform“) bereit, die als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten betreffend vertraglichen Verpflichtungen, die aus Online-Verträgen über Waren oder Dienstleistungen erwachsen, dient.

Die OS-Plattform der EU-Kommission ist erreichbar unter dem Link: https://ec.europa.eu/consumers/odr

Wir sind erreichbar über die E-Mail-Adresse: info@felzmann.de


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Ulrich Felzmann 161. Auktion

Auktionstermin: 6. - 10. März 2018

Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG
Immermannstraße 51
40210 Düsseldorf, Germany
Tel. (+49) 0211-550 44 16
Fax. (+49) 0211-550 44 11

Weitere Infos zur Auktion

Zeitplan

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Informationen zur Online-Streitschlichtung

Besondere Auktionsbedingungen:

Die zu versteigernden Lose werden differenzbesteuert verkauft. Die Berechnungs-grundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld bildet der Zuschlagspreis.
Pro Auktionslos wird eine Gebühr von € 2,- erhoben. Bei differenzbesteuerter Ware wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen.

Für Käufer aus...mehr

× Die zu versteigernden Lose werden differenzbesteuert verkauft. Die Berechnungs-grundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld bildet der Zuschlagspreis.
Pro Auktionslos wird eine Gebühr von € 2,- erhoben. Bei differenzbesteuerter Ware wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen.

Für Käufer aus Ländern der Europäischen Union gilt:
Verbraucher zahlen einheitlich ein Aufgeld von 23,8 %
zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung.

Für Gewerbetreibende im Sinne des UStG zahlen bei differenzbesteuerter Ware 23,8 % Aufgeld
(im Aufgeld ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19% enthalten) zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung. Für Händler wird bei regelbesteuerter Ware ein Aufgeld von 20 % zuzüglich 19 % MwSt. auf die Summe aus Zuschlag, Aufgeld, Losgebühr und Porto/Versicherung erhoben. Der innereuropäische Warenverkehr kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von der Umsatzsteuer befreit werden.

Für Käufer mit Wohnsitz in Drittländern (außerhalb der EU) gilt: Käufer zahlen 20 % Aufgeld zuzüglich Losgebühr, Porto und Versicherung. Führt das Auktionshaus Ulrich Felzmann GmbH & Co. KG die Ware selbst in Drittländer aus, wird die Rechnung ohne gesetzliche Umsatzsteuer erstellt. Wird die Ware vom Käufer selbst oder durch Dritte ins Drittland ausgeführt, wird die gesetzliche Umsatzsteuer berechnet, bei Vorlage der notwendigen Ausfuhrnachweise erstattet.
Im Drittland anfallende Importsteuern oder Zölle trägt der Käufer in jedem Fall selbst.

Für Goldmünzen, die umsatzsteuerbefreit sind, gilt ein Aufgeld von 20 %.

Los 4505

Österreich Lombardei Venetien

  • Michel

    1 X, 3 Y, 4 Y, 5 Y (2)

Beschreibung

5 C dunkelorange, Handpapier, im Streifen geklebt mit 15 C hellrot, 30 C braun sowie 2 Exemplaren 45 C blau, diese alle Maschinenpapier, auf rs. nicht ganz komplettem Liebhaber-Kuvert VENEZIA 10 7 (1857) via Frankreich nach England, alle Marken sind farbfrisch sowie tadellos voll- bis breitrandig (!) und haften bis auf den gering knittrigen 15 C Wert original und zusammengehörig in außerordentlich seltener Vierfarben-Buntfrankatur auf dem zartrosa Kuvert, entsprechend der Bedeutung dieses wohl einmaligen Beleges mehrfach attestiert Sorani, Bottacchi und Ferchenbauer "... besonders wirkungsvolles PRACHTSTÜCK! dieses außerordentlich seltenen Lombardei-Venetien-Beleges" (Sass. 1i, 20, 21, 22, € 285.000,-)

Terms and Conditions of Burda Auction, s.r.o. Auction House

By the submission of bids, the following Terms and Conditions of the Auctioneer are recognised and accepted:

I. General Provisions

  1. These Terms and Conditions are issued to direct and manage the sales of philatelic and other collectable items at auctions of Burda Auction, s.r.o.

