10th Schlegel Auction
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Auction Date: February 6-9, 2012

Schlegel Berliner Auktionshaus für Philatelie GmbH
Kurfürstendamm 200
10719 Berlin
Tel. 030/88709962
Fax. 030/88709963

More Auction Information

Timetable

 
27. Januar bis 5. Februar 2012:

Besichtigung für unsere 10. Auktion
täglich 10.00 - 18.00 Uhr in unseren Geschäftsräumen in Berlin am Kurfürstendamm 200
(außer am Sonntag, den 29. Januar)
Die Einzellose können auch an den Auktionstagen ab 9.00 Uhr besichtigt werden
Kunden aus Berlin und Umgebung werden gebeten, die sie interessierenden Lose vor dem 3. Februar 2012 zu besichtigen

6. bis 9. Februar 2012: 10. Schlegel-Auktion

ab 9.00 Uhr: ab 9.00 Uhr:
Versteigerungsablauf:
Montag, den 6. Feb.
ab 9.00 Uhr:   Lose 1 - 1333 (Sonderkatalog Günter Ballschmidt)
ab 16.00 Uhr:   Lose 2001 - 2790 (Sonderkatalog Marine-Schiffspost)

Dienstag, den 7. Feb.
ab 9.00 Uhr:   Lose 3000 - 4273 (Sammlungen)
ab  13.00 Uhr:   Lose 4274 - 9629 (Einzellose)

Mittwoch, den 8. Feb.
ab 9.00 Uhr:   Lose 9630 - 12903 (Einzellose)
ab 13.00 Uhr:   Lose 13000 - 14343 (Sonderkatalog Osmanisches Reich)

Donnerstag, den 9. Feb.
ab 9.00 Uhr:   Lose 14344 - 16682 (Sonderkatalog Osmanisches Reich)
ab 16.00 Uhr:   Lose 18000 - 18997 (Sonderkatalog Fiume)
 
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Terms and conditions

Allgemeine Versteigerungsbedingungen
 
für die Teilnahme an der Auktion per Brief, Fax, E-Mail oder über den Online-Katalog
 
Mit der Teilnahme an der Auktion mittels Bietauftrag per Brief, Fax, E-Mail oder über den Online-Katalog werden die nachstehenden Bedingungen anerkannt, die auch für den freihändigen Nachverkauf gelten:
 
