147 Rauss & Fuchs Auction Sale
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Auction Date: May 20-21, 2011

Rauss & Fuchs GmbH
Büchsenstr. 15
70173 Stuttgart
Germany

Fon: 0711/29 09 68 International +49 711 29 09 68
Fax: 0711/29 09 51 International +49 711 29 09 51

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Timetable

Zeitplan und Inhaltsverzeichnis
147. Auktion am  20.-21.05.2011  in unseren Geschäftsräumen

 Gebiet                       Auktionstag              Beginn          Los-Nr.         Seite
  
  MÜNZEN  A - Z :   Freitag, 20.05.2011   14:00 Uhr      1  -   340           1 -   11
   
  BRIEFMARKEN  A - Z :                            15:30 Uhr
 
      ÜBERSEE / EUROPA                                                 341  -   505      12 -  19
 
      LUFTPOST                                                                506  -   620      19  -  24
                                
      DEUTSCHLAND  bis  1945                                         621  -  1046     24 -  41
 
     
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                Ende gegen                               18:00 Uhr
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                          Samstag, 21.05.2011      10:00 Uhr

      DEUTSCHLAND ab 1945                                         1047 -  1467    41 - 59
 
   ANSICHTSKARTEN  A - Z :                                         1468 -  1627    59 - 65
     
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              Mittagspause                               12:00 Uhr    
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  BRIEFEPOSTEN     A - Z :                       13:00 Uhr     1628  - 1739      65  - 70
 
  SAMMLUNGEN      A - Z :                                             1740  - 2254   71 -  93
                                                                             
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  LIECHTENSTEIN-SPEZIAL :                     15:30 Uhr    2255 - 2878   94  -  119

                                     Ende gegen           18:00 Uhr             
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(Wir  versteigern  ca. 350  Lose in der Stunde) ×

Payment Options:

  • bill
  • Bank transfer
  • VISA-Card
  • Master/Euro-Card
  • Euro checks
  • U.S. $ checks

Terms and conditions

Rauss & Fuchs GmbH

VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN

 

1. Geltungsbereich und Anerkennung

Diese Versteigerungsbedingungen als „Allgemeine Geschäftsbedingungen Internet-Auktion“ (nachfolgend „AGB“ genannt), gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Rauss & Fuchs GmbH, Büchsenstraße 15, D-70173 Stuttgart, (nachfolgend „Versteigerer“) und den Teilnehmern an einer Internet-Auktion des Versteigerers auf verschiedenen Internetplattformen, auf denen diese AGB jederzeit einsehbar und auch abspeicherbar ist sowie ausgedruckt werden kann.

Die Regelungen dieser AGB werden mit der Abgabe eines – auf welche Art und Weise erfolgten – Gebots in ihrer jeweils geltenden Fassung als verbindlich anerkannt. Diese AGB finden auch dann Anwendung, wenn andere Websites die Auktionsangebote des Versteigerers derart nutzen, dass sie den Zugang zu einer Internet-Auktion vollständig oder in Ausschnitten ermöglichen.

Etwaig entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen von Teilnehmern an einer Internet-Auktion entfalten keine Wirksamkeit, auch wenn ihnen im Einzelfall nicht gesondert widersprochen wird, und werden vom Versteigerer ausdrücklich nicht anerkannt; es sei denn, ihre Einbeziehung wird in Schriftform gesondert vereinbart.

 

2. Internet-Auktion

Die Internet-Auktion ist eine öffentliche und freiwillige Versteigerung der Rauss & Fuchs GmbH (Versteigerer) von beweglichen Sachen aus den Bereich der Philatelie und Numismatik im weitesten Sinne. Sie basiert auf mündlich, telefonisch, schriftlich oder online abgegebenen Geboten.

Der Versteigerer handelt im Namen und auf Rechnung unbenannt bleibender Eigentümer (Einlieferer) als Kommissionär. Der Einlieferer und der Ersteigerer sind gegenseitig nur im Falle eines nachgewiesen berechtigten rechtlichen Interesses vom Versteigerer zu offenbaren.

