45. MMB in Friedrichshafen

17.12.2014 wm
(Friedrichshafen) Die 45. Auflage der MMB-Börse in der Halle B1 der Neuen Messe Friedrichshafen erfolgt am Sonntag den 18. Januar 2015 von 9–17 Uhr. Diese von einem Verein 
durchgeführte Börse ist einmalig in ihrer Art im süddeutschen Raum und wird von vielen Sammlerinnen und Sammlern auch über die Grenzen hinweg beachtet und geachtet. 
Erwartet werden wie in den vergangenen Jahren bis zu 3 000 Besucher und 250 Aussteller. Die Börse bietet für die ganze Familie eine Vielzahl von Anregungen und Informationen 
über die einzelnen Sammelgebiete, seien es Briefmarken, Münzen oder Mineralien mit Modeschmuck. Es werden Rat und Auskunft erteilt an den Ständen des Bundes Deutscher Philatelisten, 
des Mobilen Beratungsdienstes des Landesverband Südwest  und der Bayerischen Akademie sowie der Deutschen Post. Vom Fachhandel werden sämtliches Zubehör zum Sammelgebiet und weltweite Kataloge angeboten. 
Zusätzlich wird Ware zu den Sammelgebieten Ansichtskarten und Ganzsachen präsentiert. 
Für Kinder und Jugendliche wird es wieder eine Überraschung  geben, die im letzten Jahr großen Anklang fand. 
Ein besonderes Highlight wird es bei den Briefmarken geben. Mit dem Titel „Philatelie überwindet Grenzen“, zeigen der Philatelie-Club Montfort aus Vorarlberg und der Briefmarkensammlerverein Friedrichshafen 
eine Sonderausstellung über zeitgeschichtliche Ereignisse auf Briefmarken aus unterschiedlichen Epochen. Erstmalig wird auch die Forschungsgemeinschaft China-Philatelie e.V. auf der Börse anwesend sein, und zum Sammelgebiet „China“ Rede und Antwort geben. 
Weitere Informationen unter www.briefmarkenverein-friedrichshafen.de/

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51. Osnabrück Börse

(Osnabrück) Am Sonntag den 28. Dezember 2014 findet von 8 bis 15 Uhr in Osnabrück die 51. Osnabrück Börse und Großtauschtag für Briefmarken, Münzen und mehr statt. 
Der Veranstaltungsort ist seit fast 35 Jahre die Stadthalle Osnabrück, heute nach der Renovierung und Umbenennung in 
Osnabrück Halle, Schlosswall 1–9, 49074 Osnabrück. Veranstalter ist der Verein für Philatelie und Numismatik „Niedersachsen“ Osnabrück von 1928 e.V. 
Durch den Umbau der Halle ist auch die Tageslichtausbeute bedeutend erhöht worden, ansonsten ist die Halle hervorragend ausgeleuchtet. 
Auch das Händlerangebot wurde ausgeweitet und die Besucherzahlen haben sich erhöht. 
Das Team „Erlebnis: Briefmarken“ ist mit seinem kompletten Angebot vor Ort und es gibt wieder einen Sonderstempel. 
Dieser zeigt das Kriegswahrzeichen von Osnabrück 1914/18 (Karl der Große, Kriegsnagelung). Der Verein hat wie immer ein Belegprogramm aufgelegt. 
Die Belege können unter folgende Anschrift bestellt werden: Udo Große Kracht, Auf dem Ziegenbrink 1e, 49082 Osnabrück. 
Tischbestellungen: Roswitha Friedrichs Voxtruper Str. 16 49082 Osnabrück Tel. 0541 / 587457
AIJP

Deutsche Kolonien: Samoa (I)

Die Samoa Inseln liegen in der Südsee, rund 3500 km östlich von Australien entfernt. Die westliche Inselgruppe besteht aus den größeren Inseln Savaii und Upolu (hier liegt auch die Hauptstadt Apia) und einigen kleineren Inseln; dazu kommen die östlichen Inseln Tutuila und Manua – ebenfalls mit einer Anzahl kleinerer Inseln. Vor der Eröffnung des Deutschen Auslandspostamtes Apia am 21. September 1886 wurde am 1. Oktober 1877 die sogenannte „W.E. AGAR-Privatpost“ eröffnet, die den Zeitungsvertrieb der „The Samoa Times“ im Pazifik erleichtern sollte.

In der Oktober-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 39) wird die seit 2005 laufende Kolonial-Serie mit der 1. Folge „Samoa“ fortgesetzt.


Sudetenabstimmung 1938: Freudig zur Mitarbeit ins Reich

Die Sudetenkrise brachte Europa im Herbst 1938 an den Rande eines Krieges, der im letzten Moment durch das „Münchner Abkommen“ abgewendet werden konnte. Die Vereinbarung erlaubte die Eingliederung des Sudetenlandes in das Deutsche Reich. Um diesen erzwungenen Akt im nachhinein zu legitimieren, fand eine Ergänzungswahl statt, bei der sich eine überwältigende Mehrheit für die Eingliederung aussprach. Die Deutsche Reichspost unterstrich mit zwei Sondermarken und einer Sonderpostkarte die politische Bedeutung des Anschlusses, auch wenn deren Zuschläge gar nicht den Sudetendeutschen zugute kamen.

Ein weiterer Hintergrundartikel über eine Serie des Deutschen Reiches in der November-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 31) überrascht mit unveröffentlichten Fakten und Fotos.