  2. Under the Terms and Conditions, the auctions are conducted as is customary in the international trade with philatelic and other collector's items and in conformance with the legal regulations of the Czech Republic.

  3. Only the clients of the Auction House and other persons approved by the Auction House are eligible for the auctions.

  4. The Auction House is Burda Auction, s.r.o., Identification No. 27697754, with the registered office at Dejvická 306 / 9, 160 00, Praha 6.

  5. The dates of the auctions can be found at the Auction House's website, www.burda-auction.com, in the auction catalogue, in the media, etc.

  6. The Terms and Conditions are binding on all auction participants and such participants undertake to comply with them.

II. Glossary of terms used

The following is a glossary of the terms used in the Terms and Conditions:

  1. item – collected stamps or other collectible as listed by the auction catalogue under a unique number;

  2. auctiona form of the sale of stamps and other collectables with items being sold for the highest bid price by a previously unknown number of buyers. The title to the item is transferred to the successful bidder after its price and an auction fee is paid;

  3. auctioneer - is a person appointed by the auction house to direct and manage the auction, carrying out on behalf of the auction house all the steps required such as opening and managing the auction, directing the bidding and stopping the bidding by indicating the winning bidder;

  4. item owner - natural person or legal entity who is interested in an auction taking place and has signed a written sales contract with the Auction House for a particular item in an auction;

  5. burda|LIVE BIDDING – special web application for online bidding in real time from any place;

  6. absentee bid – a bid made by a prospective buyer prior to the auction and sent in via the Auction House's website, by e-mail at info@burda-auction.com, or by filling in and sending to the Auction House a form inserted in the printed catalogue. Such bids are accepted no later than one day prior to the auction. A written bid cannot be sent in by fax;

  7. opening priceis the minimum price of an item listed in the catalogue. In the auction, the Auction House will not accept bids lower than the opening price;

  8. starting priceequals the minimum of opening price or opening price increased by absentee bids. The starting prices are published prior to the auction at the website and, in the printed form, and can be found by the prospective buyers at the Auction House;

  9. auction participantlegal or natural entity eligible for auction. An auction participant may only be a registered client of the Auction House and may not be the owner of an item or person acting in favour of the item being sold for the owner. A buyer must be a legally competent person (in the sense of the provisions of Section 3 of Act no. 26 / 2000 Coll.), older than 18 years of age, complying with the Terms and Conditions, and customs of decent and adequate behaviour at an auction, and a person who has not obstructed any previous auction of the Auction House. Nobody is allowed to bid on behalf of such persons as described by the previous sentence. The auction participants must prove their identity by submitting valid identification documents such as an identity card, or passport. Taking part in the auction may also be conditioned by depositing an auction security if so required by the Auction House. From the Auction House, an auction participant will receive a number with which he or she will take part in the auction.

  10. auction cataloguea coloured printed list of items to be offered for sale in a particular auction to the Auction House clients. A catalogue is also published at www.burda-auction.com.

  11. successful bidder (buyer)is an auction participant placing the highest bid as publicly indicated by the auctioneer. After paying the price, the buyer will become the owner of the item.

  12. Auction House clientsauction participants interested in buying stamps and other collectibles in auctions held by the Auction House and registered by the Auction House. The clients are not legally entitled to registration and the Auction House may refuse registration at its discretion without giving any reason. If a client violates the Terms and Conditions, his or her registration may be revoked.

III. Conducting an auction

  1. Information about auction items is provided by the Auction House at its website and in a printed auction catalogue. An auction participant is encouraged to personally inspect all the auction lots at pre-sale viewings and during the auction in the Auction House office. Those interested in inspecting the auction lots are obliged to comply with the measures undertaken by the Auction House to protect the auction property.