Die Internet-Auktion findet als zeitlich begrenzte Veranstaltung nach den Bestimmungen der Verordnung über gewerbsmäßige Versteigerungen (BGBl. 1976 I 1346, Versteigerungsvorschriften – VerstV), nach den für Kommissionäre geltenden Vorschriften des BGB und des HGB sowie gemäß dieser AGB als Online-Auktion unter der Leitung eines während der Auktion persönlich anwesenden Auktionators statt. Sämtliche Preise verstehen sich in Euro.

 

3. Versteigerungskatalog, Losbeschreibungen und –besichtigungen

Die zu versteigernden Stücke werden mindestens eine Woche lang in Form von beschriebenen Losen in einem Online-Versteigerungskatalog, dessen Einzellose auch heruntergeladen und ausgedruckt werden können, als Einladung zur Angebotsabgabe („invitatio ad offerendum“) präsentiert.

Die Losbeschreibungen werden von Experten nach ihren subjektiven Überzeugungen mit größter Sorgfalt sowie nach besten Wissen und Gewissen vorgenommen. Sie stellen weder Garantien im Sinne des Kaufrechts nach Zusicherungen einer bestimmten Eigenschaft oder eines bestimmten Werts dar. Sie dienen lediglich zur Information, Erläuterung, Einordnung und Abgrenzung. Erhaltungsabgaben erfolgen nach dem im Handel üblichen Einstufungen. Die Lose werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich bei der Versteigerung befinden.

Die Besichtigung aller Lose kann sowohl detailliert im Internet als auch real an zwei Tagen vor der Versteigerung nach Terminvereinbarung am Standort des Versteigerers erfolgen. Bei der realen Besichtigung können sich Interessenten in einem persönlichen Gespräch Eigenschaften von Losen – ohne dass hierin Zusicherungen oder Garantien zu sehen sind - erläutern lassen.

 

4. Vorgebote, Gebote, Steigerungsstufen und Untergebote

Ab der Präsentation des Online-Versteigerungskatalogs können auf alle Lose, online, schriftlich, fernschriftlich, mündlich oder fernmündlich Vorgebote abgegeben werden. Durch Vorgebote beauftragt und bevollmächtigt der Bieter den Versteigerer stellvertretend Gebote für ihn abzugeben und im Falle des Zuschlags den dadurch entstehenden Kaufvertrag für den Bieter mit dem Versteigerer abzuschließen, der insoweit von den Regelungen des § 181 BGB befreit ist. Online abgegebene Vorgebote binden den Bieter unmittelbar.

An den Versteigerer übermittelte (schriftliche) Gebote werden gemäß den Steigerungssätzen streng Interesse wahrend, jedoch ohne Gewähr, ausgeführt. Ein übermitteltes Maximalgebot wird nur insoweit ausgeschöpft, als es notwendig ist, um ein schon vorliegendes Gebot oder später eingehende Konkurrenzgebote um eine Steigerungsstufe zu überbieten. Gebote wie „jedenfalls“, „bestens“, „unbedingt“, etc. werden nach Ermessen des Versteigerers bis zum fünffachen Ausrufpreis berücksichtigt, haben aber keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag.

 

Die Steigerungsstufen betragen:

Bis 25 Euro : 1 Euro

Bis 50 Euro : 2 Euro

Bis 100 Euro : 5 Euro

Bis 500 Euro : 10 Euro

Bis 1000 Euro : 20 Euro

Bis 2500 Euro : 50 Euro

Bis 5000 Euro : 100 Euro

Über 5000 Euro : 200 Euro

Das Mindestgebot für Gebotslose beträgt 10 Euro.

 

Untergebote werden nur berücksichtigt, wenn sie mindestens 90 % des Ausrufpreises erreichen. Nicht den Steigerungsstufen entsprechende Gebote werden auf die nächste Steigerungsstufe aufgerundet. Bei gleich hohen Geboten entscheidet die zeitliche Reihenfolge des Gebotseingangs. Anfragen zu vorliegenden Geboten werden nicht beantwortet. Alle Vorgebote sollten regelmäßig zwei Stunden vor Auktionsbeginn beim Versteigerer eingelangt sein, da ansonsten die Möglichkeit besteht, dass sie nicht mehr berücksichtigt werden.