Eichendorff-Gedenkmarke: Technische Probleme durch symbolisierende Eichenblätter

Ungewöhnlich früh begann das Bundespostministerium mit den Vorbereitungen einer Sondermarke zum 100. Todestag des Dichters Joseph von Eichendorff, die am 26. November 1957 erschien. Die lange Vorlaufzeit konnte die Bundesdruckerei gut gebrauchen, da sie sowohl mit dem Stich als auch mit der Druckfarbe ihre Schwierigkeiten hatte. Ursache dafür waren offenbar die zahlreichen Eichenblätter, die der Graphiker Hans Peter Willberg als Hintergrundmuster in seinen Entwurf eingebaut hatte. Die Verwendung eines Eichenblatts als Symbol für den Schriftsteller, dessen Familienwappen aus einem Eichenzweig mit vier goldenen Blättern und zwei goldenen Eicheln bestand, hatte das Bundespostministerium in seiner Ausschreibung angeregt.

In der Dezember-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 30) wird die Serie mit Abhandlungen über frühe Bund-Ausgaben mit Auswertungen der Archive und unveröffentlichten Fotos fortgesetzt.


Unser traditioneller Überblick zu Weihnachten: Neue und bewährte Zubehör-Produkte

In den Wochen vor dem Fest, wenn es draußen kalt und schmuddelig ist, erinnert man sich gerne seiner Briefmarkensammlung. Viele merken erst bei dieser Gelegenheit, dass das eine oder andere nützliche Zubehör fehlt. Verwandte, Freunde und Bekannte sind für kleine Geschenk-Tipps stets dankbar. Die Deutsche Briefmarken-Revue stellt Ihnen auch in diesem Jahr wieder eine Auswahl neuer und bewährter Produkte verschiedener Preisklassen vor, die Sie bei Ihrem Briefmarkenhändler erhalten. Erfreulicherweise gibt es auch diesmal eine Reihe von Neuheiten, die vor allen für Briefmarkensammler interessant sind.

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest wird in der Dezember-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 35) wieder Zubehör vorgestellt, das sich als Geschenk eignet.


Adventskalender vom Briefmarken Spiegel

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Adventskalender beim BRIEFMARKEN SPIEGEL. Vom 1. bis 24. Dezember werden dort attraktive Preise für Sammler mit einem Gesamtwert von fast 2.000 € unter den jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost. Zu gewinnen gibt es unter anderem ein LCD-Digitalmikroskop, Jahresmappen- und programme der Postverwaltungen, Ministerbücher, sowie Briefmarken-Kataloge und -Kalender. Gewinnen kann man bereits heute. Der BMS verlost ein Paket mit Weihnachtsbriefmarken aus verschiedenen Ländern und einen philatelistischen Adventskalender.


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Ort der Begegnung: Die Luther-Akademie (I)

Die Lutherakademie ist in gewisser Weise aus dem Apologetischen Seminar (Wernigerode) hervorgegangen und wurde im Jahr 1932 in Sondershausen gegründet. War es bisher so, dass die Veranstaltung immer an verschiedenen Orten stattfand, wurde jetzt ein zentraler Ort dafür gefunden. Christliche Hochschultagungen (im Sinne der Ökumene) sollten hier im Land der Reformation einen festen Standort erhalten. Die Tagungen oder Studien des Apologetischen Seminars waren nicht nur in Deutschland, sondern auch über die Grenzen hinaus bekannt. Professoren aus Schweden, Dänemark, Finnland, Ungarn, Amerika, Holland und der Schweiz haben sich in den Dienst des Seminars gestellt. Nur einige wenige Namen seien genannt: Anders Nygren, Arvid Runestam, Torm Frederik, Alfred Jörgensen, Rafael Gyllenberg und Anna Söder­blom.

Der 1. Teil des Artikels von Michael Schatte in der September-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 29) schildert die Gründung der Akademie und erste Korrespondenz.


WESTROPA 1955: Versandstelle kürzte Bestellungen

Wie ein ungeliebtes Kind war für die organisierten Düsseldorfer Philatelisten die WESTROPA 1955, bis man sich notgedrungen mit ihr arrangierte. Selbst die Zuschlagsmarken, mit denen die Ausstellung finanziert werden sollten, versuchte man zu torpedieren. Nach einer „Kopfwäsche“ aus der Frankfurter Zentrale liefen die Vorbereitungen und die Veranstaltung selber weitgehend reibungslos. Der Besucherzuspruch konnte sich, trotz starker Konkurrenz am Wochenende, sehen lassen. Überraschend erfolgreich gestaltete sich der Absatz der WESTROPA-Marken, die schon nach wenigen Wochen bei einem Großteil der Postämter ausverkauft waren.

Ein weiterer Hintergrundartikel über Bund-Ausgaben in der September-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 38) bringt unveröffentlichte Fakten und Fotos zur WESTROPA-Ausgabe von 1955.


Ehrung für Leo Baeck: Sondermarke als Symbol der Wiedergutmachung

Der Umgang mit dem Holocaust war nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland ein sensibles Thema – auch bei der Herausgabe von Marken. Zum 1. Todestag von Dr. Leo Baeck, dem geistigen Führer des deutschen Judentums zu Zeiten der NS-Diktatur, sollte mit einer 20-Pf-Sondermarke zu seinen Ehren ein Symbol der Versöhnung gesetzt werden. Um jegliche Misstöne auszuschließen, wurden führende jüdische Vertreter in die Vorbereitungen einbezogen. Das Ergebnis überzeugte nicht nur sie, sondern auch seine damals in London lebende Tochter Ruth A. Berlak, die dem Bundespostminister und der Bundesregierung dafür dankte, dass sie sich durch diese Ausgabe bemühte, „das Gedaechtnis der deutschen Juden und ihrer fuehrenden Persoenlichkeiten wachzuhalten“.

Ein weiterer Hintergrundartikel zu einer frühen Bund-Ausgabe mit bisher unveröffentlichten Archivfotos und Informationen ist in der August-Ausgabe der Deutschen Briefmarken-Revue (ab Seite 42) zu lesen.