  2. An auction is opened by a representative of the Auction House, who may announce last changes in the auction catalogue. Such changes can also be found at the Auction House website.

  3. An auctioneer conducts the auction of individual lots in the order as listed in the catalogue. After the auctioneer announces the staring price, the prospective buyers place bids with the auctioneer by raising their numbers, via burda|LIVE BIDDING, through an auction agent, or by phone in cooperation with a person authorised by the Auction House. The prospective buyers may place several bids for a single lot, only the highest one being valid. The auctioneer must always act in a way that is the most advantageous to the prospective buyers by increasing the written bid, the bid via burda|LIVE BIDDING or by a prospective buyer in the auction room by a single minimum increment as given by the below table. A buyer bidding via burda|LIVE BIDDING or by phone is bidding at his or her own risk. The Auction House is not responsible for problems with connection due to an Internet or phone failure.

  4. Minimum bid increments made by the auctioneer

     

From

To

Bid increment

0 CZK

1.900 CZK

100 CZK

2.000 CZK

3.800 CZK

200 CZK

4.000 CZK

9.500 CZK

500 CZK

10.000 CZK

39.000 CZK

1.000 CZK

40.000 CZK

98.000 CZK

2.000 CZK

100.000 CZK

195.000 CZK

5.000 CZK

200.000 CZK

490.000 CZK

10.000 CZK

500.000 CZK

980.000 CZK

20.000 CZK

1.000.000 CZK

and more

50.000 CZK


 

The auctioneer shall decide on the order of bids. Absentee bids not conforming shall be reduced to the appropriate level.

  1. If no auction participant places a higher bid, the auctioneer will repeat the last bid made and, by knocking a hammer, closes the bidding for a particular lot, which means that the successful bidder with the highest bid is entitled to buy the lot for the price of the successful bid (the price is increased by a commission). The buyers are bound by their bids, which constitute an irrevocable contract of sale for the item offered for sale. The price of the successful bid cannot be lowered.

  2. All objections, protests, and suggestions to the way the auction is conducted are finally dealt with by the Auction House respecting the rules of fair trade and international auction customs. The objections, protests, suggestions, and notifications must be made directly in the auction room otherwise they will not be taken into consideration.

  3. The Auction House reserves the right to interrupt an auction, postponing it to a later date especially for serious technical reasons such as connectivity or power failure preventing the Auction House to provide support for the auction.

IV. Method of payment

  1. Items bought in an auction must be paid for within 7 days after the close of the auction unless otherwise agreed with the Auction House.

  2. In addition to the price bid, the successful bidder is charged by the Auction House a commission (buyers premium) of 19 percent. For lots denoted by D+, the successful bidder must pay a commission of 15.7 percent of the price plus VAT given by the legal regulations currently in force of the price bid by the successful bidder increased by the commission.

  3. The total price stated in an invoice can be paid:
    - personally in cash; by credit card
    - by a bank transfer (into the account indicated by the invoice);
    - by an online credit card payment - via GP webpay (VISA, MASTERCARD);
    - via PayPal.

  4. The title to an item is transferred to the successful bidder buyer its price plus the commission has been paid.

  5. Auction obstruction - an auction may be obstructed by an item being not paid for or not collected. If an auction is obstructed, the Auction House is entitled to a fine of up to 20% of the price bid by the successful bidder and the successful bidder must pay such a fine immediately. In addition, the Auction House may refuse to admit such a person to further auctions.

V. Collection of item purchased

  1. The successful bidder is obliged to collect the paid for item no later than 20 days after the auction unless otherwise agreed with the Auction House.

  2. The Auction House will hand over the item in person or send it to the address indicated by the successful bidder. The flat-rate shipment will not be charged if the item is collected in person at the Auction House. If the item is sent by post to an address in the Czech Republic, a flat-rate shipment of 120 CZK is charged or 140 CZK for a C.O.D. shipment.