1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig aufgrund Bietaufträgen per Brief, E-Mail, Fax oder über den Online-Katalog (nachfolgend auch `schriftliche Gebote`). Mit dem Bietauftrag wird der Versteigerer beauftragt und ermächtigt, in der Versteigerung als Vertreter des Käufers Gebote abzugeben. Bietaufträge  per Brief und Fax müssen unterschrieben sein. Bietaufträge per E-Mail erfordern eine elektronische Signatur gemäß § 126 a des Bürgerlichen Gesetzbuchs oder einen unterschriebenen, eingescannten Bietauftrag. Bietaufträge per Brief, Fax oder E-Mail müssen spätestens 24 Stunden vor Auktionsbeginn beim Auktionshaus eingehen. Über den Online-Katalog wird der Bietauftrag über die Schaltfläche „Gebot abgeben“ erteilt. Die Bietaufträge müssen den Namen der Person oder Firma des Bieters, die Anschrift sowie die Telefonnummer, unter welcher der Bieter regelmäßig zu erreichen ist, enthalten.  Der Versteigerer kann Bietaufträge wegen Zweifeln an der Identität oder Zuordnung unberücksichtigt lassen. Der Eingang wird innerhalb von 3 Werktagen bestätigt. Mit Eingang des Gebotes ist dieses verbindlich. Als verbindlich gilt die auf dem Bietauftrag angegebene  Versteigerungsnummer, d.h. diese ist auch dann maßgeblich, wenn eine Bezeichnung im Text abweicht. Versteigerungsnummer ist die Nummer, unter der die Marken/ Lose im Online-Katalog  (Auktionskatalog) verzeichnet sind. Die Erhöhung eines per Brief, per Fax, per E-Mail oder über den Online-Katalog abgegebenen Bietauftrags kann nur auf demselben Wege erfolgen. Eine Reduzierung des Bietauftrags in der Höhe ist nicht möglich. Schriftliche Gebote werden nur mit dem Betrag  in Anspruch genommen, der erforderlich ist, um ein anderes abgegebenes Gebot zu überbieten.  Ein  schriftliches Gebot erlischt, wenn es vom Versteigerer abgelehnt wird, die Auktion ohne Erteilung des  Zuschlags geschlossen wird oder die Marken/ Lose erneut aufgerufen werden. Die Versteigerung erfolgt in Euro (€), ausschließlich in fremdem Namen und für fremde Rechnung. Mit dem Zuschlag kommt zwischen dem Einlieferer (Verkäufer) und dem Käufer (Höchstbieter) ein Kaufvertrag zustande.  Der Versteigerer ist rechtlich gehalten, Käufer wie Einlieferer auf Verlangen den jeweils anderen Vertragspartner zu benennen.  Etwaige Bankspesen sind vom Käufer zu tragen. Eine Stundung des Kaufpreises findet grundsätzlich nicht statt, in Ausnahmefällen nur aufgrund besonderer Vereinbarung, die vor der Auktion getroffen sein muss.
2. Der Versteigerer ist ermächtigt, alle Rechte des Einlieferers aus seinen Aufträgen und aus den Zuschlägen im eigenen Namen geltend zu machen. Kommissionäre und andere Personen, die für Dritte bieten, haften neben dem Dritten als Selbstschuldner, wenn sie vor der Auktion Ihre Rechtsstellung und das Vertretungsverhältnis nicht schriftlich offenlegen und ihre Bevollmächtigung auf Verlangen nachweisen.
3. Den Zuschlag erhält der Meistbietende interessenwahrend, d.h. eine Steigerungsstufe über dem zweithöchsten Gebot. Der Versteigerer hat, unter Wahrung der Interessen des Einlieferers, in begründeten Fällen das Recht, den Zuschlag zu verweigern, Lose zurückzuziehen, in Ausnahmefällen Lose umzugruppieren und in sich umzustellen. Die (unverbindlichen) Steigerungssätze betragen: bis 50,- € = 2,- € / ab 50,- € = 5,- € / ab 100,- € = 10,- € / ab 500,- € = 20,- € / ab 1000,- € = 50,- € / ab 2000,- € = 100,- € / ab 5000,- € = 200,- € / ab 10000,- € = 500,- €.  Bei gleich hohen Geboten entscheidet die zeitliche Reihenfolge des Gebotseinganges. Bei zeitgleichem Eingang entscheidet das Los. Bei Missverständnissen behält sich der Versteigerer vor, das Los nochmals anzubieten. Zum Zuschlagspreis wird ein Aufgeld in Höhe von 15 % sowie 1,50 € je Los erhoben. Porto, Verpackung und  Versicherungspauschale werden gesondert berechnet. Die auf das Aufgeld und sämtliche sonstige Leistungen (Spesen) anfallende Mehrwertsteuer (aktuell 19%) sowie die ggf. zu entrichtende Mehrwertsteuer auf den Zuschlagspreis (aktuell 19%) wird gesondert in Rechnung gestellt.
Sind Lose im Online-Katalog  mit einem Kreuz (x) an der Losnummer gekennzeichnet, so fällt zusätzlich zu der Umsatzsteuer auf das Aufgeld auch Umsatzsteuer i.H.v. derzeit 19 % auf den Zuschlagspreis an. Die Umsatzsteuer kann bei Versand durch den Versteigerer ins Ausland entfallen, sofern die umsatzsteuerrechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Eine umsatzsteuerbefreite Lieferung in einen Mitgliedsstaat der Europäischen Union ist nur möglich, wenn der Einlieferer und der Käufer Unternehmer im Sinne des § 2 UStG sind und die jeweiligen Umsatzsteuer-Identifikationsnummern vorliegen. Sind Lose mit einem Kreis  (ο) gekennzeichnet, so fallen Importspesen (derzeit 7%; nicht abzugsfähig) auf den Zuschlagspreis an, wenn die Käufer in der Europäischen Union ansässig sind. Nicht berechnet werden diese Importspesen Käufern außerhalb der Europäischen Union, sofern der Export der Ware nachgewiesen wird.
4. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung des Kaufpreises. Die Versendung der Lose erfolgt auf Kosten des Käufers (Porto, Verpackung, Versicherungspauschale). Der Versteigerer behält sich vor, unter Nachname oder Vorkasse zu versenden.  Rechnungsbeträge sind ansonsten mit Zustellung der Auktionsrechnung fällig. Die Bezahlung kann per Banküberweisung oder mit Kreditkarte erfolgen. Bei Zahlung mit Kreditkarte wird eine Gebühr von 4 % des Rechnungsbetrages zzgl. USt. erhoben. Schecks werden nur nach vorbehaltloser Bankgutschrift als Erfüllung anerkannt.  Ein Anspruch auf Herausgabe besteht erst nach vollständiger Kaufpreiszahlung (Zuschlagpreis und Aufgeld zzgl. 19 % USt.). Die Gefahr des zufälligen Untergangs und des Verlustes sowie der zufälligen Verschlechterung geht auf den Käufer über, sobald die ersteigerte Ware der Post, dem Spediteur oder dem sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Unternehmen übergeben worden ist. Spediteure und vergleichbare Unternehmer sind keine Erfüllungsgehilfen des Versteigerers. Die ersteigerten Lose sind während des Posttransports vom Versteigerer gegen Diebstahl versichert. Die Eigentumsübertragung an der ersteigerten Sache steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Kaufpreiszahlung (Eigentumsvorbehalt nach § 449 BGB). Befindet sich der Käufer mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug, werden Verzugszinsen in Höhe von mindestens 5  Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz berechnet, wobei der Versteigerer das Recht hat, auch einen höheren Zinssatz geltend zu machen, soweit er diesen nachweist, es sei denn der Käufer weist einen niedrigeren Zinssatz nach. Ein Anspruch auf Ersatz des Verzugsschadens besteht auch neben dem Erfüllungsanspruch. Im Fall der Annahme-Verweigerung oder im Fall des Zahlungsverzuges des Käufers kann der Versteigerer von seinen gesetzlichen Rechten nach §§ 323, 325 sowie §§ 280 ff. BGB Gebrauch machen und vom Vertrag zurücktreten sowie Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen. Nach erfolgtem Rücktritt kann der Versteigerer alternativ die Marken/ Lose auf Kosten des Käufers freihändig verkaufen oder noch einmal versteigern. In beiden Fällen hat der Käufer weiterhin für die Käufer- und Verkäuferprovisionen sowie für einen evtl. Mindererlös aufzukommen.  Auf einen etwaigen Mehrerlös hat der Käufer keinen Anspruch.
5. Die zur Versteigerung kommenden Sachen können  vor der Auktion nach telefonischer Anmeldung in den Geschäftsräumen des Versteigerers besichtigt und geprüft werden. Die nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen begründen keine vertraglich vereinbarte Beschaffenheit im kaufrechtlichen Sinne und stellen keine Garantie im Rechtssinne dar. Die Abbildungen im Online-Katalog können von der tatsächlichen Beschaffenheit der zu versteigernden Lose/ Marken abweichen und können sich Bild- und Druckfehler ergeben. Der Versteigerer behält sich vor, Katalogangaben zu berichtigen oder zu ergänzen. Die Versteigerungsgegenstände werden unter Ausschluss der Gewährleistung versteigert, wie sie zur Zeit des Zuschlags beschaffen sind. Die Haftung nach Ziff. 9 bleibt hiervon unberührt.
Der Versteigerer wird jedoch begründete Beanstandungen, die ihm spätestens 10 Tage nach Zustellung der Lose angezeigt werden, entgegennehmen. Beanstandete Lose müssen im Originalzustand und mit der Originalloskarte zurückgegeben werden. Die Anbringung von Prüfzeichen zuständiger Verbandsprüfer des BPP oder anderer, zuvor mit dem Versteigerer zu vereinbarender Prüforganisationen oder Prüfer, gilt nicht als Veränderung des Originalzustandes. In besonders gelagerten Fällen kann bei vorheriger Absprache der Versteigerer die Beanstandungsfrist verlängern. Dies berührt jedoch die Verpflichtung zur sofortigen Bezahlung der Lose nicht. Im Falle einer berechtigten Beanstandung erhält der Käufer gegen Rückgabe des betreffenden Loses den vollen Kaufpreis erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Durch Gebot auf falsche Los-Nummern zugeschlagene Lose können nicht beanstandet werden.
Fehler, die sich aus den Abbildungen oder der Beschreibung im Online-Katalog ergeben (Abstempelungen, Ränder, Zähnungen usw.) berechtigen nicht zur Beanstandung. Sammlungen, Sammellose oder Restlose sowie mit Untergebot zugeschlagene Lose können nicht beanstandet werden. Marken mit Fehlerbeschreibung können wegen anderer geringfügiger Fehler nicht beanstandet werden. Wenn ein Einzellos mehr als 3 Marken enthält, ist eine Zurückgabe wegen kleiner Fehler einzelner Marken nicht berechtigt. Prüfkosten für Nachprüfungen seitens des Käufers werden nicht erstattet.
6. Bietaufträge per Brief, Fax, E-Mail oder über den Online-Katalog werden gewissenhaft und interessewahrend ausgeführt. Gebote wie ‘bestens’, ‘auf jeden Fall’ haben keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag. Bei ‘Höchstgebot’, ‘bestens’, ‘unbedingt’ usw. wird bis zum fünffachen Ausrufpreis mitgeboten. Bei Gebotslosen ist das Mindestgebot 5,- €. Dieses wird bis 100,- € nach dem jeweiligen Höchstgebot, ab 100,- € interessewahrend nach den Steigerungsstufen zugeschlagen.
7. Der Versteigerer haftet für von ihm, seinem gesetzlichen Vertreter oder seinem Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten oder im Falle der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. In allen anderen Fällen  haftet der Versteigerer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit auf Schadensersatz, und nur auf Ersatz vorhersehbarer Schäden. Dies gilt auch für seine gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
8. Mit Ausnahme etwaiger Ansprüche wegen vorsätzlichen Handelns verjähren etwaige sonstige Ansprüche  gegen den Einlieferer und gegen den Versteigerer spätestens ein Jahr nach der Auktion.
9. Ein Widerrufsrecht besteht nicht.
10. Erfüllungsort und Gerichtsstand für den vollkaufmännischen Verkehr ist ausschließlich Berlin. Gleiches gilt, wenn der Käufer keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. Es gilt deutsches Recht. Die Vorschriften des einheitlichen internationalen Kaufrechtes finden keine Anwendung. Änderungen der Versteigerungsbedingungen bedürfen der Schriftform. Sollte eine der vorstehenden Bedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bedingungen davon unberührt. Diese gelten sinngemäß auch für alle Geschäfte, welche außerhalb der Auktion mit Auktionsware abgeschlossen werden.
 
Schlegel Berliner Auktionshaus für Philatelie GmbH, 10719 Berlin
Stand: 06/2015 ×