Ernst Schlunegger honored with the 2014 Anton Abele medal

2015-01-26 wm

Since 2013, the „Schweizer Briefmarken-Zeitung“ (SBZ, swiss philatelic journal)  is awarding the Anton Abele medal for philatelic literature to distinctive authors annually. On November 29, 2014 Dr. Ernst Schlunegger was awarded the medal by Hans Schwarz, SBZ’s editor-in-chief, for his extraordinary lifetime achievements in his domain. Dr. Schlunegger who is also a member of the AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques) and the BDPh’s (German Philatelic Society) Consilium Philatelicum, recently published an extensive overview of the history of topical literature. It is available for free on the digital journal Phila Historica at http://www.philahistorica.de (German version only).


NOTOS 2015: Ein ganz besonderes Ereignis

(Anthony Virvilis/wm) Der Verband Griechischer Philatelisten (www.hps.gr)
organisiert eine Internationale Briefmarkenausstellung mit dem 
Titel „NOTOS“ (griechisch für „Süden“), die vom 12. bis 15. November 2015 in Athen
unter dem Patronat des Verbandes Europäischer Philatelieverbände FEPA 
und dem Weltverband der Philatelie-Autoren und -Journalisten AIJP stattfinden wird. 
Angesichts der neueren finanziellen Entwicklungen in verschiedenen Staaten
der Gegenwart und infolge fehlender Bereitschaften von Postgesellschaften, 
große Ausstellungen zu finanzieren, beschreitet die NOTOS-Ausstellung neue Wege 
und nutzt zu deren Verwirklichung ebenso neue Methoden. 
Das beginnt bei niedrigen Eintrittsgebühren, aber auch mit dem Verzicht 
auf gedruckte Publikationen (dafür gibt es eine gut gestaltete Internet-Seite) 
sowie dem Fehlen von Medaillen für den Aussteller und reicht bis zu den Juroren 
und Kommissaren, die keinen Spesenersatz für ihre tägliche Arbeit erhalten. 
NOTOS 2015 - das sagt schon der Titel - –richtet sich an die 
21 Mittelmeer- und Balkan-Staaten, die Mitglied der FEPA/FIP sind, 
ist aber auch offen für jeden Sammler weltweit, sofern er ein Ausstellungsexponat besitzt,
dessen Thema mit diesen Ländern in Verbindung steht. Zu beachten ist allerdings, 
dass die Literatur-Klasse keinerlei Beschränkungen hat und für jeden Autor oder Verleger 
unabhängig vom Thema des Literaturexponates –offen ist. 
Hierzu sind die speziellen Ausstellungsbedingungen und die Anmeldeformulare, 
außerdem allerlei nützliche Informationen, von der bereits gut funktionierende 
Ausstellungs-Internetseite www.hps.gr/notos2015 herunterzuladen. 
Die wesentlichen Merkmale dieses Internationalen Festivals Philatelistischer Literatur 
lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• - Die Exponatgebühr beträgt je Titel nur 20 Euro (ca. 25 US-$).
• - Literatur-Aussteller brauchen nur ein Exemplar einzuschicken, so dass man auch 
   mit sehr umfangreichen Werken teilnehmen und bei deren Versand 
   hohe Portokosten vermeiden kann.
• - Die Bewertung erfolgt durch internationale FIP-Juroren.
• - Der Eintritt ist frei.
•Da es keine gedruckten Publikationen gibt, wird ein Ausstellungskatalog mit allen Details 
und den später erzielten Bewertungen im Internet einzusehen sein, jeweils dann, 
sobald diese Informationen zur Verfügung stehen. 
•Diese Webseite wird auch nach Ende der Ausstellung in Zukunft auf der Internetseite 
des Griechischen Philatelistenverbandes weiterhin und dauerhaft zur Verfügung stehen. 
Interessierte Sammler werden also gebeten, die Anmeldeformulare online auszufüllen. 
Falls ein Sammler aus Ländern kommt, die einen Kommissar gemeldet haben, 
gehen die Anmeldeformulare automatisch an die Ausstellungsleitung, 
den Kommissar und an den Aussteller. 
Bei Fehlen eines Kommissars werden diese über die Internetseite ebenso automatisch 
an die Ausstellungsleitung und den Aussteller weitergeleitet. 
Ähnlich wie die große Nationale Ausstellung IPHLA 2012, welche ausschließlich 
der Philatelistischen Literatur gewidmet war, wird auch die NOTOS 2015 so ist es geplant
und zu erwarten – ein großartiges Forum der Förderung und Entwicklung gedruckter 
philatelistischer Literatur sein, das keiner verpassen sollte.