  3. The flat-rate shipment outside the Czech Republic is calculated in advance by a special computer program based on the current rates charged by the Czech carriers, mainly by Česká pošta, s.p. The flat-rate shipment fee charged may be different from the postage (passage money) actually charged by the carrier. This does not constitute a reason for complaint or entitlement to being given back the money.

VI. Complaints

  1. While the description of the auction items is made in good faith based on expertise and information generally available, it may not guarantee the condition described. The Auction House website provides additional and updated information on each item (front sites, and mostly also back sides of all items, also images from colletions etc.). The printed auction catalogue as a promotion document may not include complete information on an item.

  2. It is the item's owner who is responsible for its genuineness and quality not the Auction House.

  3. Written complaints can be sent to the Auction House's address. Returning items by a C.O.D. shipment is excluded and the Auction House will refuse to take over all such shipments sending them back to the sender. The deadline for filing complaints with the Auction House is 20 days of the date on which the auction was closed.

  4. This deadline for filing complaints with the Auction House may be extended if the buyer asks for this because of the time needed to have the item checked for genuineness by an expert, which is always done at the buyer's expense. The buyer must inform the Auction House of this by the above deadline. The item complained about must be returned in the original condition and packing.

  5. A complaint cannot be filed:
    - about the defects apparent from the description or image of an item available at the Auction House's website;
    - about a lot composed of 10 or more items (series, lots, mixed lots)
    - about lots marked KVP in the text (quality to be viewed)
    - about lots denoted [SBÍRKY] (
    collections).

  6. In view of the above, the Auction House encourages personal inspections of items. The auction participants agree that the Auction House conducts the sale of items (collections, lots, and accumulations) as is within the meaning of Section 1918 of the Civil Code and their defects cannot be complained about.

VII. Export abroad

  1. The sale and export of objects is governed by Act No. 71 / 1994 Coll. concerning objects of cultural value as amended. Such objects can only be exported from the Czech Republic after submitting an official document certifying that such objects are not cultural monuments. The auction participants must acquaint themselves with the sale conditions for objects of cultural value as set forth by Act No.71 / 1994 Coll.

  2. For a consideration, the Auction House can offer an expert's opinion of an object as a basis for an export certificate.

VIII. Protection of personal data

The Auction House treats the personal data in conformance with the current legal regulations, in particular Act No. 101 / 2000 Coll. The buyer's personal data stored will not be shared with applications of third parties. By providing their personal data, auction participants consent to the data being processed by the Auction House to offer its products and services and disseminate information on the activities of the Auction House, pursuant to Act No. 480 / 2004 Coll., for a period ended by the consent being revoked. The Auction House may assign the processing of personal data to a third-party supplier.

IX. Copyright

Unless otherwise explicitly agreed on, the Auction House is the owner of the copyrights to all the content published by its website, catalogue, and any other printed materials. Thus, the content may not be used without the Auction House's prior written consent. An exception may be use for non-business purposes provided that the content is not modified or further disseminated. Even after the title to a property is transferred to the successful bidder, the Auction House may use the image and text description of the property.

X. Final provisions

  1. These Terms and Conditions are binding on all auction participants and item owners, who are obliged to acquaint themselves with the details of the Terms and Conditions.

  2. After-auction sales of items are governed by the Terms and Conditions.

  3. For any disputes, rights to be exercised, and obligations to be met, the Czech version of the Terms and Conditions will prevail. All legal acts under the Terms and Conditions are governed by the law of the Czech republic. In the event of a litigation concerning the mediation of purchase and sale of an item in the auction, the competent court is the court for the district of Praha 6.

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Saalauktion

Minimum bid

40000.00 EUR

Ende der Gebotsabgabe:

Donnerstag 08.03.2018, 14:00 CET

Ihr Maximalgebot:

EUR

Aktuelle Uhrzeit (MET): 20.02.2018 - 09:51