 

In der Auktion unverkaufte Lose sind bis zwei Wochen nach Abschluss der Auktion regelmäßig nachträglich für 90% des Ausrufpreises erhältlich. Der Versteigerer kann einzelne Lose vom Nachverkauf ausschließen oder den Nachverkauf von abweichenden Konditionen abhängig machen.

 

Der Versteigerer ist – auch ohne Angaben von Gründen – dazu berechtigt, Gebote abzulehnen, Lose aus der Auktion zurückzuziehen, Lose zu einem Los zu vereinigen oder auf mehrere Lose aufzuteilen, IP-Adressen zu sperren, Personen ganz von der Auktion auszuschließen und deren eventuell schon abgegebenen Gebote aus der laufenden Auktion wieder herauszunehmen. Eine neuerliche Registrierung – auch über Dritte – zur Teilnahme an einer Internetauktion ist nach einem Ausschluss nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung des Versteigerers zulässig, andernfalls die ausgeschlossene Person für alle Kosten infolge der Neuanmeldung und ihrer Aktivitäten aufzukommen hat.

 

5. Zuschlag

Jedes Gebot auf ein Los stellt ein rechtverbindliches Angebot des Bieters an den Versteigerer zum Abschluss eines Kaufvertrags dar, das solange wirksam bleibt, bis ein Übergebot abgegeben wird oder die Versteigerung ohne Erteilung des Zuschlags abgeschlossen wird. Der Zuschlag erfolgt an den Meistbietenden. Mit dem Zuschlag kommt ein entsprechender Kaufvertrag zustande. Wird auf ein Los nur ein einziges Gebot abgegeben, erfolgt der Zuschlag zum Ausrufpreis.

Der Versteigerer kann den Zuschlag in begründeten Fällen verweigern oder unter Vorbehalt erteilen. Er kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut ausbieten, wenn ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen worden ist oder wenn der Höchstbietende sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen. Bei gleich hohen Geboten entscheidet der Versteigerer nach seinem freien Ermessen und den Unterlagen.

In Falle technischer Übermittlungsfehler und sonstiger technischer Probleme bei der Internetauktion (z.B. Verzögerung, Neustart, etc.) haftet der Versteigerer nicht für etwaige einem Bieter oder dem Einlieferer hieraus entstehende Nachteile.

Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste oder Beschädigungen auf den Käufer (Höchstbietender) über. Das Eigentum an der ersteigerten Sache wird erst mit dem vollständigen Zahlungseingang des Gesamtrechnungsbetrags einschließlich etwaiger Nebenforderungen beim Versteigerer auf den Käufer übertragen.

Der Zuschlag verpflichtet den Höchstbietenden zur Abnahme aller von ihm ersteigerten Lose und zur Begleichung der Gesamtrechnung. Die Sachen können nach vorheriger Terminabsprache binnen sieben Tagen nach der Auktion am Ort des Versteigerers Zug um Zug gegen Barzahlung in Empfang genommen werden.

 

6. Provision (Aufgeld) und Umsatzsteuer, Gesamtrechnung

Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision (Aufgeld) in Höhe von 20 % des Zuschlagspreises. Die Kosten für Porto, Verpackung und Versicherung werden dem Käufer gesondert in Rechnung gestellt. Die auf Provision und Spesen (Vermittlungsleistung) anfallende Umsatzsteuer beträgt 19 %. Die bei mit „o“ gekennzeichneten Losen anfallende Umsatzsteuer auf den Zuschlagspreis beträgt 19 % und wird gesondert berechnet.

Die Umsatzsteuer in Höhe von 19 % entfällt bei ausländischen, im Wirtschaftsgebiet des EU-Binnenmarktes ansässigen, Händlern mit Umsatz-ID-Nr. sowie bei ausländischen Kunden außerhalb des EU-Binnenmarkts, wenn die gekauften Lose durch den Versteigerer an die Heimatadresse verschickt werden.