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NOTOS 2015 Athens: A remarkable event

(Anthony Virvilis) The Hellenic Philotelic Society (www.hps.gr) is 
organizing an International Philatelic Exhibition under the name “NOTOS” 
(meaning “South” in Greek) from 12 to 15 November 2015,in Athens, under the 
patronage of the Continental European Philatelic Federation (FEPA) 
and the Association Internationale des Journalistes Philatéliques (AIJP). 
In view of the new environment of financial difficulties
many countries face in present days and the absence of Postal Authorities 
in financing the big philatelic shows we were accustomed to, this Exhibition 
is introducing a different approach (low entry fees, no publications but 
a well-maintained website, no medals but certificates for the exhibitors, 
no daily allowance to Commissioners or Jury) targeting to new methods
in organizing philatelic exhibitions.
NOTOS 2015 -hence its title- is addressed to the 21 Mediterranean and Balkan 
countries members of FEPA and/or FIP as well as to any collector worldwide with an 
exhibit related to the abovementioned territories. Kindly note, however, 
that the Philatelic Literature Class will be open to any author or editor worldwide, 
irrespective of subject. 
The Individual Regulations of NOTOS 2015, entry forms and useful details are uploaded
on the functional exhibition website www.hps.gr/notos2015.
The main features of this international festival of Philatelic Literature may be 
summarized as follows:
- entry fee per Literature title is 20 euro only (approx. US$ 25),
- participants are asked to send one copy only, thus permitting voluminous works 
  to participate, avoiding heavy postal charges for the prospective exhibitors,
- judging shall be carried by FIP accredited Judges,
- entrance shall be free,
- as there shall not be any publication, the catalogue of exhibits with full 
  details as well as the awards 
  will be uploaded on the exhibition website along with any other information 
  and news in real time, 
  as soon as they become available,
- following the closure of the exhibition, the exhibition website will remain 
  alive because it is part of the Hellenic Philotelic Society's website, and, therefore, 
  it will be fully accessible and operational in the future.
Prospective exhibitors are asked to fill in the entry form which is available online. 
If the exhibitor originates from one of the countries which have designated 
a National Commissioner, the entry form will be automatically forwarded to the OC, 
his National Commissioner and the exhibitor himself. If not, the entry form shall be 
forwarded to the OC and the exhibitor.
Following the great National Exhibition IPHLA 2012 which was devoted entirely 
to Philatelic Literature, the international exhibition NOTOS 2015 is scheduled and expected 
to provide a great forum for the promotion and advancement 
of the printed philatelic literature which no one is expected to miss.

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NDR und Verena Püschel präsentierten die „Faszination Briefmarke“

(wm) Am 16. Januar 2015 war es soweit. Im Vorabendprogramm des NDR wurde eine
15-Minuten-Sendung zum Thema „Faszination Briefmarken“ ausgestrahlt, die Redakteurin
Verena Püschel zusammen mit dem Leuchtturm Alben-Verlag in Geesthacht ins Bild
gesetzt hatten. Sammler und Vertreter von Vereinen kamen dabei ebenso
zu Wort wie Klaus Flinthe, Chefredakteur des Hauses, und Axel Stürken
von der Geschäftsleitung. Sie zeigten, was den Reiz der Briefmarken ausmacht, 
also die Fülle der Themen, die hübsche Gestaltung, aber auch die Werthaltigkeit 
einzelner Marken. Flinthe und Stürken demonstrierten die Produktion von Alben, 
quasi von der Idee zum Albenblatt, aber auch dessen Produktion. 
Eine gut gemachte kurzweilige und facettenreiche Fernsehsendung, 
die eines deutlich werden ließ:
Die Faszination Briefmarken geht weiter! 
Interessenten können die Sendung in der Mediathek des NDR unter 
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_1800/
Schleswig-Holstein-1800,shmag31738.html
sehen. 
Man sollte sie nicht versäumen!

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Die Deception-Insel: Frühe Post von einem aktiven antarktischen Vulkan

Von der Deception-Insel hatte ich das erste Mal gehört, als ich noch zur Schule ging. Ein Verwandter hatte in den frühen 1970er Jahren die antarktische Halbinsel besucht. Er war an Bord des roten „Explorer“ mit Kapitän Lars Eric Lindblad unterwegs. Kapitän Lindblad hatte die antarktischen Regionen mit seinem berühmten Expeditionsschiff erstmals für Touristen zugänglich gemacht. Wenn ich mich noch richtig erinnere, musste er für diese Reise 13 000 US Dollar aufwenden. Damals ein unerhört hoher Betrag für eine Reise. Ich war beeindruckt von den Geschichten dieser Reise, insbesondere über sein Bad in der Caldera eines antarktischen Vulkans. Von dieser Reise hatte er mir eine Postkarte von einer antarktischen Forschungsstation auf den Südshetland-Inseln geschickt und damit das andauernde Interesse für diese Region geweckt.

Albert-Friedrich Grüne dokumentiert in der Januar-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 40) die Postgeschichte der Deception-Insel mit Fotos, Dokumenten und Philatelie.


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Wilhelm-Busch-Marken: „In zwei Bildern läßt sich nicht viel erzählen …“

Auf Anregung der Wilhelm-Busch-Gesellschaft erschienen Anfang 1958 zwei Gedenkmarken zum 50. Todestag des Zeichners, Dichters und Malers, der vor allem durch die Streiche von Max und Moritz schon zu Lebzeiten Berühmtheit erlangt hatte. Wäre es nach dem Willen der Wilhelm-Busch-Gesellschaft gegangen, hätte die Serie einige Werte mehr umfasst, um das Schaffenswerk des Künstlers besser zu dokumentieren. Aber auch so wurden die Marken zu einem Verkaufsschlager beim Publikum. Der 10-Pf-Wert mit dem Motiv „Max und Moritz“ ging nicht selten bogenweise über die Postschalter!

In der Januar-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 30) wird die Serie mit Abhandlungen über frühe Bund-Ausgaben mit Auswertungen der Archive und unveröffentlichten Fotos fortgesetzt.


45. MMB in Friedrichshafen

17.12.2014 wm
(Friedrichshafen) Die 45. Auflage der MMB-Börse in der Halle B1 der Neuen Messe Friedrichshafen erfolgt am Sonntag den 18. Januar 2015 von 9–17 Uhr. Diese von einem Verein 
durchgeführte Börse ist einmalig in ihrer Art im süddeutschen Raum und wird von vielen Sammlerinnen und Sammlern auch über die Grenzen hinweg beachtet und geachtet. 
Erwartet werden wie in den vergangenen Jahren bis zu 3 000 Besucher und 250 Aussteller. Die Börse bietet für die ganze Familie eine Vielzahl von Anregungen und Informationen 
über die einzelnen Sammelgebiete, seien es Briefmarken, Münzen oder Mineralien mit Modeschmuck. Es werden Rat und Auskunft erteilt an den Ständen des Bundes Deutscher Philatelisten, 
des Mobilen Beratungsdienstes des Landesverband Südwest  und der Bayerischen Akademie sowie der Deutschen Post. Vom Fachhandel werden sämtliches Zubehör zum Sammelgebiet und weltweite Kataloge angeboten. 
Zusätzlich wird Ware zu den Sammelgebieten Ansichtskarten und Ganzsachen präsentiert. 
Für Kinder und Jugendliche wird es wieder eine Überraschung  geben, die im letzten Jahr großen Anklang fand. 
Ein besonderes Highlight wird es bei den Briefmarken geben. Mit dem Titel „Philatelie überwindet Grenzen“, zeigen der Philatelie-Club Montfort aus Vorarlberg und der Briefmarkensammlerverein Friedrichshafen 
eine Sonderausstellung über zeitgeschichtliche Ereignisse auf Briefmarken aus unterschiedlichen Epochen. Erstmalig wird auch die Forschungsgemeinschaft China-Philatelie e.V. auf der Börse anwesend sein, und zum Sammelgebiet „China“ Rede und Antwort geben. 
Weitere Informationen unter www.briefmarkenverein-friedrichshafen.de/