 

7. Versand, Selbstabholung, Fälligkeiten, Barzahlung, etc.

Der Gesamtrechnungsbetrag ist binnen einer Woche nach Rechnungsdatum fällig. Die Zahlung des Käufers hat spesenfrei und ohne Abzug im Voraus zu erfolgen. Die Zahlung ist so zu leisten, dass sie spätestens 14 Tage nach Rechnungsstellung beim Versteigerer eingelangt ist. Eventuelle Kosten des Geldverkehrs hat der Käufer zu tragen. Zahlungen in Fremdwährungen werden gemäß Abrechnungstag und Euro-Gutschrift einer Großbank entgegengenommen, wobei Differenzen durch Wechselkursschwankungen zu Lasten des Käufers gehen. Als Zahlungsweise werden auch Banküberweisung, Scheckgutschrift, Paypal und Kreditkarteneinzug akzeptiert.

Bis zur vollständigen Zahlung des Gesamtkaufpreises zuzüglich eines etwaigen Verzugsschadens oder sonstiger Nebenforderungen ist der Versteigerer zur Verweigerung der Herausgabe der ersteigerten Lose an den Käufer berechtigt. Abweichende Regelungen bedürfen der Schriftform.

Bei Kauf durch den Bieter für einen Dritten haften beide nach den gesetzlichen Vorschriften als Gesamtschuldner. Mit einer auf Wunsch des Käufers vom Versteigerer auf den Namen einer dritten Person ausgestellten Rechnung wird vom Versteigerer lediglich eine weitere Erfüllungsverpflichtung der dritten Person anerkannt; weitere Rechte werden der dritten Person hierdurch nicht eingeräumt. Die Haftung des Käufers bleibt unberührt.

 

Der kostenpflichtige Versand der ersteigerten Lose erfolgt kurzfristig nach Zahlungseingang durch die Post oder ein privates Zustellungsunternehmen nach Entscheidung des Versteigerers, sofern keine Abholung gegen Barzahlung erfolgt. Eine andere Versandform bedarf der Zustimmung beider Vertragsparteien.

Der Versand erfolgt an die vom Käufer dem Versteigerer bekanntgegebene Adresse und, falls der Käufer Unternehmer ist, auch auf dessen Gefahr.

 

Bei vorheriger Bekanntgabe durch den Käufer ist bis zu sieben Tagen nach Auktionsschluss bei entsprechender Terminvereinbarung eine Selbstabholung gegen Barzahlung des Gesamtrechnungsbetrags aller vom Käufer ersteigerten Lose beim Versteigerer möglich.

 

Der Versteigerer kann bei ihm bekannten Kunden auf den Grundsatz der Vorkasse verzichten. In diesem Fall wird der Gesamtrechnungsbetrag mit Zustellung der Ware und der Rechnung beim Käufer fällig.

 

8. Zahlungsverzug, Abnahmeverweigerung, Teilzahlungen

Bei Zahlungsverzug oder Annahmeverweigerung der zugeschlagenen Lose verliert der Käufer seine Rechte aus den Zuschlägen. Als Verzugsschaden werden bei Verbrauchern 5 und bei Kaufleuten 8 Prozentpunkte über dem jeweils geltenden Basiszinssatz vereinbart. Im Übrigen kann der Versteigerer wahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, dass die Sache in einer weiteren Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen etwaigen Mindererlös gegenüber dem früheren Ergebnis und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat.

Bei der endgültigen Nichtabnahme zugeschlagener Lose, spätestens jedoch drei Monate nach dem ursprünglichen Versteigerungstermin, stellt der Versteigerer dem Schuldner mindestens die ausgefallene Versteigerungsprovision als Schadensersatz wegen Nichterfüllung in Rechnung. Dem Schuldner bleibt vorbehalten, nachzuweisen, dass dem Versteigerer ein Schaden überhaupt nicht oder in geringerer Höhe entstanden sei.

Teilzahlungen des Schuldners für mehrere ersteigerte Lose dürfen nach Wahl des Versteigerers gegen jede aus welchem Rechtsgrund auch immer bestehende Forderung des Versteigerers gegenüber dem Käufer angerechnet werden. Der Käufer kann gegenüber dem Versteigerer und/oder dem Einlieferer nur mit solchen Gegenforderungen aufrechnen, die sowohl im Zusammenhang mit seiner Verbindlichkeit stehen als auch gerichtlich festgestellt sind oder vom Versteigerer oder dem Einlieferer ausdrücklich anerkannt wurden. Zurückbehaltungsrechte des Käufers wegen Forderungen als anderen Geschäften mit dem Versteigerer werden soweit rechtlich zulässig ausgeschlossen.