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51. Osnabrück Börse

(Osnabrück) Am Sonntag den 28. Dezember 2014 findet von 8 bis 15 Uhr in Osnabrück die 51. Osnabrück Börse und Großtauschtag für Briefmarken, Münzen und mehr statt. 
Der Veranstaltungsort ist seit fast 35 Jahre die Stadthalle Osnabrück, heute nach der Renovierung und Umbenennung in 
Osnabrück Halle, Schlosswall 1–9, 49074 Osnabrück. Veranstalter ist der Verein für Philatelie und Numismatik „Niedersachsen“ Osnabrück von 1928 e.V. 
Durch den Umbau der Halle ist auch die Tageslichtausbeute bedeutend erhöht worden, ansonsten ist die Halle hervorragend ausgeleuchtet. 
Auch das Händlerangebot wurde ausgeweitet und die Besucherzahlen haben sich erhöht. 
Das Team „Erlebnis: Briefmarken“ ist mit seinem kompletten Angebot vor Ort und es gibt wieder einen Sonderstempel. 
Dieser zeigt das Kriegswahrzeichen von Osnabrück 1914/18 (Karl der Große, Kriegsnagelung). Der Verein hat wie immer ein Belegprogramm aufgelegt. 
Die Belege können unter folgende Anschrift bestellt werden: Udo Große Kracht, Auf dem Ziegenbrink 1e, 49082 Osnabrück. 
Tischbestellungen: Roswitha Friedrichs Voxtruper Str. 16 49082 Osnabrück Tel. 0541 / 587457
AIJP

Deutsche Kolonien: Samoa (I)

Die Samoa Inseln liegen in der Südsee, rund 3500 km östlich von Australien entfernt. Die westliche Inselgruppe besteht aus den größeren Inseln Savaii und Upolu (hier liegt auch die Hauptstadt Apia) und einigen kleineren Inseln; dazu kommen die östlichen Inseln Tutuila und Manua – ebenfalls mit einer Anzahl kleinerer Inseln. Vor der Eröffnung des Deutschen Auslandspostamtes Apia am 21. September 1886 wurde am 1. Oktober 1877 die sogenannte „W.E. AGAR-Privatpost“ eröffnet, die den Zeitungsvertrieb der „The Samoa Times“ im Pazifik erleichtern sollte.

In der Oktober-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 39) wird die seit 2005 laufende Kolonial-Serie mit der 1. Folge „Samoa“ fortgesetzt.


Sudetenabstimmung 1938: Freudig zur Mitarbeit ins Reich

Die Sudetenkrise brachte Europa im Herbst 1938 an den Rande eines Krieges, der im letzten Moment durch das „Münchner Abkommen“ abgewendet werden konnte. Die Vereinbarung erlaubte die Eingliederung des Sudetenlandes in das Deutsche Reich. Um diesen erzwungenen Akt im nachhinein zu legitimieren, fand eine Ergänzungswahl statt, bei der sich eine überwältigende Mehrheit für die Eingliederung aussprach. Die Deutsche Reichspost unterstrich mit zwei Sondermarken und einer Sonderpostkarte die politische Bedeutung des Anschlusses, auch wenn deren Zuschläge gar nicht den Sudetendeutschen zugute kamen.

Ein weiterer Hintergrundartikel über eine Serie des Deutschen Reiches in der November-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 31) überrascht mit unveröffentlichten Fakten und Fotos.