 

9. Sachmängel

Die zur Versteigerung kommenden Sachen können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen sind keine Garantie oder Zusicherung im Rechtsinne. Der Versteigerer übernimmt keine Haftung für Mängel der Sachen; insbesondere nicht für versteckte Mängel.

Er verpflichtet sich jedoch, begründete Mängelrügen des Käufers unverzüglich an den Einlieferer weiterzuleiten und erforderlichenfalls binnen der Verjährungsfrist von einem Jahr seine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Einlieferer geltend zu machen, soweit ihm diese spätestens zwei Wochen nach Übergabe der Sachen an den Käufer angezeigt werden, es sei denn, eine andere Frist ist ausdrücklich vereinbart. Im vollkaufmännischen Verkehr gilt die sofortige Rügepflicht des Kaufmanns.

Im Falle einer erfolgreichen Inanspruchnahme des Einlieferers und der damit verbundenen Rückabwicklung des Kaufvertrages wird dem Käufer der Kaufpreis und das Aufgeld (Provision) erstattet. Ein darüber hinausgehender Anspruch – auch auf Erstattung von Kosten der Reklamation wie Porti, Prüfgebühren, etc. - ist ausgeschlossen. Die Haftung für Körper- und Gesundheitsschäden bleibt unberührt.

 

Sofern die Beschreibung nichts anderes ausweist, sind angegebene Katalog- bzw. Frankatur- oder Nominalwerte unverbindlich und stellen keine Garantie oder Zusicherung im Rechtsinne dar. Gebotslose werden stets „ohne Obligo“ und ohne Reklamationsrecht angeboten. Lose, die bereits mit Fehlern beschrieben sind, können wegen weiterer Mängel nicht reklamiert werden. Fehler die sich aus der Abbildung ergeben (z.B. Schnitt, Zähnung, Zentrierung, Stempel, Henkel- und Fassungsspuren usw.) können nicht zum Gegenstand einer Reklamation gemacht werden. Jede Reklamation ist ausgeschlossen, wenn Lose durch den Käufer verändert worden sind. Als Veränderungen gelten insbesondere auch Entfernen von Falzen, Falz- und Papierresten, Wässern, Behandlung mit Chemikalien, Reinigen und Anbringen von Zeichen jeder Art, ausgenommen Prüfzeichen anerkannter Verbandsprüfer.

Durch die Abgabe eines Gebotes auf bereits geprüfte Marken oder auf Marken mit Attest werden diese als maßgebend anerkannt, es sei denn, der Bieter hat sein Gebot unter Vorbehalt der Bestätigung durch einen von ihm bestimmten und vom Versteigerer akzeptierten Sachverständigen abgegeben.

Saalbieter kaufen grundsätzlich „wie besehen“ und können ausschließlich versteckte Fehler reklamieren.

 

10. Rechtskreis, Erfüllungsort, Gerichtsstand, Sonstiges

Erfüllungsort und Gerichtsstand für den vollkaufmännischen Verkehr ist Stuttgart. Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Das UN-Abkommen über Verträge des internationalen Warenkaufs sowie die Bestimmungen über Verkäufe im Fernabsatz finden keine Anwendung.

Bei allen Texten in mehreren Sprachen ist bei Auffassungsunterscheiden ausschließlich die deutsche Fassung maßgeblich.

Sollten eine oder mehrere der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bedingungen. Es soll dann dasjenige gelten, was dem ursprünglich wirtschaftlich verfolgten Zweck entspricht oder dem am nächsten kommt.

 

11. §§ 86, 86a StGB

Mit der Abgabe von Geboten für Lose aus der NS-Zeit, die mit NS-Emblemen, NS-Symbolen oder mit entsprechenden inhaltlichen Äußerungen versehen sind, verpflichtet sich der Bieter dazu, diese ausschließlich für historisch-wissenschaftliche Zwecke zu erwerben und in keiner Weise propagandistisch im Sinne der §§ 86, 86a StGB zu verwenden.

 

 

Stand: Juli 2015

Der Versteigerer

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